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Ganzheitliche Produktionssysteme arbeitsorientiert gestalten

[17.02.2012]

Immer mehr Unternehmen führen Ganzheitliche Produktionssysteme ein. Selbst in Krankenhäusern sind die Methoden aus der Autoindustrie auf dem Vormarsch. Sie verändern jedoch vorhandene betriebliche Strukturen komplett - oft zum Nachteil der Beschäftigten. Höchste Zeit für Belegschaftsvertretungen, diese auch menschengerecht zu gestalten.

Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) stammen ursprünglich aus der Automobilindustrie. Berühmter Vorreiter war der Autohersteller Toyota, der damit seine Produktion optimierte. Das Konzept wurde schnell von anderen Firmen übernommen. Mittlerweile wird auch in Dienstleistungsbereichen versucht, mit diesen Industriemethoden effizienter zu werden. Die Auswirkungen können für die Belegschaft gravierend sein. Ein neues Produktionssystem kann aber auch - richtig eingesetzt - ein großer Vorteil für Unternehmen und ihre Mitarbeiter sein. Auf die konkrete Ausgestaltung vor Ort kommt es eben an.

Um Belegschaftsvertretungen das nötige Rüstzeug für die Regelung dieser komplexen Materie an die Hand zu geben, widmet sich die Fachzeitschrift „Computer und Arbeit“ in ihrer Ausgabe 2/2012 der Vision eines arbeitsorientierten GPS sowie deren Umsetzung und Regelung.

Die TBS Rheinland-Pfalz bietet auch gemeinsam mit Partnern aus dem TBS-Netz, das den CuA-Schwerpunkt mitgestaltet hat, eine Fachtagung zu diesem Thema an. Sie findet am 15. März 2012 in Mainz statt:

www.tbs-rheinlandpfalz.de/seminare/anmeldung_fachtagung.html