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Beförderung Widerspruch kommt nach vier Jahren zu spät

[11.01.2016]Anfechtungsklagen von Beamten gegen die mehr als ein Jahr zurückliegende Beförderung von Kollegen sind unzulässig, hat das Verwaltungsgericht (VG) Weimar entscheiden. Denn das Widerspruchsrecht gegen ein vier Jahre zurückliegendes Auswahlverfahren ist verwirkt.

Eine Lehrerin wollte mit ihrer Klage die Beförderung von Kollegen zum 1. April 2009 aufheben lassen. Im Juni 2013 hatte sie schriftlich Widerspruch eingelegt.

Verwirkunsgvoraussetzungen liegen vor

Das VG Weimar hat klargestellt, dass bei fehlender persönlicher Unterrichtung innerhalb eines Jahres Widerspruch gegen die Beförderung anderer Beamter einzulegen sei, da sonst der Anspruch verwirkt sei. Das Gericht führt aus, dass eine Verwirkung regelmäßig ein Zeit- und Umstandsmoment voraussetze.

Zitat: »Ab erstmals möglicher Geltendmachung des Rechts muss als Zeitmoment »längere Zeit« verstrichen sein, gerechnet ab Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände; die konkrete Dauer bestimmen die Umstände des Einzelfalls. Als Umstandsmoment tritt ein besonderes Verhalten des Berechtigten hinzu. Es muss die späte Geltendmachung nach einem objektiven Maßstab als Verstoß gegen Treu und Glauben infolge Verletzung oder Gefährdung berechtigter Interessen des anderen Teils erscheinen lassen.«

Bleibt also der nicht beförderte Beamte also mehr als ein Jahr lang untätig und unterlässt es, Beförderungen mit geeigneten Rechtsbehelfen, wie Fachaufsichts- oder Dienstaufsichtsbeschwerde, Widerspruch, einstweiliger Anordnung, Klage entgegenzutreten, dann dürfen der Dienstherr und beförderte Beamte davon ausgehen, dass niemand mehr gegen die Beförderung vorgehen werde, so das Gericht.

Beförderte und Dienstherr genießen Schutz vor Veränderung

Die Rücksichtnahme- und Mitwirkungspflichten der klagenden Beamtin - die wissen musste, dass im Schulbereich regelmäßige Beförderungen anstehen - hätten ein schnelleres Vorgehen verlangt.

Außerdem erschien dem Gericht die Verletzung der Klägerin in eigenen Rechten nicht mehr möglich, da das Auswalverfahren, bei dem sie nicht berücksichtigt worden war, längst abgeschlossen ist und alle beteiligten Lehrer nach heutigem Stand beurteilt werden müssten.

Quelle:

VG Weimar, Urteil vom 29.10.2015
Aktenzeichen: 1 K 663/15 We
(VG Weimar, Aktuelle Entscheidungen)

© bund-verlag.de (mst)

Buchtipp:

»Tipps für neu- und wiedergewählte Personalratsmitglieder«
von Herbert Deppisch, Robert Jung, Erhard Schleitzer, Bund-Verlag, 220 Seiten, kartoniert,
3. Auflage 2016, 16,90 Euro, ISBN: 978-3-7663-6456-2

Lesetipp: