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Beitragssatz für Rente sinkt 2018

01. Dezember 2017
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Quelle: © Roman Sigaev / Foto Dollar Club

Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar 2018 von 18,7 um einen Prozentpunkt auf 18,6 Prozent. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Modellrechnungen zufolge soll das bis 2022 so bleiben.

Die Senkung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Rentenversicherung auf 18,6 Prozent wird einer Mitteilung zufolge durch die hohe Nachhaltigkeitsrücklage von geschätzt 32,9 Milliarden Euro ermöglicht. Übersteigt die Nachhaltigkeitsrücklage zum Ende des Folgejahres das 1,5-fache der Monatsausgaben der Rentenkasse, muss der Rentensatz angepasst werden. Derzeit liegt sie bei 1,59 Monatsausgaben.

Bundesregierung: Arbeitnehmer profitieren

Für Arbeitnehmer bedeutet die Absenkung eine Entlastung von insgesamt rund 600 Millionen Euro pro Jahr. Die Arbeitskosten der Wirtschaft sinken ebenfalls um rund 600 Millionen Euro.

In der knappschaftlichen Rentenversicherung sinkt der Beitragssatz ebenfalls zum 1. Januar 2018: von 24,8 auf 24,7 Prozent.

Ansteigen ab 2022

Der aktuelle Rentenversicherungsbericht besagt, dass der Satz ab 2022 schrittweise steigt. Im Jahr 2031 beträgt der Beitragssatz demnach 21,8 Prozent. Nach den Vorausberechnungen des Rentenversicherungsberichts steigen die Renten bis zum Jahr 2031 um insgesamt 36 Prozent an. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 2,2 Prozent je Jahr.

© bund-verlag.de (mst)

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