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Kostenbeteiligung Beschäftigte müssen den Strom für Privatgeräte zahlen

[30.04.2014]Arbeitgeber können von ihren Mitarbeitern eine Energiekostenpauschale fordern, wenn im Büro private Kaffeemaschinen, Kühlschränke, Mikrowellen oder andere elektrische Geräte betrieben werden. Das gilt auch für Stadtverwaltungen, entschied das Arbeitsgericht Iserlohn. Geklagt hatte ein Mitglied des Personalrats.

Der Fall:

Die Rathausverwaltung einer Kleinstadt im Sauerland belegte alle Mitarbeiter, die am Arbeitsplatz elektrische Geräte betreiben, mit einer monatlichen Energiekostenpauschale.

Für die Anmeldung eines Kühlschranks werden 5 Euro fällig, für kleinere Geräte 4 Euro. Der jeweilige Betrag wird dann Monat für Monat vom Gehalt abgezogen. Beschäftigte die offiziell auf die Nutzung von Privatgeräten verzichten, bleiben von der Kostenpauschale verschont.

Der Personalrat mochte das nicht einsehen. Eines seiner Mitglieder klagte sozusagen stellvertretend für alle Betroffenen gegen die Pauschale.

In der Klagebegründung erläutert er auch, dass die Kostenpauschale jedenfalls zu hoch sei. Viele Geräte würden weit weniger Stromkosten verursachen als von der Stadtverwaltung pauschal veranschlagt. Außerdem habe die Stadt früher ja auch keine Energiekostenpauschale erhoben.

Die Entscheidung:

Die Richter des Arbeitsgericht Iserlohn entschieden zu Ungunsten der von der Kostenpauschale Betroffenen.

Denn rein juristisch sei der Fall klar: Mit der Anmeldung eines elektrischen Geräts sei hier auch das Einverständnis mit dem Abzug der Energiepauschale verbunden gewesen.

Rechtlich verbindlicher Vertrag mit der Stadt

Durch die folgende Genehmigung seitens der Stadt kam dann ein rechtsgültiger Vertrag auch hinsichtlich der Zahlung der Pauschale zustande.

Gegen die Wirksamkeit dieser Vereinbarung bestehen mangels rechtlich relevanter Besonderheiten auch keinerlei Bedenken. So die Richter in ihrer Urteilsbegründung.

Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Quelle:

ArbG Iserlohn, Urteil vom 20.03.2014
Aktenzeichen: 2 Ca 443/14
Rechtsprechungsdatenbank NRWE und Westfälischer Anzeiger Online vom 20.03.2014

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