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ALG II Rückzahlungspflicht entfällt auch nicht bei Behördenfehler

[30.01.2013]Mehrfach wies ein Bezieher von ALG II-Leistungen das Jobcenter darauf hin, dass er keinen Leistungsanspruch mehr habe. Die Behörde überwies monatelang trotzdem weiter – nun muss er alles zurückzahlen.

Der Fall:

Ein 20-jähriger ALG II-Bezieher hatte wegen der Aufnahme eines Studiums keinen Leistungsanspruch mehr. Er hatte dies ordnungsgemäß mitgeteilt und trotz mehrerer Telefonate noch monatelang weitere Leistungen erhalten. Anschließend forderte die Behörde 1.035 Euro zurück.

Die Entscheidung:

Die dagegen gerichtete Klage blieb vor dem Landessozialgericht Sachsen-Anhalt erfolglos.

Nach Meinung der Richter gilt die Pflicht zur Erstattung von unrechtmäßigen Zahlungen unabhängig von einem Fehler der Behörde. Entscheidend ist, ob der Leistungsbezieher wissen musste, dass ihm das Geld nicht zustand. Der Kläger hat dies gewusst, sonst hätte er weder das Studium mitgeteilt noch mehrfach telefonisch darauf hingewiesen.

Quelle:

LSG Sachsen-Anhalt, vom 04.10.2012
Aktenzeichen: L 5 AS 18/09
PM des LSG Sachsen-Anhalt Nr.01/13 v. 14.01.2013

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