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Beamtenpension Kürzung bleibt nach Tod des Ex-Gatten bestehen

[04.12.2015]Die Kürzung der Versorgungsbezüge von Beamten oder Soldaten lässt sich nach dem Tod des geschiedenen Ehepartners frühestens ab dem Zeitpunkt ändern, an dem der Betroffene einen entsprechenden Antrag stellt. Eine zurückwirkende Änderung ist in der Regel ausgeschlossen. Das zeigen zwei aktuelle Urteile des Bundesverwaltungsgerichts.

In beiden Fällen hatten Empfänger von Versorgungsbezügen – ein Soldat und ein Beamter im Ruhestand – nach ihrer Scheidung Kürzungen hinnehmen müssen, weil ein Teil der Bezüge an die Ex-Partner ging. Und in beiden Fällen lehnte das Bundesverwaltungsgericht ebenso wie die Vorinstanzen eine rückwirkende Aufstockung der Versorgungsbezüge ab.

Hintergrund war der Tod der Ex-Ehegatten, von dem beide Antragsteller zunächst nichts gewusst hatten und daher erst 2010 beantragt hatten, die Kürzungen aufzuheben.

Das Problem: Stichtag für die Beurteilung ihrer Anträge ist der 1. September 2009, so das BVerwG. Seitdem gilt nämlich das Versorgungsausgleichsgesetz, das auch auf die beiden Streitfälle Anwendung finde, weil die Kläger ihre Anträge erst nach diesem Datum gestellt hätten. Nach den Regelungen des Versorgungsausgleichsgesetzes im Gegensatz zu dem bis dahin geltenden Versorgungsausgleichshärtefallgesetz eine rückwirkende Aufhebung der Kürzung ausgeschlossen.

Entscheidung über Versorgungsbezüge verhältnismäßig

Das Institut der Ehe entfalte auch nach der Scheidung rechtliche Wirkungen. Mit der familiengerichtlichen Entscheidung über den Versorgungsausgleich sei das individuelle Risiko des frühen Versterbens endgültig und dauerhaft auf beide Ehegatten verteilt.

Die Richter erkannten weder eine Ungleichbehandlung gegenüber nicht Geschiedenen sowie gegenüber Geschiedenen, die vor dem 1. September 2009 von dem Tod des früheren Ehegatten erfahren haben.

Auch ein Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot hat das BVerwG verneint. Die im Gesetz enthaltene Obliegenheit, »das weitere Lebensschicksal des geschiedenen Ehegatten zu verfolgen, ist auch verhältnismäßig«, heißt es in einer Mitteilung zu den Urteilen.

Quelle:

Bundesverwaltungsgericht, Urteile vom 19.11.2015
Aktenzeichen: 2 C 20.14 und 2 C 48.13
Pressemitteilung Nr. 96/2015 des BVerwG

© bund-verlag.de (mst)

Lesetipp der Online-Redaktion:

»Grundzüge der Beamtenversorgung« von Dr. Eberhard Baden in »Der Personalrat« 5/2007, S. 194-197