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Konkurrentenklage Bewerber sind an einheitlichen Auswahlkriterien zu messen

[12.12.2013]Liegen in einem Bewerbungsverfahren mehrere Konkurrenten aufgrund ihrer dienstlichen Beurteilungen "Kopf-an-Kopf", so muss die Auswahlbehörde ein leistungsbezogenes Auswahlkriterium bestimmen und einheitlich auf alle anwenden. Dies ist im Nachgang nicht Aufgabe des Gerichts.

Der Fall:
Mehrere Personen, so auch der Antragsteller, bewarben sich um die Stelle des Vorsitzenden Richters an einem Landgericht.

Der Antragsteller ist derzeit Richter an einem Landgericht mit Besoldungsgruppe R 1. Seine Anlassbeurteilung endete mit dem Gesamturteil „besser als sehr gut geeignet“, und zwar sowohl für das ausgeübte Amt als auch für das angestrebte Amt.

Einer seiner Mitkonkurrenten ist Oberstaatsanwalt (Besoldungsgruppe R 2). Dieser war zunächst an das Bundesministerium der Justiz und im Anschluss an ein Landgericht abgeordnet. Dort ist er als Richter kraft Auftrags eingesetzt. Die Beurteilung des Bundesministeriums der Justiz endete mit dem Gesamturteil A 1, der dritten von sieben Notenstufen nach den für das Bundesministerium der Justiz geltenden Beurteilungsrichtlinien.

Die Auswahlbehörde entschied sich für den Oberstaatsanwalt; damit war der Richter nicht einverstanden.

Die Entscheidung:
Das Auswahlverfahren leidet an einem Mangel, entschied das OVG Lüneburg nun zugunsten des Richters.

Zwar hat die Auswahlbehörde in rechtlich nicht zu beanstandender Weise einen Gleichstand der Bewertungen der Gesamturteile in den aktuellen Beurteilungen der beiden Konkurrenten angenommen.

Dennoch ist das Auswahlverfahren fehlerhaft, weil die Auswahlbehörde von ihr gewählte weitere leistungsbezogene Auswahlkriterien nicht auf derselben Auswahlebene und auch nicht auf alle Bewerber angewandt hat.

Vielmehr wurden zwei unterschiedliche Auswahlkriterien auf die jeweils zwei Bewerber angewandt. So wurde im Vergleich der Leistungen des Richters mit einem anderen Bewerber eine ausschärfende Betrachtung der Bewertungen der Einzelleistungsmerkmale vorgenommen. Im Vergleich zwischen ihm und dem Oberstaatsanwalt wurde dagegen die Leistungsentwicklung in den Blick genommen.

Das ist nicht rechtens. Durch diese Vorgehensweise sind die Leistungen der Bewerber nicht einheitlich bewertet worden. Die Auswahlbehörde wäre verpflichtet gewesen, sich für eines der unmittelbar leistungsbezogenen Kriterien zu entscheiden und dieses auf alle Bewerber anzuwenden.

Dies hat sie unterlassen. Und es ist im Nachgang auch nicht Aufgabe des Gerichts, ein Auswahlkriterium zu bestimmen. Dies obliegt allein dem Ermessen der Auswahlbehörde.

Quelle:
OVG Lüneburg, Beschluss vom 14.11.2013,
Aktenzeichen: 5 ME 228/13

Lesetipp der Online-Redaktion:
»Aufhebung der Ernennung im Konkurrentenstreit« von »Frank Wieland, Fachanwalt für Verwaltungsrecht« in »Der Personalrat« 4/2011, S. 162-166.

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