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Freistellung des Personalrats Zugewiesene Jobagentur-Mitarbeiter sind keine regulär Beschäftigten

[19.08.2013]In einer Agentur für Arbeit sind bei der Ermittlung der Zahl der in der Regel Beschäftigten diejenigen Mitarbeiter außer Betracht zu lassen, denen Tätigkeiten bei einer gemeinsamen Einrichtung zugewiesen sind (§ 44 g Abs. 1 Satz 1 SGB II).

Der Fall:
Bei der Agentur für Arbeit standen Personalratswahlen an. Der Wahlvorstand ging davon aus, dass ein aus 9 Mitgliedern bestehender Personalrat zu wählen sei. Denn neben den - in der Dienststelle selbst tätigen - 254 Beschäftigten wären auch die 205 Beschäftigten zu berücksichtigen, denen durch die gesetzliche Regelung in § 44 g Abs. 1 SGB II für die Dauer von fünf Jahren Tätigkeiten bei einer gemeinsamen Einrichtung zugewiesen wurden.

Bei der anschließenden Personalratswahl wurde ein 9-köpfiges Gremium gewählt. Der Personalrat beantragte die vollständige Freistellung seines Vorsitzenden. Dies lehnte der Dienstherr ab.

Die Entscheidung:
Das OVG hat einen Anspruch auf vollständige Freistellung verneint, da die Zahl der in der Regel Beschäftigten im Bereich unter den hier maßgeblichen 300 Mitarbeitern liegt.

Den diejenigen Beschäftigten, denen auf der Grundlage von § 44 g Abs. 1 Satz 1 SGB II Tätigkeiten bei einer gemeinsamen Einrichtung zugewiesen wurden, sind außer Betracht zu lassen. Ihnen fehlt es an der für die Annahme einer Dienststellenzugehörigkeit im Weiteren erforderlichen Eingliederung in die Organisation der Dienststelle "Arbeitsagentur". Mit der Zuweisung der Tätigkeiten bei den gemeinsamen Einrichtungen ist die Eingliederung in diese Dienststelle verloren gegangen. Die zugewiesenen Beschäftigten erbringen aufgrund der Zuweisung vielmehr allein in der jeweiligen gemeinsamen Einrichtung abhängige Dienst- oder Arbeitsleistungen innerhalb der dortigen Dienststellenorganisation. Sie unterliegen bei ihrer eigentlichen Aufgabenerfüllung ausschließlich dem Weisungsrecht des Geschäftsführers der gemeinsamen Einrichtung.

Auch die Besonderheiten, die mit der Bildung der gemeinsamen Einrichtungen verbunden sind, rechtfertigen keine andere Entscheidung.

Welchen Mehraufwand der Personalrat bei der Arbeitsagentur durch die - allein das Grundverhältnis der Beschäftigten betreffenden-  Fragen hat, ist prozentual nicht eindeutig zu fixieren. Er erreicht aber jedenfalls nicht ein solches Ausmaß, dass die ordnungsgemäße Aufgabenwahrnehmung von einem Personalrat, dessen Umfang und Anzahl an freizustellenden Personalratsmitgliedern sich allein an den in der Arbeitsagentur eingesetzten Beschäftigten orientiert, von vornherein als nicht möglich erscheinen könnte.

Quelle:
OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 13.06.2013
Aktenzeichen: 20 A 2811/12.PVB

Lesetipp der Online-Redaktion:
»BVerwG, Teilnahme Zugewiesener an Personalversammlungen« in »Der Personalrat« Ausgabe 2/2013, S. 88-89.

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