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Altersgeldberechnung: Studienzeiten von Beamten im höheren Dienst bleiben unberücksichtigt

[28.01.2013]Bei der Ermittlung der altersgeldfähigen Dienstzeit bleiben Studienzeiten unberücksichtigt. Darin liegt kein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, auch wenn dies eine Schlechterstellung gegenüber Beamten mit verwaltungsinternem Aufstieg darstellt.

Der Fall:
Die Steuerinspektorin stand bis Ende November 1979 im Landesdienst. Direkt im Anschluss begann sie ein Jurastudium. Dieses schloss sie im Dezember 1983 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung ab. Nach Referendariat und zweitem Examen stand sie bis zu ihrer Entlassung Ende April 2011 in einem Beamtenverhältnis.

Sie wendet sich nun gegen die Berechnung ihres Altersgeldanspruchs. Für den Aufstieg in den höheren Dienst gäbe es zwei Möglichkeiten: dass Absolvieren eines Hochschulstudiums und den verwaltungsinternen Aufstieg. Beide Möglichkeiten führten jedoch zu Unterschieden bei der Berechnung des Altersgeldes.

Bei erster Variante würde die Zeit des Studiums nicht angerechnet (§ 89 Abs. 2 LBeamtVGBW). Bei zweiter Variante würden drei Jahre Vorbereitungsdienst, 12 Jahre Tätigkeit im gehobenen Dienst und die anschließenden Jahre der Tätigkeit im höheren Dienst angerechnet. Diese Schlechterstellung stelle einen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 und Art. 33 Abs. 5 GG dar.

Die Entscheidung:
Das VG hat einen Anspruch auf Neuberechnung unter Berücksichtigung des Jurastudiums verneint.

Nach § 89 Abs. 2 LBeamtVGBW sind zur Ermittlung der altersgeldfähigen Dienstzeit ausschließlich die §§ 21, 22 und 24 dieses Gesetzes entsprechend heranzuziehen. Danach kommt im Fall der Klägerin als altersgeldfähige Dienstzeit entsprechend § 21 Abs. 1 Satz 1 LBeamtVGBW deren Dienstzeit innerhalb ihres Beamtenverhältnisses in Betracht. Hierzu zählt der Vorbereitungsdienst für den gehobenen Dienst, der Dienst als Steuerinspektorin, das Referendariat sowie die Dienstzeiten im höheren Dienst.

Schließlich liegt auch kein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz (Artikel 3 Abs. 3 GG) oder gegen hergebrachte Grundsätze des Berufsbeamtentums (Artikel 33 Abs. 5 GG) vor.
Die von der Klägerin dargestellten Vergleichsmodelle führen zwar zu unterschiedlichen Ergebnissen beim Altersgeld. Sie beruhen aber auf unterschiedlichen Sachverhalten, welche auch unterschiedlich geregelt werden dürfen.

Die Voraussetzungen für den höheren Dienst über die Laufbahnbefähigung nach § 15 Abs. 1 Nr. 3 LBG (unter anderem Universitätsstudium) und nach § 22 LBG (Aufstieg ohne die Bildungsvoraussetzung nach § 15 LBG für diese Laufbahn) sind unterschiedlich. Der Aufstiegsbeamte befindet sich durchgehend im Beamtenverhältnis. Der Beamte hingegen, der die Laufbahnbefähigung über ein Universitätsstudium erworben hat, war während der Studienzeit nicht im Beamtenverhältnis.

Quelle:
VG Sigmaringen, Urteil vom 16.01.2013
Aktenzeichen: 5 K 901/12

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