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Sozialhilfe Behinderter darf in ambulant betreuter WG wohnen

[16.08.2013]Ein Behinderter hat auch dann Anspruch auf Übernahme der Betreuungskosten durch den Sozialhilfeträger, wenn er statt im günstigen Heim in einer Wohngemeinschaft lebt.

Der Fall:
Der Kläger ist körperlich und geistig behindert. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er in einer Behindertenwerkstatt. Bis zum Tod seines Vaters im Jahr 2006 lebte er bei seinen Eltern, 2007 zog er gemeinsam mit drei anderen Behinderten in eine neu geschaffene Wohngruppe mit ambulanter Betreuung.

Die Übernahme dieser Kosten lehnte die Stadt seit 2007 stets mit Hinweis auf die erheblichen Mehrkosten ab. Dem Kläger sei zumutbar, in einem Heim stationär untergebracht zu werden, argumentierte die Stadt.

Die Entscheidung:
Das SG Oldenburg hat dem klagenden WG-Bewohner recht gegeben.

Die Stadt Oldenburg als zuständiger Sozialhilfeträger muss die Kosten für die ambulante Betreuung vollständig übernehmen, obwohl diese monatlich mehr als 1000 Euro höher sind als die Kosten einer Betreuung in einem Heim.

Das Urteil gilt rückwirkend zum Einzug des Mannes in der WG im Februar 2007. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Quelle:
SG Oldenburg, Beschluss vom 17.05.2013
Aktenzeichen: S 21 SO 15/08

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