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Gesundheitsdatenschutz - Arbeitnehmer als Patienten

[23.05.2012]

Die Gefahr der unzulässigen Nutzung von Gesundheitsdaten der Beschäftigten durch die Arbeitgeberseite lässt sich am effektivsten mit dem Abschluss von Betriebs- und Dienstvereinbarungen verringern.

Sowohl das Arbeitsverhältnis als auch der Behandlungsvertrag in Krankenhäusern und bei Ärzten sind Bereiche, in denen sehr sensible Daten erhoben und verarbeitet werden. Treffen beide Gebiete zusammen, entsteht ein höchst explosives Gemisch, das - sollte es sich entzünden - Schäden für alle Beteiligten verursachen kann. Rein rechtlich betrachtet ist die Sache klar: Patienten- und Beschäftigtendaten dürfen nicht vermischt werden. Doch die Praxis sieht selbst in großen Krankenhäusern leider anders aus, weil die verschiedenen Daten in der Regel in dasselbe IT-System einfließen. Die Technologieberaterin Regine Franz zeigt in der Ausgabe 5/2012 der Fachzeitschrift „Computer und Arbeit“ wie Belegschaftsvertretungen einem potenziellen Missbrauch einen Riegel vorschieben können und nennt wesentliche Eckpunke für Betriebs- und Dienstvereinbarungen zum Schutz der Gesundheitsdaten von Arbeitnehmern.

Mehr über "Computer und Arbeit" erfahren Sie hier.

(c) bund-verlag (ol)