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Bundeswehr Überraschendes Ende einer Laufbahn als Zeitsoldat

[25.03.2014]Ein Oberleutnant der Bundeswehr darf die Uniform vorzeitig ausziehen. Denn das Verwaltungsgericht (VG) Würzburg hat den 28jährigen als Kriegsdienstverweigerer anerkannt. Der Mann hatte sich 2007 für zwölf Jahre verpflichtet und beschreibt sich selbst als anfangs begeisterten Soldaten. Dann setzte ein radikaler Sinneswandel ein.

Seit 2011 die Wehrpflicht in Friedenszeiten ausgesetzt wurde, sind Entscheidungen zum Thema Kriegsdienstverweigerung selten geworden.

Der Fall:

Der jetzt 28 Jahre alte Mann hatte sich 2007 für zwölf Jahre verpflichtet. Zwischenzeitlich hat er ein Studium an der Bundeswehrhochschule in Hamburg abgeschlossen. Seit Anfang 2013 ist er wegen psychischer Probleme krankgeschrieben.

Seinen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung begründet er mit dem Ergebnis eines quälend-langen Denkprozesses. Zu seinem Sinneswandel hätten unter anderem die Berichte eines in Afghanistan eingesetzten Fallschirmjägers beigetragen.

Wandel der Einstellung zu Sterben und Tod

Aufgrund dieser Erfahrungsberichte habe er einen Kreislaufkollaps erlitten und sich übergeben müssen. Auch hätten mehrere Todesfälle in seiner Familie seine Einstellung zu den Themen Sterben und Tod verändert.

Er habe seine Gewissensgründe nicht früher vorgebracht, weil er sich während des Studiums an der Bundeswehrhochschule um militärische Korrektheit bemüht habe. Auch habe er seine Eltern nicht enttäuschen wollen.

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln – früher Bundesamt für den Zivildienst – nahm ihm den Gesinnungswandel nicht ab und verneinte die Berechtigung, den Kriegsdienst zu verweigern.

Die Entscheidung:

Das VG Würzburg hat den Zeitsoldaten als Kriegsdienstverweigerer anerkannt. Das Gericht hält es für nachvollziehbar, dass dieser lange Zeit gebraucht habe, um sich in einem soldatischen Umfeld über seine innere Einstellung klar zu werden.

Quelle:

VG Würzburg, Urteil vom 28.02.2014
Aktenzeichen: W 1 K 13544
Saale-Zeitung vom 15./16.03.2014

© bund-verlag.de - (jes)

Lesetipp der Online-Redaktion:

»Veränderungen innerhalb der Bundeswehr und ihre Folgen für die Mitbestimmung des Personals – Rückblick und Ausblick« von Andreas Gronimus in »Der Personalrat« Ausgabe 6/2009, S. 430 - 433