Ausbildung

Apotheken: Mehr Kompetenzen für PTA

03. September 2019
Apotheke Medizin Pharmazie Arzneimittel Medikament
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Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten (PTA) sind weit mehr als Verkäufer. Für die Patienten in der Apotheke haben sie eine wichtige Beratungsfunktion. Diese Kompetenz soll die PTA-Ausbildung künftig stärker fördern. Die Bundesregierung hat dazu ein »PTA-Reformgesetz« auf den Weg gebracht.

Bislang bildete lag der Schwerpunkt in der Ausbildung PTA noch auf dem Herstellen und Prüfen von Arzneimitteln - nach dem klassischen Berufsbild des »Apothekergehilfen«. Dies soll sich nun ändern, wie die Bundesregierung mitteilt, denn der Schwerpunkt der Arbeit der PTA liegt schon lange in der Beratung der Kunden in der Apotheke. Das Bundesgesundheitsministerium hat einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt, der am 28.8.2019 im Kabinett beschlossen wurde.

Das »PTA-Reformgesetz« passt die Ausbildung an die geänderten Anforderungen an. Die PTA werden noch besser dafür ausgebildet, Kunden über Arzneimittel, Medizinprodukte und allgemeine Gesundheitsfragen – wie beispielsweise gesunde Ernährung – zu beraten. Dadurch können sie auch mehr Verantwortung in der Apotheke übernehmen. Die Ausbildung dauert weiterhin zweieinhalb Jahre und umfasst eine zweijährige schulische Ausbildung und eine anschließende halbjährige praktische Ausbildung in einer Apotheke. Zum Abschluss erfolgt eine staatliche Prüfung.

Quelle: Bundesregierung, Pressemitteilung vom 28.8.2019

© bund-verlag.de (ck)

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