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Fristlose Entlassung Rauswurf aus der Bundeswehr wegen rechtsextremen Sprüchen auf der Kleidung

[14.02.2014]Trägt ein Soldat während des Dienstsports Kleidung mit rechtsextremistischen Aufdrucken, so ist das eine schwerwiegende Dienstpflichtverletzung und rechtfertigt seine fristlose Entlassung. So das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg. Für den Rauswurf spricht auch die Gefahr eines Ansehensverlustes der Bundeswehr.

Der Fall:

Ein Soldat auf Zeit mit dem Dienstgrad eines Hauptgefreiten nahm an seiner Dienststelle an einem Volleyballturnier teil. Dabei trug er ein grünes Trikot mit der Bezeichnung und dem Wappen seiner Einheit, das er auf der Vorderseite unterhalb des Wappens mit dem Schriftzug "Arisch" und auf der Rückseite mit der Zahl "18" versehen hatte.

In der Umkleidekabine ließ er während des Turniers sichtbar einen Pullover mit dem Aufdruck "Werwolf Der letzte Widerstand" auf der Vorderseite und dem Goebbels-Zitat "Hass ist unser Gebet und Rache unser Feldgeschrei" auf der Rückseite hängen.

Der Kommandeur seiner Division nahm den Vorfall zum Anlass, den Mann gemäß § 55 Abs. 5 SG fristlos aus der Bundeswehr zu entlassen. Dieser mochte das nicht einsehen und klagte gegen den Rauswurf.

Die Entscheidung:

Das OVG Lüneburg bestätigte die für den ehemaligen Soldaten ungünstige Entscheidung der Vorinstanz.

Durch das Tragen der rechtsradikalen Aufdrucke auf der Sportkleidung habe er nämlich die Symbole der Bundeswehr als eine Armee in einem demokratischen Rechtsstaat mit den Kennzeichen einer rassistischen Ideologie verbunden.

Sonst beanstandungsfreier Dienst unerheblich

Hinter dieser gewichtigen Dienstpflichtverletzung seien die Umstände des dreieinhalb Jahre beanstandungsfrei ausgeübten Dienstes sowie des Einsatzes in Afghanistan unbeachtlich gewesen. Denn dies werde von jedem Soldaten verlangt.

Ein Verbleib des Mannes bei der Truppe könnte das Ansehen der Bundeswehr ernsthaft gefährden. Auch sei ein öffentliches Bekanntwerden der Verfehlung hinreichend wahrscheinlich. Zumindest dem Mitarbeiter der Druckerei, die die Kleidungsstücke bedruckt habe, ist das Fehlverhalten auch bereits tatsächlich bekannt geworden.

Quelle:

OVG Lüneburg, Beschluss vom 04.12.2012
Aktenzeichen: 5 LA 357/11

© bund-verlag.de - (jes)

Linktipp der Online-Redaktion:

»Beamtenbewerber – Hooligan-Sympathisant kann nicht Polizist werden«, VG Berlin, Urteil vom 05.12.2013, Aktenzeichen: VG 26 K 343.12