Evaluation Best Practice der Preisträger 2010-2015

Nicht auf den Lorbeeren ausruhen

25 Gremien mit ihren beeindruckenden Projekten wurden bisher prämiert. Hat die Verleihung für die Gremien, die von ihnen vertretenen Beschäftigten und die Dienststellen nachhaltige Wirkung gehabt? Eine fundierte Evaluation des langjährigen Jurymitglieds Karsten Arendt gibt Aufschluss.

Die Evaluation hat zum Ziel, genauer herauszuarbeiten, welche Projekte, mit welchen Themen und Fragestell- ungen eingereicht und welche Projekte schließlich prämiert wurden. Darüber hinaus soll auch hinterfragt werden, was aus den prämierten Projekten geworden ist, und ob die Verleihung der Preise Auswirkungen auf die prämierten Gremien hatte, und, falls ja, welche.

 

Fazit der 13-seitigen Auswertung: Der Deutsche Personalräte-Preis hat sich bei den Personalräten und den Gewerkschaften in Deutschland als wichtiger Indikator für die Qualität und Bedeutung des deutschen Systems betrieblicher Mitbestimmung etabliert.

Mit der Einführung des Deutschen Personalräte- Preises wurde ein Forum geschaffen, über welches die Arbeit und das gesellschaftliche Engagement der gesetzlichen betrieblichen Interessenvertretungen der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sichtbar werden.

Die Verleihung der Preise wird von den Personalräten als Form der Wertschätzung wahrgenommen, die ihnen in ihren Dienststellen offenbar häufig nicht zukommt. Der Deutsche Personalräte-Preis zeigt, wie vielfältig und komplex die Aufgaben von Personalräten sind.

Die ausführliche Evaluation lesen Sie hier in "Der Personalrat" 11/2016, S. 24-36.