Gläserne Belegschaften

Wolfgang Däubler Gläserne Belegschaften

Das Handbuch zum Beschäftigtendatenschutz

Unser Tipp:

Sofort verständlich und für jedermann gut lesbar. Ideal für den Einstieg oder für den Überblick zum Thema


2017, 678 Seiten, gebunden, 7. Aufl.
ISBN: 978-3-7663-6620-7
Verlag: Bund-Verlag

Vormerkbar, erscheint voraussichtlich 09/2017
Ladenpreis: € 59,90*
*inkl. MwSt., versandkostenfrei





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Darf der Chef die E-Mails der Mitarbeiter lesen? Darf er Videokameras installieren? Dürfen Arbeitnehmerdaten irgendwo in der Cloud gespeichert werden? Wie verhalten sich Datenschutz und Compliance zueinander?

Diese und andere Praxisfragen werden sich in Kürze nicht mehr nach dem gewohnten BDSG beantworten. Maßgebend ist stattdessen die EU-Datenschutz-Grundverordnung, die dem deutschen Recht vorgeht und die viele ungewohnte Regeln bringt. Glücklicherweise enthält sie auch eine Reihe von Öffnungsklauseln zugunsten des nationalen Gesetzgebers. Von ihnen macht das neue BDSG Gebrauch, das noch rechtzeitig vor den Wahlen verabschiedet wurde.

Die „Gläsernen Belegschaften“ erläutern das neue Recht umfassend und in einer Weise, die auch für den Nicht-Spezialisten nachvollziehbar ist. Das Buch gehört zu den ersten, die das neue BDSG einbeziehen. Insbesondere in § 26 enthält dieses eine Reihe von Vorschriften zum Beschäftigtendatenschutz, die für die Praxis von zentraler Bedeutung sein werden.



Die wichtigsten Themen:
  • Geänderte Voraussetzungen für eine wirksame Einwilligung
  • Das neue Transparenzprinzip: Wie weit geht die umfassende Dokumentationspflicht des Arbeitgebers?
  • Was verlangt die Datenschutz-Folgenabschätzung, die nunmehr häufig vorgeschrieben ist?
  • Unter welchen Voraussetzungen können Daten in die USA übermittelt werden?
  • Darf der Arbeitgeber sog. Erfahrungssätze verwerten, die ihm von Firmen angeboten werden, die eine unübersehbare Zahl von Daten („Big Data“) ausgewertet haben?
  • Verstöße gegen Datenschutzrecht unterliegen viel schärferen Sanktionen als bisher. Auch ohne Verschulden im landläufigen Sinn haftet der Arbeitgeber für immaterielle Schäden. Kann der Betroffene bei unerlaubter Videoüberwachung in Zukunft 20.000 oder gar 50.000 Euro Schadensersatz verlangen?
  • Was ist in Zukunft beim Abschluss von Betriebsvereinbarungen zu beachten? Wie müssen bestehende Regelungen an das neue Recht angepasst werden?

Autor:
Prof. Dr. Wolfgang Däubler ist einer der bekanntesten Arbeitsrechtler. Eines seiner Spezialgebiete ist der Beschäftigtendatenschutz.


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