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Kinderbetreuung

Grünes Licht für Betriebskita

05. Juli 2016
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Quelle: RioPatuca Images_Dollarphotoclub

Für viele Eltern eine große Belastung: Sie sind beide im Job gefordert und müssen die Kinderbetreuung organisieren. Damit der Nachwuchs gut untergebracht ist, können betriebliche Angebote für Kinderbetreuung helfen. Der Betriebsrat hat dabei ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Autorin Helga Ballauf hat Betriebe besucht und berichtet in der »Arbeitsrecht im Betrieb« (AiB) 7-8/2016 von gelungenen Beispielen.

Wunschszenario Herbst 2017: Im Zentrum Münchens nimmt eine neue Betriebskita mit 50 Plätzen ihre Arbeit auf. Die Erzieherinnen sprechen je nach Bedarf und Plan nicht nur Deutsch, sondern auch Englisch oder Spanisch mit den Kindern. Die bilinguale Einrichtung ist in Räumen untergebracht, die über schallschluckende Bodenbeläge und Wandverkleidungen verfügen. Denn Lärm in einer Kita ist nicht nur normal – sondern auch in höchstem Maße gesundheitsbelastend. Also tut Vorsorge gut – allen Beteiligten.

Angebot erweitert

So ähnlich könnte sie werden, die neue betriebliche Kindertageseinrichtung in der Konzernzentrale von Siemens. Die Planungen – unter Mitwirkung des Betriebsrats – sind voll im Gang. Nach Fertigstellung stehen dann in München insgesamt mehr als 300 vom Unternehmen geförderte Betreuungsplätze für den Nachwuchs der Beschäftigten zur Verfügung.

Betriebsrat wacht über Vergabe

Das Unternehmen fährt zweigleisig. Es gibt firmeneigene Kitas, die meist von einem Wohlfahrtsverband betrieben werden. Dazu finanziert der Konzern verstreut über die Stadt Belegplätze in öffentlichen Krippen und Kindergärten, damit die Beschäftigten nicht nur arbeits-, sondern auch wohnortnahe Betreuungsmöglichkeiten für ihren Nachwuchs finden. Gut 300 Plätze, über deren Vergabe Klaus-Dieter Weber und Kolleg/innen wachen. Weber ist der Sprecher des Vergabeausschusses, in den jeder Betriebsrat einer Münchner Siemens-Niederlassung eine/n Delegierte/n schickt.

Mit welchem System die Plätze bei Siemens vergeben werden, was sich Mercedes Benz für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat einfallen lassen und wo es Rat und Hilfe gibt, lesen Sie im Beitrag von Helga Ballauf in der AiB 7-8/2016 ab S. 35.

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