Konzernbetriebsrat der Messe Berlin GmbH, Berlin

Erfolgreiche Beendigung der dauerhaften Arbeitnehmerüberlassung im Konzern Messe Berlin


Stichworte zum Projekt

  • Betriebsrat setzt sich gegen dauerhaften Fremdpersonaleinsatz ein
  • Konzernbetriebsvereinbarung regelt Rückführung von 47 Mitarbeitern aus
  • Arbeitnehmerüberlassung und Personalgestellung

  • Unternehmen/Betrieb: Messe Berlin GmbH, Berlin
  • Branche: Dienstleistung 
  • Zahl der Mitarbeiter: ca. 900
  • Gewerkschaften: ver.di


Motiv
2011 wurden bei der Messe Berlin GmbH im Rahmen einer Konzernbetriebsvereinbarung zwischen der Technik der Messe Berlin und der CFG (Tochterunternehmen)Tätigkeiten durch Arbeitnehmerüberlassung und Personalgestellung neu zugeordnet. Ziel des Betriebsrats war es nun, eine Beendigung des dauerhaften Fremdpersonaleinsatzes in Form der Arbeitnehmerüberlassung und der Personalgestellung zu erreichen.

Vorgehen
Der Betriebsrat des Messeunternehmens ging daher in Verhandlungen mit dem Arbeitgeberseite. Für die Verhandlungen zur Rückführung war eine umfangreiche Analyse bestehender Vereinbarungen erforderlich. Das Projekt umfasste den Zeitraum November 2014 bis Dezember 2015. Die neue Konzernbetriebsvereinbarung wurde am 2. November 2015 von den Parteien unterzeichnet.

Ergebnisse
Am Ende der erfolgreichen Verhandlungen stand eine Konzernbetriebsvereinbarung zur Rückführung der Mitarbeiter, die dieser Rückführung zustimmen. Die Unternehmensgruppe beschloss, die nicht nur vorübergehende Form der Arbeitnehmerüberlassung und der Personalgestellung einzustellen. Außerdem wurde beschlossen, die Arbeitnehmerüberlassung und Personalgestellung (ANÜ/PG) nur noch auf das Abfangen von Auftragsspitzen zu beschränken. Insgesamt 47 Mitarbeiter konnten so wieder aus der ANÜ/PG rückgeführt werden. Darüber hinaus regelt die Konzernbetriebsvereinbarung tarifliche Vorschriften, Eingruppierung sowie Entgeltsicherung, Besitzstandswahrung, Kündigungsschutz, betriebliche Altersversorgung und Maßnahmen zur Weiterbildung.

Zusatzmaterialien