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Versorgungsausgleich Rentenversicherung muss Pensionär nicht über Todesfall informieren

[14.01.2014]Die Rentenversicherung ist nicht verpflichtet, einen geschiedenen Pensionär auf den Tod seiner rentenversicherten Ex-Ehefrau hinzuweisen. Die gilt selbst dann, wenn der Mann dadurch erst verspätet den Wegfall der - durch den Versorgungsausgleich bewirkten - Pensionskürzung beantragen kann.

Der Fall:
Der Kläger - ein 72-jähriger Rentner – ist pensionierter Beamter.

Im Rahmen eines 1989 durchgeführten Versorgungsausgleichs wurden Anwartschaften in der Beamtenversorgung des Mannes auf das Rentenkonto seiner geschiedenen Ehefrau übertragen. Deswegen erhielt der Kläger später eine um ca. 550 Euro monatlich gekürzte Pension.

Im Juli 2007 verstarb die Frau. Der Pensionär beantragte aber erst im August 2010 den Wegfall der Pensionskürzung. Er habe - so seine Darstellung - erst zu diesem Zeitpunkt vom Tode seiner geschiedenen Ehefrau erfahren. Mit seiner Klage verlangt er von der Rentenversicherung nun Schadensersatz in Höhe des Ausgleichs seiner Pensionskürzungen. Die Rentenversicherung habe es amtspflichtwidrig versäumt, ihm den Tod seiner ehemaligen Ehefrau mitzuteilen.

Die Entscheidung:
Das Schadensersatzbegehren des Pensionärs ist vor dem OVG Hamm erfolglos geblieben.

Die Richter haben keine Amtspflichtverletzung der Rentenversicherung festgestellt. Diese war nicht verpflichtet, den Mann über den Tod seiner ehemaligen Ehefrau zu informieren.
Eine derartige Informationspflicht ergibt sich nicht aus einer internen Arbeitsanweisung der Rentenversicherung, weil diese die Beklagte nur gegenüber ihren Mitgliedern verpflichte. Die in § 14 Sozialgesetzbuch I geregelte Beratungspflicht der Rentenversicherung gilt ebenfalls nicht gegenüber Berechtigten der Beamtenversorgung.

Auf eine entsprechende Anwendung der genannten gesetzlichen Regelung kann sich der Kläger jedenfalls im vorliegenden Fall nicht berufen. Denn zum Einen hätte er die erforderlichen Angaben von der Rentenversicherung jederzeit erfragen können.
Zum Anderen hätte eine Pensionskürzung - nach der im Jahre 2007 geltenden Rechtslage - rückwirkend korrigiert werden können, so dass der Mann nach dem seinerzeit geltenden Recht durch eine verzögerte Antragstellung keinen Nachteil erlitten hätte.

Quelle:
OVG Hamm, Urteil vom 27.11.2013,
Aktenzeichen: 11 U 33/13

Lesetipp der Online-Redaktion:
» Grundzüge der Beamtenversorgung« von »Dr. Eberhard Baden« in »Der Personalrat« 5/2007, S. 194-197.

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