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Gesetzlicher Ruhestand Keine Dienstzeitverlängerung für hessischen Schulleiter

[16.01.2014]Ein hessischer Oberstudiendirektor kann sich nicht erfolgreich darauf berufen, dass das Kultusministerium in anderen Fällen den Anträgen auf Dienstzeitverlängerung über den gesetzlich Ruhestandszeitpunkt hinaus, stattgegeben hat. Abzustellen ist immer nur auf die konkrete Schulsituation.

Der Fall:
Der Oberstudiendirektor und Schulleiter hatte versucht, per einstweiliger Anordnung den Eintritt in den Ruhestand hinaus zu schieben, nachdem das Kultusministerium einen entsprechenden Antrag abgelehnt hatte. Zur Begründung führte der Mann u.a. die Schwierigkeiten bei der Wiederbesetzung freiwerdender Schulleiterstellen und die Personalsituation an seiner Schule an.

Die Entscheidung:
Dem hielt die Kammer in ihrem Beschluss entgegen, das Kultusministerium habe die Voraussetzungen für eine zügige Wiederbesetzung der Stelle des Antragstellers durch die bereits erfolgte Ausschreibung der Stelle geschaffen.

Ob es tatsächlich zu einer längeren Vakanz der Stelle im Nachbesetzungsverfahren kommt, ist spekulativ und begründet kein dienstliches Interesse, wie dies nach § 50a Hessisches Beamtengesetz erforderlich ist. Auch der krankheitsbedingt angespannten Personalsituation an der Schule hat sich das Ministerium angenommen, um sicherzustellen, dass Schulleitungsaufgaben vor und nach dem Ruhestandseintritt des Antragstellers effektiv wahrgenommen werden können.
Eben so wenig kann  der Mann ins Feld führen, das Land Hessen spare so Versorgungsaufwendungen. Denn der Gesetzgeber hat in Ansehung der damit verbundenen Versorgungsaufwendungen mit der Neuregelung zur gestaffelten Heraufsetzung der Altersgrenze für den Eintritt in den Ruhestand eine eindeutige Regelung getroffen.

Schließlich kann sich der Schulleiter auch nicht auf den Gleichbehandlungsgrundsatz und darauf berufen, dass in anderen Fällen entsprechenden Anträgen vom Kultusministerium stattgegeben wurden. Abzustellen ist auf die konkrete Schulsituation, die hier kein dienstliches Interesse ergibt.

Quelle:
VG Gießen, Beschluss vom 10.01.2014,
Aktenzeichen: 5 L 3139/13.GI,
PM des VG Gießen Nr. 04/14 vom 15.01.2014

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