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AiB:Assist für den Betriebsrat


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Der Betriebsrat findet auf jede Frage die passende Antwort, zudem Muster und Arbeitshilfen sowie die wichtigsten Urteile für seine Arbeit als Betriebsrat.

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Gesundheit Stress im Job macht dick

[17.09.2015]Es gibt einen Zusammenhang zwischen Job-Stress und Hüftgold – so das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 1.000 Beschäftigten. 35 Prozent der Arbeitnehmer bekämpft großen Arbeitsstress mit Essen – mit verheerenden Auswirkungen auf das Körpergewicht. Der Griff zum Schokoriegel ist allerdings nicht der einzige Dickmacher.

Gewichtszunahme durch den Job

In der Befragung gab fast ein Drittel der Arbeitnehmer (31%) zu, im Laufe ihres aktuellen Jobs an Gewicht zugenommen zu haben, 23% sogar um mehr als 2,3 kg. Nur 12% aller Befragten haben dagegen abgenommen seitdem sie in ihrer jetzigen Position tätig sind.

Gründe für die Gewichtszunahme

Auf die Frage, welche Gründe für die Gewichtszunahme angeführt werden könnten, nannten die Arbeitnehmer folgende Hauptursachen:

  • 52%: Die meiste Zeit des Tages verbringe ich am Schreibtisch.
  • 38%: Ich bin nach der Arbeit zu müde, um Sport zu treiben.
  • 35%: Ich esse aus Stress.
  • 18%: Die Keksdosen im Büro sind einfach zu verlockend.
  • 17%: Aufgrund meines straffen Terminplans muss ich Mahlzeiten ausfallen lassen.

Die Hälfte der Beschäftigten wünscht sich Fitnessangebote des Arbeitgebers

Obwohl 64% der Arbeitnehmer angeben regelmäßig Sport zu treibt, und 22% sogar mindestens drei Tage die Woche trainieren, fühlen sich 42% der Arbeitnehmer übergewichtig. Mehr als die Hälfte der Befragten arbeitet vorwiegend im Sitzen.

Knapp die Hälfte (48%) der Befragten gaben an, dass sie Fitnessangebote des Arbeitgebers nutzen würden, wenn es sie gäbe oder diese finanziell bezuschusst wären. Von Motivationsanreizen durch den Betrieb berichten gerade einmal 12%.

Ungesundes Essen während der Arbeit

61% der Arbeitnehmer naschen bei der Arbeit immer mal wieder zwischendurch – der Griff in die Keksdose als »Trost«. 55% nehmen ihr Mittagessen regelmäßig auswärts ein, statt sich selbst etwas zum Essen mitzunehmen. 20 Prozent essen sogar drei Mal pro Woche oder häufiger auswärts.

5 Tipps für Gesundheit und Wellness am Arbeitsplatz

Tony Roy, Präsident der EMEA hat 5 Tipps, wie selbst der tüchtigste Arbeitnehmer im Arbeitsalltag Wellness-Pausen einlegen kann:

  • 1. Schreiben Sie es sich in den Kalender: Voraus zu denken und Zeit für Sport einzuplanen – genauso wie Sie es auch für ein Business-Meeting oder eine Konferenz tun würden – erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie den Termin auch einhalten werden.
  • 2. Bewegen Sie sich: So viele Bewegungselemente wie möglich in die tägliche Arbeit integrieren. Parken Sie beispielsweise etwas weiter weg, oder steigen Sie mal eine Station früher aus dem Bus oder Zug aus und legen Sie die verbleibende Strecke zu Fuß zurück. Nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug, machen Sie in Ihrer Mittagspause einen Spaziergang und laufen Sie hin und wieder mal zum Schreibtisch Ihrer Kollegen statt eine E-Mail zu schicken.
  • 3. Vermeiden Sie Softdrinks – diese enthalten viel Zucker und überflüssige Kalorien. Trinken Sie stattdessen lieber Wasser mit Erdbeer- oder Zitronengeschmack, oder grünen Tee für einen Koffeinschub.
  • 4. Bringen Sie Ihr Mittagessen mit: Das ist eine einfache und kostengünstige Variante, um sicherzustellen, dass Sie sich gesund ernähren und die richtige Menge zu sich nehmen.
  • 5. Halten Sie gesunde Snacks bereit: Naschen Sie nahrhafte Snacks wie Mandeln, Hummus, Karotten und Popcorn, um beim kleinen Hunger zwischendurch nicht über den Süßigkeiten-Automaten oder die Keksdose herzufallen.


Quelle:

»Gute Arbeit« 8-9/2015, Magazin, Beate Eberhardt
Umfrage des Recruiting-Unternehmens CareerBuilder, Meldung vom 06.05.2015

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