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Rechtsweg Auskunftsverlangen gegen Ex-Arbeitgeber gehört nicht vor das Arbeitsgericht

[04.03.2014]Ein ehemaliger Mitarbeiter kann gegen seinen Ex-Arbeitgeber keinen Auskunftsanspruch nach § 34 BDSG vor dem Arbeitsgericht geltend machen, soweit es sich um Informationen und Geschehnisse handelt, die sich zwar im Zusammenhang, aber erst nach Beendigung seines Arbeitsverhältnisses ereignet haben.

Der Fall:
Die Parteien streiten über die Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Arbeitsgerichten.

Der Kläger war bis Ende September 2011 bei der Beklagten als Justiziar beschäftigt.
Im Juli 2012 wurde auf einem Nachrichtenportal über das ehemalige Arbeitsverhältnis
des Klägers, die konkrete Form der Beendigung und seine aktuelle Tätigkeit berichtet. Hierbei kam zur Sprache, dass der Mann ehemalige Mitarbeiter der Beklagten kontaktiere und diesen angeboten habe, sie gegen die Beklagte zu vertreten.

Der Kläger begehrte zu diesem Sachverhalt nun von der Beklagten Auskunft nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Die Beklagte rügt die Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Arbeitsgerichten. Sie ist der Auffassung, dass der Rechtsweg zu dem Arbeitsgericht nicht eröffnet sei, weil die Auskunft sich nicht auf Daten beziehe, die während oder anlässlich der Begründung eines Arbeitsverhältnisses erhoben worden seien.

Die Entscheidung:
Auch das Sächsische LAG hat den Rechtsweg zum Arbeitsgericht verneint.

Zuständig – so die Richter - ist die ordentliche Gerichtsbarkeit.Das Arbeitgericht wäre zuständig, wenn die Parteien über Ansprüche stritten, die mit dem Arbeitsverhältnis in rechtlichem oder unmittelbar wirtschaftlichem Zusammenhang stehen (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 a ArbGG). Ein solcher rechtlicher Zusammenhang ist hier jedoch nicht gegeben, so das Gericht weiter, da § 34 BDSG losgelöst von einem Arbeitsverhältnis geltend gemacht werden kann. Er setzt nicht das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses voraus.

Voraussetzung des Anspruchs nach § 34 BDSG ist nur, dass Daten erhoben bzw. gespeichert wurden. Um einen rechtlichen Zusammenhang i. S. d. § 2 Abs. 1 Nr. 4 a ArbGG bejahen zu können, müsste der Auskunftsanspruch mit einem Arbeitsverhältnis verknüpft sein, was hier jedoch nicht der Fall ist. Das Arbeitsverhältnis des Klägers mag allenfalls der Anlass gewesen sein, die Daten zu speichern; für die Rechtswegbestimmung nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 ArbGG reicht das aber noch nicht aus.

Dass der Auskunftsanspruch aus § 34 BDSG völlig losgelöst von einem Arbeitsverhältnis
besteht, zeigt auch die Definition der "verantwortlichen" Stelle in § 3 Abs. 7 BDSG. Danach ist verantwortliche Stelle jede Person oder Stelle, die personenbezogene Daten für sich selbst erhebt, verarbeitet oder nutzt oder diese durch andere im Auftrag vornehmen lässt.

Quelle:
Sächs. LAG, Beschluss vom 08.11.2013,
Aktenzeichen: 4 Ta 207/13 (2)

Lesetipp der Online-Redaktion:
»Keine Auskunft bei Verletzung des Persönlichkeitsrechts?« von Mischewski in »Computer und Arbeit« 1/2007, S. 7.

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