Gesamtpersonalrat Stadt Wuppertal

Einführung einer neuen Zeitwirtschaft

Nachdem ein massiver Anstieg von Zeitguthaben in weiten Teilen der Verwaltung festzustellen war, wurde eine verwaltungsweite Umfrage zum Thema Arbeitszeit durchgeführt. Diese hatte zum Ergebnis, dass der größte Teil der Beschäftigten eine flexiblere AZ-Regelung bevorzugte mit der Möglichkeit, Zeitguthaben über einen längeren Zeitraum anzusparen und dieses Guthaben am Block abzubauen. Der GPR erarbeitete ein Konzept zur Flexibilisierung der AZ und zur Einrichtung von AZ-Konten. Schließlich konnten drei Dienstvereinbarungen zur Zeitwirtschaft abgeschlossen werden, die am 1.1.2015 in Kraft treten werden. Damit werden neue Arbeitszeitmodelle (wie z.B. kurze Vollzeit und flexible AZ-Verkürzung) sowie Langzeit- und Kurzzeitkonten eingeführt. Damit verbunden ist die erstmalige Einführung einer elektronischen Zeiterfassung.

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Kurzbeschreibung
Einführung neuer Arbeitszeitmodelle (wie z.B. Kurze Vollzeit und flexible AZ-Verkürzung) sowie Langzeit- und Kurzzeitkonten.
Damit verbunden die erstmalige Einführung einer elektronischen Zeiterfassung.

Motiv
Nachdem ein massiver Anstieg von Zeitguthaben in weiten Teilen der Verwaltung festzustellen war, wurde von den ver.di-VL eine verwaltungsweite Umfrage zum Thema Arbeitszeit durchgeführt. Diese hatte zum Ergebnis, dass der größte Teil der Beschäftigten eine flexiblere AZ-Regelung mit der Möglichkeit, Zeitguthaben über einen längeren Zeitraum anzusparen und dieses Guthaben am Block abzubauen.

Vorgehen
Der GPR erarbeitete ein Konzept zur Flexibilisierung der AZ und zur Einrichtung von AZ-Konten und legte das der Dienststelle vor. Dieses lehnte ab.
Im Jahre 2011 trat die Dienststellenleitung seinerseits mit dem Wunsch zur Einrichtung einer elektronischen Zeiterfassung (aufgrund des veralteten mechanischen Systems) an den GPR heran. Der GPR erklärte sich unter der Voraussetzung, dass zeitgleich die Forderung zur Einrichtung von AZ-Konten umgesetzt wird, zur Aufnahme von Verhandlungen bereit.

Ergebnis
Es wurden drei Dienstvereinbarungen zur Zeitwirtschaft abgeschlossen, die am 1.1.2015 in Kraft treten werden:

  • Rahmendienstvereinbarung flexible Arbeitszeit und Arbeitszeitkonten
  • Dienstvereinbarung über die Einführung von Langzeitkonten
  • Dienstvereinbarung über die Einführung und Nutzung einer elektronischen Zeiterfassung

Damit werden neue Arbeitszeitmodelle (wie z.B. kurze Vollzeit und flexible AZ-Verkürzung) sowie Langzeit- und Kurzzeitkonten eingeführt.
Damit verbunden die erstmalige Einführung einer elektronischen Zeiterfassung.


 

Eine Initiative der Zeitschrift

AIB

Aus der Jury

Elke Hannack »Die betriebliche Mitbestimmung gehört wesentlich zu unserer Arbeitsgesellschaft. Gerade in schwierigen Zeiten sind Personalräte nicht wegzudenken. Ihre Arbeit ist für Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten unverzichtbar.«

Elke Hannack, Stellvertretende Vorsitzende des DGB, verantwortlich für die Bereiche Bildung und Forschung, Jugend, Frauen und den öffentlichen Dienst