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Überblick: Das ändert sich 2012 für Steuerzahler

[02.01.2012]Das Bundesfinanzministerium hat alle wichtigen Änderungen zusammengestellt, die sich 2012 für die Bürgerinnen und Bürger ergeben. Unter anderem soll es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erleichtert werden, Kindergeld zu beantragen oder die Kosten für Ausbildung und Betreuung ihrer Kinder geltend zu machen.

Das Bundesfinanzministerium hat alle wichtigen Änderungen zusammengestellt, die sich 2012 für die Bürgerinnen und Bürger ergeben. Unter anderem soll es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erleichtert werden, Kindergeld zu beantragen oder die Kosten für Ausbildung und Betreuung ihrer Kinder geltend zu machen.

Einige wichtige Änderungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer:

Kinderbetreuungskosten
sollen künftig leichter steuerlich geltend gemacht werden können. In der ab 2012 geltenden Regelung wird auf die persönlichen Anspruchsvoraussetzungen bei den Eltern, bisher z.B. Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Krankheit, Behinderung etc. verzichtet. Künftig soll jeder, dem Kinderbetreuungskosten entstehen, soll diese steuerlich geltend machen können. Nur die Aufwendungen an sich müssen - wie bisher - belegt werden können. Insgesamt soll sich dadurch der Nachweis- und Erklärungsaufwand bei der „Anlage Kind“ zur Einkommensteuererklärung deutlich verringern.

Studien- und Ausbildungskosten von volljährigen Kindern
können die Eltern beim Kindergeld und in der Einkommenssteuererklärung ab 2012 einfacher geltend machen. Ab 2012 wird ein volljähriges Kind zwischen 18 und 25 Jahren unabhängig von seinen eigenen Einkünften und Bezügen berücksichtigt. Nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums gilt dies allerdings nur, wenn es keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, die seine Zeit und Arbeitskraft überwiegend in Anspruch nehmen. Dies soll den Eltern zukünftig umfangreichen Ermittlungs- und Erklärungsaufwand sowohl im Rahmen des Kindergeldantrags gegenüber den Familienkassen als auch im Rahmen der Einkommensteuererklärung ersparen, so das Ministerium.

Arbeitnehmer-Pauschbetrag
Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag wurde bereits rückwirkend für 2011 von 920 auf 1000 Euro angehoben. Nach Schätzung des Bundesfinanzministeriums ist daher für rund 22 Millionen Beschäftigte - ca. 60 % aller steuerpflichtigen Arbeitnehmer - kein Einzelnachweis der Werbungskosten in der Steuererklärung mehr erforderlich.

Entfernungspauschale
Die Berechnung der Entfernungspauschale vereinfacht. Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit fährt, muss die Nutzung verschiedener öffentlicher Verkehrsmittel nicht mehr für jeden Tag einzeln belegen. Ein Nachweis ist nur noch erforderlich, wenn diese Kosten höher sind als die Entfernungspauschale für das gesamte Kalenderjahr.

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