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Telearbeit Polizeibeamter kann nicht von zu Hause aus arbeiten

[27.01.2014]Ein Polizeivollzugsbeamter kann nicht verlangen, dass ihm sein Dienstherr einen Telearbeitsplatz einrichtet. Auch die »Dienstvereinbarung über Telearbeit« der Berliner Polizei verschafft keinen Rechtsanspruch, entschied das Verwaltungsgericht Berlin.

Der Fall

Der Kläger, ein Polizeivollzugsbeamter im gehobenen Dienst, beantragte im März 2012 beim Polizeipräsidenten in Berlin die Einrichtung eines alternierenden Telearbeitsplatzes, weil er seine schwer erkrankte 8-jährige Tochter häuslich betreuen müsse. Dies lehnte die Behörde mit der Begründung ab, das Aufgabengebiet des Klägers eigne sich nicht für die Telearbeit.

Eine Vielzahl seiner Tätigkeiten sei nicht von vorherein planbar, sondern ergebe sich aus unvorhersehbaren Entwicklungen oder Sofortlagen. Aus diesem Grund müsse der Kriminalbeamte spontan verfügbar sein. Zudem sei ein häuslicher Umgang mit sensiblen Daten bedenklich.

Allerdings stellte ihm der Dienstherr die Möglichkeit in Aussicht, an zwei bis drei Nachmittagen in der Woche zu Hause zu arbeiten. Dagegen wandte der Kläger ein, mit dieser habe die Dienstvereinbarung über Telearbeit für etwa 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Polizei von vornherein keinen Anwendungsbereich. Zudem verrichte er 90 % seiner Tätigkeit am Schreibtisch.

Die Entscheidung

Das VG wies die Klage des Beamten auf Einrichtung eines Telearbeitsplatzes ab. Die Entscheidung, dem Kläger keinen Telearbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, halte sich im Rahmen des dem Dienstherrn zustehenden weiten Organisationsermessens. Es sei in erster Linie seine Sache, das ihm zustehende Organisationsrecht auszuüben und über die Bereitstellung personeller und sachlicher Mittel zu entscheiden.

Der Dienstherr habe nachvollziehbar erläutert, dass die Tätigkeit von Vollzugsbeamten mit unvorhersehbaren Ereignissen einhergehen könne, die eine sofortige Reaktion und eine Anwesenheit am Arbeitsplatz erforderten. Der Kläger könne daher nicht verlangen, dass solche zu seinem Dienstposten gehörenden Tätigkeiten dauerhaft von Kollegen übernommen würden.

Schließlich sehe die Dienstvereinbarung ausdrücklich vor, dass in Telearbeit keine Verarbeitung besonders schutzwürdiger oder vertraulicher Daten stattfinden dürfe.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, das VG Berlin hat wegen grundsätzlicher Bedeutung die Berufung zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zugelassen.

Quelle:
VG Berlin, Urteil vom 14.01.2014
Aktenzeichen VG 36 K 448.12
Pressemitteilung Nr. 7/2014 vom 24.01.2014

(c) bund-verlag.de (ck)

Lesetipp der Online-Redaktion
»Beteiligung des Personalrates bei der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit« von Inge Horstkötter in »Der Personalrat« 6/2010, S. 224–227.