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Direktionsrecht Ehemalige Stasi-Mitarbeiter dürfen versetzt werden

[11.09.2014]Ein ehemaliger Mitarbeiter des DDR-Staatssicherheitsdienstes, der später beim Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen als Wachmann eingesetzt wurde, darf von diesem Posten zum Bundesverwaltungsamt versetzt werden. Das LAG Berlin-Brandenburg stützt sein Urteil auf das arbeitgeberseitige Direktionsrecht. Umstrittene Details des Stasiunterlagengesetzes seien für die Entscheidung unerheblich.

Ein Ex-Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR hatte nach der Wende einen Posten als Wachmann beim Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen bekommen.

Dort bewachte er die Unterlagen, an deren Entstehung und Verwaltung er während seiner DDR-Dienstzeit mitgewirkt hatte. Als er von dieser Position zum Bundesverwaltungsamt versetzt werden sollte, wehrte er sich im Wege des Eilrechtsschutzes.

Kein Eilrechtsschutz

Das LAG Berlin-Brandenburg bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz. Schon das Arbeitsgericht Berlin hatte den beantragten Eilrechtsschutz gegen die Abordnung zum Bundesverwaltungsamt zurückgewiesen.

Die LAG-Richter gelangten zu der Auffassung, dass der Bundesbeauftragte die Abordnung auf das arbeitgeberseitige Direktionsrecht nach den §§ 4 TVöD, 106 GewO stützen könne. Schutzwürdige Interessen des ehemaligen Stasi-Mitarbeiters stünden nicht entgegen.

Verfassungsmäßigkeit des Stasiunterlagengesetz unerheblich

Insbesondere komme es nicht auf die Verfassungsmäßigkeit von § 37 a Stasiunterlagengesetz an. Diese Regelung schreibt vor, dass ehemalige Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes, die beim Bundesbeauftragten beschäftigt sind, unter Berücksichtigung sozialer Belange auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz innerhalb der Bundesverwaltung zu versetzen sind.

Hintergrund des Rechtsstreits

Nach der Wiedervereinigung hatte die damals vom heutigen Bundespräsidenten Joachim Gauck geleitete Behörde Ex-Stasi-Mitarbeiter eingestellt, um deren Kenntnisse des DDR-Geheimdienstes zu nutzen. Der jetzige Bundesbeauftragte macht sich auch im Interesse der Stasi-Opfer für die Versetzung der Stasi-Angehörigen stark. Derzeit sollen noch 24 ehemailge Stasi-Leute bei der Behörde beschäftigt sein.

Das Urteil des Landesarbeitsgerichts kann nicht angefochten werden.

Quelle:

LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10.09.2014
Aktenzeichen: 15 SaGa 1468/14
PM des LAG Berlin-Brandenburg Nr. 37/14 vom 10.09.2014
www.rbb-online.de vom 10.09.2014

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