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AiB:Assist für den Betriebsrat


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Studie zu Fehlzeiten Leiharbeiter öfter krank

[12.03.2013]Beschäftigte in Leiharbeit sind mit durchschnittlich 17,8 Fehltagen im Jahr deutlich mehr krankgeschrieben als Beschäftigte im konventionellen Arbeitsmarkt mit 13,3 Tagen pro Kopf. Das geht aus der Untersuchung einer gesetzlichen Krankenkasse hervor.

Leiharbeit geht auf die Knochen. Vor allem in den Bereichen Muskel-Skelett-Erkrankungen (plus 47 Prozent), Atemwegserkrankungen (plus 25 Prozent), Verletzungen/Vergiftungen (plus 62 Prozent) und psychische Erkrankungen (plus 22 Prozent) sind Leiharbeiter gesundheitlich stärker belastet als Beschäftigte im konventionellen Arbeitsmarkt.

Das geht aus einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse hervor. Nach Auskunft der Studienersteller ist eine Ursache für die erhöhten Fehlzeiten bei Leiharbeitern, dass sie in den Unternehmen häufig für körperlich anstrengende Aufgaben eingesetzt werden.

Außerdem sei aus Umfragen bekannt, dass vor allem die Arbeitsplatzunsicherheit, die Einkommenssituation sowie die Diskrepanz zwischen der Tätigkeit in der Leiharbeit und der eigentlichen Qualifikation belasten.

Die Ersteller der Studie fordern, dass die entleihenden Betriebe für alle Beschäftigten ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen. Wichtig sei auch, dass die Leiharbeitsfirmen ihre Mitarbeiter in Beschäftigungspausen weiter qualifizieren und ihre Gesundheit fördern.

Der TK-Gesundheitsreport analysiert jährlich die Krankschreibungen und Arzneimitteldaten der 3,9 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I.

Quelle:

PM der Techniker Krankenkasse vom 28.02.2013

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