Betriebsrat der Drogenhilfe Köln e.V.

Newsletter


Stichworte zum Projekt

  • Aufgrund Unternehmensaufbau können Mitarbeiter nicht regelmäßig an Betriebsversammlungen teilnehmen
  • Newsletter als Informationsquelle für Mitarbeiter eingeführt


  • Unternehmen/Betrieb: Drogenhilfe Köln e.V., Hürth
  • Branche: Soziale Einrichtungen
  • Zahl der Mitarbeiter: 170
  • Gewerkschaften: ver.di



Motiv
Die Drogenhilfe Köln bietet Beratung und Hilfe für Suchtgefährdete und Suchtkranke, darüber hinaus auch für Familienangehörige und andere Ratsuchende. Die Drogenhilfe besteht aus 14 verschiedenen Einrichtungen – von der Suchtvorbeugung über die Beratung bis zur Nachsorge – und beschäftigt derzeit ca. 170 Mitarbeiter. Da die Betriebsversammlungen immer an einem anderen Standort stattfinden und viele Mitarbeiter aufgrund der oft weiten Anreise an der Versammlung nicht teilnehmen können, sind die Betriebsversammlungen oft nicht gut besucht.

Vorgehen
Der Betriebsrat diskutierte verschiedene Möglichkeiten, wie die Mitarbeiter besser über die Betriebsratsarbeit informiert werden könnten: bei einer Webseite ist nicht sicher, wie viele Mitarbeiter tatsächlich auf diese zugreifen und in einem Flyer können nicht genügend Informationen vermittelt werden. Daher entschied sich der Betriebsrat für einen Newsletter, mit dem er die Mitarbeiter über die Themen, die in der Betriebsversammlung besprochen wurde, informieren möchte.

Ergebnisse
Den Newsletter gibt es nun seit fünf Jahren und stößt bei den Mitarbeitern auf positive Resonanz. Nach jeder Betriebsversammlung wird er per E-Mail an die Mitarbeiter verschickt. In dem in der Regel 8-seitigen Newsletter werden die Themen, die in der Betriebsversammlung besprochen wurden, zusammengefasst; darüberhinaus wird er um Neuigkeiten aus dem Betrieb und der Arbeitswelt ergänzt. Mitarbeiter liefern auch Anregungen, welche Themen in dem Newsletter besprochen werden könnten.


 

Eine Initiative der Zeitschrift

AIB

Aus der Jury

Eva-Maria Stoppkotte »Tue Gutes und sprich darüber. Ich möchte alle Betriebsräte dazu ermutigen, sich mit ihren Projekten und Initiativen am Deutschen Betriebsräte-Preis zu bewerben und der Öffentlichkeit zu zeigen, wie professionell und engagiert Betriebsratsarbeit aussieht.«

Eva-Maria Stoppkotte, Verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift »Arbeitsrecht im Betrieb«. Juristin mit Schwerpunkt Arbeitsrecht und Mediatorin.