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Mobile Arbeit

Überall zu jeder Zeit

29. Juni 2017
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Quelle: © Andrea Arnold / Foto Dollar Club

Bei der mobilen Arbeit müssen Betriebsräte einen gewaltigen Spagat bewältigen: zwischen dem Wunsch der Beschäftigten nach Flexibilität und der übergroßen Belastung durch permanente Erreichbarkeit. Die Fachzeitschrift »Computer und Arbeit« (CuA) 6/2017 gibt Tipps, wie Sie ein gesundes Maß finden.


Im Café, im Zug oder zu Hause auf dem Sofa – immer mehr Arbeitnehmer können viele Tätigkeiten ihrer Arbeit über mobile Geräte und geeignete Plattformen ausführen. E-Mails über das Smartphone gibt es schon länger, doch viele IT-Anwendungen sind mittlerweile auch direkt über einen Browser nutzbar. Damit ist das Gerät, mit dem die Kolleginnen und Kollegen Funktionen solcher Anwendungen nutzen, nebensächlich und dem Arbeiten 24 Stunden, 7 Tage die Woche an 365 Tagen im Jahr Tür und Tor geöffnet. Die technische Basis für ein Arbeiten jenseits von örtlichen oder zeitlichen Begrenzungen ist also bereitet.

Es ist nunmehr an den Betriebsräten, die Arbeit »rund um die Uhr« zu begleiten und zu regeln. Neue Ideen sind gefragt, um Rahmenbedingungen für ein gesundes Maß dieser Form des Arbeitens zu finden.

Leitplanken für mobiles Arbeiten setzen

Belegschaftsvertretungen sind hier zwischen den Stühlen, Regeln zum Wohle der Mitarbeiter durchzusetzen auf der einen und den Wünschen der Beschäftigten nach Flexibilität sowie betrieblichen Anforderungen auf der anderen Seite. Die Herausforderung besteht darin, die modernen Arbeitsmittel und -techniken sinnvoll in die bestehende Arbeitswelt und -kultur zu integrieren. Dazu sollten wir uns im Unternehmen und für uns selbst Leitplanken setzen, die ein gesundes Maß des Arbeitens möglich machen. Ansätze für die betriebliche Interessenvertretung bieten dazu beispielsweise das Arbeitszeit- und das Arbeitsschutzgesetz  als auch die Mitbestimmungsrechte beim Schutz vor Leistungs- und Verhaltenskontrollen.

Mehr lesen bei:

Mattias Ruchhöft, Überall zu jeder Zeit, in: CuA 6/2017, 18 ff. Noch kein Abonnent der »Computer und Arbeit« (CuA)? Jetzt zwei Ausgaben kostenfrei testen! © bund-verlag.de (ol)
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