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Rentenreform Rente mit 63 und Mütterrente sind in Kraft

[01.07.2014]Seit 1. Juli 2014 ist das von der Großen Koalition beschlossene Rentenpaket in Kraft. Die abschlagsfreie Rente ab 63 für langjährige Arbeitnehmer, eine höhere »Mütterrente« und Hilfen für Erwerbsgeminderte sollen 10 Millionen Rentnern zugute kommen. Die Ausgabe 6/2014 der Fachzeitschrift »Soziale Sicherheit« liefert viele nützliche Tipps und Informationen rund um das Rentenpaket.

Die Ministerin begrüßt den Abschluss der Reform: »Ich freue mich, dass es gelungen ist, die bedeutendsten Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung der letzten Jahrzehnte wie versprochen pünktlich umzusetzen. Wir schließen damit eine Reihe von Gerechtigkeitslücken und machen einen spürbaren Unterschied im Leben vieler Menschen, die sich reingehängt und anstrengt haben. Das ist nicht geschenkt, sondern verdient.«

Das »Gesetz über die Leistungsverbesserungen der gesetzlichen Rentenversicherung« regelt die vier Komponenten des Rentenpakets:

  • Abschlagsfreie Rente ab 63: Wer 45 Jahre Beiträge in die Rentenversicherung geleistet hat, kann ab 1. Juli 2014 mit Vollendung des 63. Lebensjahres (vom Jahrgang 1953 an aufwachsend) ohne Abschläge in den Ruhestand gehen. Kurzzeitige Unterbrechungen durch Arbeitslosigkeit, Zeiten der Kindererziehung oder versicherte Zeiten der Pflege sind dafür unschädlich. Der Anspruch kann auch durch freiwillige Beiträge erreicht werden.

  • Die Mütterrente wirkt sich schon für heutige Rentnerinnen positiv aus: Sie verbessert die soziale Absicherung von Müttern, die vor 1992 Kinder bekommen und erzogen haben. Diese erhalten einen zusätzlichen Entgeltpunkt für jedes Kind, der auf ihren bestehenden Rentenanspruch aufgeschlagen bzw. für die spätere Rente berücksichtigt wird.

  • • Menschen, die ab dem 1. Juli 2014 in Erwerbsminderungsrente gehen, profitieren von der verbesserten Erwerbsminderungsrente: Die sogenannte Zurechnungszeit wird von 60 auf 62 Jahre verlängert. Erwerbsgeminderte werden dann so gestellt, als ob sie mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen zwei Jahre länger als bisher gearbeitet hätten. Eine Günstigkeitsprüfung stellt sicher, dass Lohneinbußen in den letzten vier Jahren vor der Rente, z.B. durch Teilzeitarbeit, nicht berücksichtigt werden.

  • • Das Reha-Budget (Leistungen der Rentenversicherung zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation) wird an die Bevölkerungsentwicklung angepasst. Rückwirkend zum 1. Januar 2014 wird das jährliche Reha-Budget dadurch um rund 100 Millionen Euro erhöht. Der jährliche Aufschlag steigt auf 233 Millionen Euro im Jahr 2017.


Unser Lesetipp:

In der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift »Soziale Sicherheit – Zeitschrift für Arbeit und Soziales« stellen die Redakteure Rolf Winkel und Hans Nakielski die Reform im Detail vor und geben viele praktische Tipps für Betroffene und Anspruchsberechtigte.

Die Beiträge lesen Sie in der Ausgabe 6/2014 von »Soziale Sicherheit«,
gedruckt oder online:

  • »Rentenpaket I: Abschlagsfreie Rente ab 63 – wer kann jetzt davon profitieren?«, S. 236 - 238
  • »Rentenpaket II: Weiterarbeit jenseits der regulären Rentengrenze wird erleichtert«, S. 239 - 240
  • »Rentenpaket III; Höhere »Mütterrente« für Geburten vor 1992«, S. 240 - 242
  • »Rentenpaket IV: Verbesserung für künftige Erwerbsrentnerinnen«, S. 242


Ein weiterer Fachartikel der Sozialrechtsexperten Winkels und Nakielski zur »Rente ab 63« ist für die Ausgabe 10/2014 von »Arbeitsrecht im Betrieb« vorgesehen.

Quelle:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Pressemitteilung vom 01.07.2014
  • Soziale Sicherheit, Ausgabe 6/2014


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www.SozialeSicherheit.de

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