Betriebsrat der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Sankt Augustin

Betriebsänderung: Mehr Beteiligung, bessere Information


Stichworte zum Projekt

  • Wie kann die Belegschaft bei einer Betriebsänderung kontinuierlich eingebunden und fortlaufend informiert werden?
  • Betriebsrat nutzte zahlreiche Formen der Öffentlichkeitsarbeit und kommunizierte den Stand der Verhandlungen jeweils unmittelbar an die Belegschaft.

  • Unternehmen/Betrieb: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Sankt Augustin
  • Branche: keine Angaben
  • Zahl der Mitarbeiter: 588 
  • Gewerkschaften: keine Angaben



Motiv
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hatte 2012 beschlossen, ihre Stiftungsarbeit in Berlin zu bündeln. Deshalb wurden 2014 zwei Standorte geschlossen. Außerdem bedeutet dies, dass die bisherige Zentrale in Sankt Augustin zum Großteil nach Berlin umzieht. Damit standen Sozialplanverhandlungen an, die 2014 begonnen und abgeschlossen wurden.

Vorgehen
Ziel des Betriebsrates war es von Beginn an, die Belegschaft bei der anstehenden Betriebsänderung eng einzubinden und fortlaufend zu informiert. Durch Betriebsversammlungen, Umfragen, die Betriebsratszeitschrift „KASpekte“, ein Betriebsräte-Portal im Intranet sowie Monatsberichte des Betriebsrats wurde die Belegschaft über den gesamten Zeitraum auf dem aktuellen Stand der Verhandlungen gehalten. Die Betriebsräte fragen Meinungen und Vorschläge ab und integrierten diese in die Verhandlungen. Alle Formate der betriebsrätlichen Öffentlichkeitsarbeit dienten dazu, zu informieren, Kritik aufzugreifen und zu adressieren, Reaktionen der Geschäftsleitung wiederzugeben und Interessen zu kanalisieren.

Ergebnisse
Bei den Sozialplanverhandlungen konnten die Anregungen der Belegschaft so effizient aufgegriffen und entsprechend verhandelt werden. Durch die permanente Information der Mitarbeiter war es möglich, viele kursierende Gerüchte auszuräumen und Ängsten vorzubeugen. Ebenso begleiteten die Betriebsräte seit Abschluss des Sozialplans dessen Umsetzung sowie die Vorbereitungen zum Neubau in Berlin.