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Soziale Medien Dienstunfähig wegen Facebook

[02.12.2015]Ein Schüler muss für den krankheitsbedingten Ausfall von Lehrern auch dann nicht aufkommen, wenn ein in einem sozialen Netzwerk geposteter Eintrag posttraumatische Belastungsstörungen hervorruft. Das geht aus einem Vergleich des Landgerichts Bonn hervor. Ein Gutachten hatte zuvor das Posting als wesentliche Ursache für die Dienstunfähigkeit ermittelt.

Ein Schüler, der sich von seiner Lehrerin schlecht behandelt fühlte, postete bei Facebook auf seinem nur für »Freunde« einsehbaren Profil eine stilisierte Pistole mit dem Hinweis, diese sei extra für die Lehrerin bestimmt.

Dienstherr fordert Schadensersatz

Nachdem die Schulleitung und auch die Lehrerin von diesem Vorfall Kenntnis erlangt hatten, fiel die Pädagogin, die zuvor schon unter psychischen Problemen gelitten hatte, für mehrere Monate aus.

Eine Psychologin attestierte eine posttraumatische Belastungsstörung und ein medizinisches Gutachten bezeichnete den Vorfall als wesentliche alleinige Ursache für die Dienstunfähigkeit.

Der Dienstherr, das Land Nordrhein-Westfalen, verlangte daraufhin von dem Schüler die Zahlung von rund 14 000 Euro, was den Bezügen während der Ausfallzeit entsprach.

Schüler kommt mit blauem Auge davon

Das LG Bonn teilte diese Rechtsauffassung nicht. Schüler könnten davon ausgehen, dass sie es mit gesunden Lehrern zu tun hätten und müssten nicht damit rechnen, dass ein solcher Vorfall eine Dienstunfähigkeit auslöse. Diese könne dem - inzwischen ehemaligen - Schüler nicht zugerechnet werden.

Aus erzieherischen Gründen schlug das Gericht den Abschluss eines Vergleichs vor. Dieser sieht vor, dass der 18-Jährige 1.000 Euro an das Land zahlt. Den Vergleich nahmen die Beteiligten an.

Ein strafrechtliches Verfahren wegen Bedrohung ist eingestellt worden.

Quelle: 

Landgericht Bonn, Vergleich vom 26.11.2015
Aktenzeichen: 4 O 93/15
Medienberichte vom 26.11.2015

© bund-verlag.de (mst)

Lesetipp der Online-Redaktion:

»Mobbing und psychische Gewalt - Der Ratgeber für Betroffene und ihre Interessenvertretung« von Axel Esser und Martin Wolmerath, Bund-Verlag, 368 Seiten, kartoniert, 9. Aufl. 2015, 19,90 Euro, ISBN: 978-3-7663-6330-5