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Hochschulrecht Vizepräsidentin muss Entlassung hinnehmen

[08.09.2014]Die ehemalige Vizepräsidentin einer niedersächsischen Hochschule erhält keinen vorläufigen Rechtschutz gegen ihre Entlassung aus dem Amt, entschied das OVG Lüneburg. Den Ausschlag gebe der Beschluss des Hochschulsenats, betont das Gericht. Das zuständige Fachministerium sei nicht befugt, dessen Entscheidung durch eine eigene zu ersetzen.

Entlassung nach Beschluss des Hochschulsenats
Die Antragstellerin hatte das Funktionsamt der hauptberuflichen Vizepräsidentin einer Hochschule in Niedersachsen inne. Der Senat der Hochschule hatte in zwei Sitzungen ihre Abwahl beschlossen. Hingegen hatte der Hochschulrat der beigeladenen Hochschule den Abwahlvorschlag nicht bestätigt.

In der Entlassungsverfügung hatte der Minister zur Begründung ausgeführt, die Senatsentscheidungen zeigten, dass die nötige Vertrauensbasis für eine Zusammenarbeit nicht mehr vorhanden und auch nicht mehr herstellbar sei. Die ehemalige Vizepräsidentin beantragt beim Verwaltungsericht (VG) Hannover einstweiligen Rechtssschutz gegen ihre Entlassung. Das VG lehnte ihren Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz ab.Der 5. Senat des Niedersächsischen OVG wies ihre Beschwerde gegen diese Entscheidung zurück.

Beschluss des Hochschulsenats rechtfertigt Entlassung
Zur Begründung führte das OVG aus, das VG Hannover habe der Antragstellerin zu Recht den einstweiligen Rechtsschtuz gegen ihre Entlassung verweigert. Die im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes gebotene summarische Prüfung der Sach- und Rechtslage ergebe, dass die angegriffene Entlassungsverfügung nicht gegen das Bestimmtheitsgebot einer Norm verstoße.

Aus den Vorgaben, die das Bundesverfassungsgericht aus dem Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit (Art. 5 Abs. 3 Satz 1 des GG) für die Legitimation der Leitungsorgane von Hochschulen entwickelt hat, ergibt sich, dass für bei der Abberufung von Mitgliedern des Hochschulpräsidiums der Beschluss des Hochschulsenats den Ausschlag geben muss. Denn dieser ist das mehrheitlich mit Hochschullehrern besetzte Hochschulgremium.

Das Gesetz lässt sich dahingehend auslegen, dass dem Fachministerium eine Befugnis zukäme, über die Entlassung von Präsidiumsmitgliedern nach Maßgabe eigener Personalpolitik zu entscheiden. Auch kann dem mehrheitlich extern besetzten Hochschulrat kein Vetorecht des bei einer Abwahlentscheidung des Hochschulsenats zustehen.

Schlechte Aussichten in der Hauptsache
Die Antragstellerin werde auch im Hauptsacheverfahren voraussichtlich auch nicht mit ihrer Auffassung durchdringen können, ihre Entlassung sei offensichtlich rechtswidrig, weil der Abwahlvorgang an erheblichen Mängeln gelitten habe, teilt das OVG mit.

Die Verwaltungsvorgänge belegten insbesondere eindeutig, dass der Abwahl ein nachhaltiger Vertrauensverlust zugrunde lag, der Vertrauensverlust also nicht nur »vorgeschoben« war. Es ist ausweislich der Verwaltungsvorgänge zu erheblichen Kontroversen zwischen den Angehörigen der beigeladenen Hochschule und deren Präsidium - und damit auch zu Vorbehalten gegenüber der Antragstellerin als vollberechtigtem Mitglied dieses Präsidiums - gekommen.

Der Beschluss vom 2. September 2014 ist unanfechtbar.

Quelle:
OVG Lüneburg, Beschluss vom 2.09.2014
Aktenzeichen - 5 ME 104/14 -
OVG Lüneburg, Pressemitteilung vomm 04.09.2014

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