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Tarifverhandlungen

»Die Antwort wird aus den Betrieben kommen«

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Quelle: © Markus Bormann / Foto Dollar Club

Auch nach Ostern ist mit Warnstreiks im Öffentlichen Dienst zu rechnen. Das hat der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske angekündigt, nachdem die Arbeitgeberseite auch in der zweiten Tarif-Runde Mitte März kein Angebot vorgelegt hat. 

Bis zum nächsten Verhandlungstermin am 15. und 16. April 2018 in Potsdam solle es zu Warnstreiks in Betrieben im gesamten Tarifbereich kommen. Der ver.di-Vorsitzende geht davon aus, dass diese Aktionen die Arbeitgeber »auf einen konstruktiven Weg hin zu einem Abschluss« zurückführen. Jetzt seien auch die Beschäftigten gefragt, um noch mehr Druck aufzubauen. »Die Antwort wird aus den Betrieben kommen«, sagte Bsirske. 

Einigung scheint bevorzustehen

Ver.di fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro, damit der öffentliche Dienst als Arbeitgeber attraktiv bleibt. Für Bsirske ist diese Gehaltserhöhung ein Muss. Doch die geforderte Entgelterhöhung lehnen die Arbeitgeber bisher kosequent ab, sie sei bei den Niedrigverdienern eine überproportionale Anhebeung, so die Arbeitgeberseite. Der Verhandlungsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Thomas Böhle, geht davon aus, dass sich beide Seiten in der dritten Verhandlungsrunde einigen. Auch Bsirske signalisiert Einigungsbereitschaft, betont aber weiter die Relevanz von Tariferhöhungen, die bei allen ankommen. 

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Forderungen der Gewerkschaften

© bund-verlag.de (mst)

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