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Dienstunfähigkeit Frühpension ohne Versuch der Wiedereingliederung

[06.06.2014]Eine Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand setzt nicht voraus, dass vorher ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchgeführt wurde. So das BVerwG im Fall eines Beamten ohne Restleistungsfähigkeit. Die Richter betonen, dass länger erkrankten Beamten grundsätzlich aber sehr wohl ein BEM angeboten werden muss.

Der beamtete Kläger war seit Jahren ununterbrochen dienstunfähig erkrankt. Da er laut ärztlicher Begutachtung dauerhaft nicht mehr in der Lage war, auch nur halbschichtige Tätigkeiten auszuüben, versetzte ihn sein Dienstherr in den vorzeitigen Ruhestand. Widerspruch und Klage des Beamten blieben erfolglos.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) gab der Behörde mit der Begründung Recht, dass es offen bleiben könne, ob die Verpflichtung zur Durchführung eines BEM nach § 84 Abs. 2 Satz 1 SGB IX auch für Beamte gelte.

Jedenfalls führe das Unterlassen eines BEM nicht zur Rechtswidrigkeit einer Zurruhesetzungsverfügung. Die Behörde habe angesichts der fehlenden Restleistungsfähigkeit des Klägers auch keine weitergehenden Prüfungen anstellen müssen, ob dieser anderweitig hätte verwendet werden können.

Erwägungen der Vorinstanz nur im Ergebnis richtig

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision des Beamten zurückgewiesen. Das Urteil des OVG verstoße zwar gegen Bundesrecht, weil das Gericht nicht ermittelt hat, ob und welche amtsangemessenen Beschäftigungsmöglichkeiten es noch gab und welche körperlichen Anforderungen hierfür erforderlich gewesen wären.

Angesichts der Tatsache, dass der Mann generell arbeitsunfähig und damit definitiv nicht zur Erfüllung irgendwelcher Dienstpflichten in der Lage war, erweist sich das Urteil im Ergebnis aber als richtig.

Keine Verzahnung von BEM und Frühpensionierung

Aus dem Umstand, dass der Dienstherr es unterlassen hatte, dem Beamten die Durchführung eines BEM anzubieten, folgt nichts anderes. Zwar gilt die Verpflichtung auch gegenüber Beamten, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen krank sind.

Das BEM und das Dienstunfähigkeitsverfahren sind vom Gesetzgeber aber nicht miteinander verzahnt worden, so dass sich aus dem Unterlassen eines BEM keine unmittelbaren Auswirkungen für die Rechtmäßigkeit einer Zurruhesetzungsverfügung ergeben.

Quelle:

BVerwG, Urteil vom 05.06.2014
Aktenzeichen: 2 C 22.13
PM des BVerwG Nr. 36/2014 vom 05.06.2014

© bund-verlag.de - (jes)

Lesetipp der Online-Redaktion:

»Beamtenrecht unter der Kontrolle des BVerfG – Fortentwicklungen der jüngsten Zeit« von Frank Wieland und Anna Seulen in »Der Personalrat – PersonalRecht im öffentlichen Dienst« Ausgabe 10/2010, S. 387 - 395