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    <title>Nachrichten für die JAV</title>
    <link>https://www.bund-verlag.de/jav</link>
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    <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:27:03 GMT</pubDate>
    <item>
      <title>Gesamtbetriebsrat hat kein Dauerzugriffsrecht auf Zeiterfassungsdaten</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Gesamtbetriebsrat-hat-kein-Dauerzugriffsrecht-auf-Zeiterfassungsdaten~.html</link>
      <description>Ein Gesamtbetriebsrat kann keinen dauerhaften elektronischen Zugriff auf personenbezogene Arbeitszeitdaten der Beschäftigten verlangen, weil ihm hierfür die Zuständigkeit fehlt und auch datenschutzrechtliche Gründe entgegenstehen. Dies ändert auch eine bestehende Betriebsvereinbarung nicht – so das LAG Köln.</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Darum geht es&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Die Arbeitgeber sind zwei Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, die gemeinsam 19 Regionaldirektionen und eine Zentrale unterhalten, in denen jeweils eigene Betriebsr&amp;auml;te gew&amp;auml;hlt sind. Diese haben einen Gesamtbetriebsrat gebildet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;2018 f&amp;uuml;hrten die Arbeitgeber unternehmensweit das Personalmanagementsystem LOGA ein, das eine Verwaltung der Besch&amp;auml;ftigtendaten und die Erfassung der individuellen Arbeitszeiten erm&amp;ouml;glicht. Dazu schlossen Arbeitgeber und GBR am 19.10.2018 eine Gesamtbetriebsvereinbarung &amp;raquo;&amp;uuml;ber das Personalmanagementsystem LOGA&amp;laquo; (GBV LOGA).&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Die GBV LOGA enthielt als Anlage ein Berechtigungsverzeichnis, das den Betriebsr&amp;auml;ten elektronische Lesezugriffe auf die Arbeitszeiterfassung der Arbeitnehmer ihrer jeweiligen Betriebe (Regionaldirektionen) einr&amp;auml;umt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Diese Zugriffsrechte wurden auf Verlangen der Datenschutzbeauftragten der Arbeitgeber eingeschr&amp;auml;nkt, nachdem der Betriebsrat einer Regionaldirektion die personenbezogenen Arbeitszeitdaten und Krankheitstage aller Arbeitnehmer der Regionaldirektion in einer Excel-Liste zusammengefasst unverschl&amp;uuml;sselt auf einem betriebsinternen Laufwerk abgelegt hatte.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Die Betriebsr&amp;auml;te erhielten daraufhin nur noch im Einzelfall tempor&amp;auml;re Zugriffsrechte einger&amp;auml;umt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Der GBR verlangte von den Arbeitgebern, den Betriebsr&amp;auml;ten den vollen Lesezugriff wieder einzur&amp;auml;umen und beruft sich auf die abgeschlossene Gesamtbetriebsvereinbarung. Das Arbeitsgericht K&amp;ouml;ln lehnte den Antrag ab (ArbG K&amp;ouml;ln, 24.4.2025 &amp;mdash; 14 BV 71/24).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Das sagt das LAG&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Nach dem Arbeitsgericht K&amp;ouml;ln hat auch das LAG K&amp;ouml;ln entschieden, dass ein Gesamtbetriebsrat keinen Anspruch auf permanente elektronische Lesezugriffe auf Arbeitszeitdaten der Besch&amp;auml;ftigten hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Ein solcher Anspruch lasse sich weder aus &amp;sect; 77 Abs. 1 BetrVG noch aus den Unterrichtungsrechten nach &amp;sect; 80 Abs. 1 und 2 BetrVG herleiten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Zwar unterliegt die Einf&amp;uuml;hrung eines Zeiterfassungssystems der Mitbestimmung nach &amp;sect; 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Die konkrete Ausgestaltung von Zugriffsrechten f&amp;uuml;r Betriebsr&amp;auml;te sei hiervon jedoch nicht mehr umfasst, so das LAG in seinem Beschluss. Die &amp;Uuml;berwachungs- und Kontrollrechte des Betriebsrats seien gesetzlich definiert und lediglich &amp;bdquo;regelungsf&amp;auml;hig&amp;ldquo;, nicht aber &amp;bdquo;regelungsbed&amp;uuml;rftig&amp;ldquo;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Zudem betont das Gericht die datenschutzrechtliche Dimension: Dauerhafte Lesezugriffe auf personenbezogene, teils sensible Daten seien zur Aufgabenerf&amp;uuml;llung regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig nicht erforderlich und daher unzul&amp;auml;ssig. Auch eine zuvor geschlossene Gesamtbetriebsvereinbarung &amp;auml;ndere daran nichts, weil eine origin&amp;auml;re Zust&amp;auml;ndigkeit oder &amp;uuml;bertragene Zust&amp;auml;ndigkeit des Gesamtbetriebsrats fehlt (&amp;sect; 50 BetrVG).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Hinweis&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;Der Fall k&amp;ouml;nnte auch noch das Bundesarbeitsgericht besch&amp;auml;ftigen. Die 9. Kammer des LAG K&amp;ouml;ln hat wegen grunds&amp;auml;tzlicher Bedeutung ausdr&amp;uuml;cklich die Rechtsbeschwerde zum BAG zugelassen (Rn 151).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:10.5pt"&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (ck)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Rechtsprechung</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, JAV</category>
      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:08:40 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Änderungen im AGG auf den Weg gebracht</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Aenderungen-im-AGG-auf-den-Weg-gebracht~.html</link>
      <description>Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) haben Änderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vorgelegt. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, den Diskriminierungsschutz zu verbessern.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der Entwurf der Ministerien sieht unter anderem vor, die Frist zur Geltendmachung von Anspr&amp;uuml;chen zu verl&amp;auml;ngern. Zudem sollen Benachteiligungsverbote im AGG angepasst werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gilt seit 2006. Es enth&amp;auml;lt Regeln zum Schutz vor Diskriminierung in der Arbeitswelt und bei anderen zivilrechtlichen Rechtsgesch&amp;auml;ften.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese &amp;Auml;nderungen sind konkret geplant:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Fristverl&amp;auml;ngerung f&amp;uuml;r die Geltendmachung von Anspr&amp;uuml;chen&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, sollen k&amp;uuml;nftig l&amp;auml;nger Zeit haben, um ihre Rechte geltend zu machen. Bislang m&amp;uuml;ssen Anspr&amp;uuml;che nach dem AGG innerhalb einer Frist von zwei Monaten geltend gemacht werden. Diese Pr&amp;auml;klusionsfrist soll k&amp;uuml;nftig auf vier Monate verl&amp;auml;ngert werden.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Punktuelle Anpassungen der zivilrechtlichen Benachteiligungsverbote&lt;/h2&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Insbesondere soll der Anwendungsbereich des Diskriminierungsverbots f&amp;uuml;r das Merkmal Geschlecht ausgeweitet werden, um die EU-Unisex-Richtlinie umzusetzen. Damit soll ein laufendes Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission beendet werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Au&amp;szlig;erdem soll der AGG-Schutz vor sexuellen Bel&amp;auml;stigungen ausgeweitet werden: Der Schutz soll nicht mehr nur auf den Arbeitsplatz beschr&amp;auml;nkt sein, sondern etwa auch auf dem Wohnungsmarkt, im Fitnessstudio oder in der Fahrschule gelten.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;h2&gt;Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die ADS soll k&amp;uuml;nftig ein Streitschlichtungsverfahren anbieten, zu dem jeder Zugang hat, der der Ansicht ist, in seinem Recht nach dem AGG verletzt worden zu sein. Das soll schnellere Einigungen erm&amp;ouml;glichen. In Gerichtsverfahren zu Diskriminierungen soll die ADS als Beistand auftreten k&amp;ouml;nnen oder Stellungnahmen einreichen.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Anpassung der &amp;raquo;Kirchenklausel&amp;laquo;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die sogenannte &amp;raquo;Kirchenklausel&amp;laquo; im AGG (&amp;sect; 9 AGG) soll an h&amp;ouml;chstgerichtliche Anforderungen angepasst werden. Die Vorschrift erlaubt es Religionsgemeinschaften und deren Einrichtungen innerhalb gewisser Grenzen, Besch&amp;auml;ftigte wegen der Religion oder Weltanschauung unterschiedlich zu behandeln. Es soll klargestellt werden, dass daf&amp;uuml;r ein Bezug zwischen der Religion oder Weltanschauung und der konkreten Art der T&amp;auml;tigkeit der betroffenen Besch&amp;auml;ftigten oder der Umst&amp;auml;nde ihrer Aus&amp;uuml;bung bestehen muss.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Vereinfachte und verbesserte Rechtsanwendung&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Der Gesetzesentwurf sieht weitere Klarstellungen und Nachjustierungen vor, u.a.: Das Diskriminierungsmerkmal Alter soll durch Lebensalter ersetzt werden. Au&amp;szlig;erdem soll der zivilrechtliche Diskriminierungsschutz bei Schwangerschaft und Mutterschaft verbessert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;L&amp;auml;nder und Verb&amp;auml;nde haben bis zum 17. April 2026 Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen werden nach Ablauf der Stellungnahmefrist auf der Internetseite des BMJV ver&amp;ouml;ffentlicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Zweiten Gesetz zur &amp;Auml;nderung des AGG soll sichergestellt werden, dass das AGG den europ&amp;auml;ischen Vorgaben besser entspricht. Dar&amp;uuml;ber hinaus sollen der Schutz von Betroffenen effektiver gestaltet, Unklarheiten bei der Rechtsauslegung beseitigt und die Rechtsdurchsetzung gest&amp;auml;rkt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="btn" href="https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2026_AGGAEndG.html?nn=110490" target="_blank"&gt;Hier geht es zum Gesetzentwurf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz und f&amp;uuml;r Verbraucherschutz (BMJV) und des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) vom 15.4.2026&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit, Arbeitsschutz, Mitbestimmung, Personalratsarbeit, Personalvertretungsrecht</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, Personalrat, MAV, JAV, Schwerbehindertenvertretung</category>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 05:31:50 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischen Freiheit und Verantwortung – Zwei Jahre Cannabislegalisierung</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Zwischen-Freiheit-und-Verantwortung-–-Zwei-Jahre-Cannabislegalisierung~.html</link>
      <description>Legal, aber nicht folgenlos: Die Cannabislegalisierung hat nicht nur eine generelle Debatte über den Konsum angeregt, sondern auch reale Auswirkungen auf Betriebe und Behörden gehabt. Dabei geht es um nichts Geringeres als Sicherheit, Gesundheit und Mitbestimmung. Nach zwei Jahren Legalisierung ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme.</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;1. Was ist passiert?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Am 1. April 2024 trat die Cannabis-Teillegalisierung in Kraft und mit ihr das Konsumcannabisgesetz (KCanG). Dieses Gesetz zielt vor allem darauf ab, den Cannabiskonsum zu kontrollieren, den Schwarzmarkt zu verdr&amp;auml;ngen und den Jugendschutz zu gew&amp;auml;hrleisten. Es gestattet vollj&amp;auml;hrigen Personen den Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum im &amp;ouml;ffentlichen Raum. Am privaten Wohnsitz ist einer vollj&amp;auml;hrigen Person der Besitz von bis zu 50 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum sowie der Besitz bis zu drei Cannabispflanzen erlaubt (vgl. &amp;sect; 3 KCanG). Ein Konsum in unmittelbarer N&amp;auml;he von Minderj&amp;auml;hrigen ist ebenso verboten wie der &amp;ouml;ffentliche Konsum in Schulen, an Kinderspielpl&amp;auml;tzen sowie an &amp;ouml;ffentlich zug&amp;auml;nglichen Sportst&amp;auml;tten und in der Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerzone zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr (vgl. &amp;sect; 5 KCanG). Eine Weitergabe oder der Verkauf von Cannabis an Minderj&amp;auml;hrige ist nicht nur verboten, sondern auch nach &amp;sect; 34 KCanG strafbar.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;2. Wie ist die aktuelle Bilanz?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Wie sich die Legalisierung auswirkt, wird regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig wissenschaftlich untersucht &amp;ndash; so ist es in &amp;sect; 43 KCanG geregelt. Am 1. April 2026 hat das Forschungsprojekt EKOCAN daher den &lt;a href="https://www.fdr.uni-hamburg.de/record/18530" target="_blank"&gt;zweiten Zwischenbericht zur Evaluation des Gesetzes&lt;/a&gt; vorgelegt. Die Ergebnisse besagen unter anderem, dass sich beim Konsum kaum etwas ver&amp;auml;ndert hat, fr&amp;uuml;here Trends aus der Zeit vor der Teillegalisierung setzen sich fort. Bei Jugendlichen ist der Konsum nach der Teillegalisierung stabil oder sogar leicht r&amp;uuml;ckl&amp;auml;ufig. Ein sprunghafter Anstieg cannabisbezogener Konsumprobleme sei bisher nicht zu beobachten. Bei Erwachsenen hingegen nehme die Zahl der Cannabis-Konsumenten bereits seit etwa 15 Jahren stetig zu. Das hat sich nach der Legalisierung leicht fortgesetzt. Parallel zu dieser Entwicklung nimmt aber auch die H&amp;auml;ufigkeit gesundheitlicher Probleme durch den Konsum zu. Die Inanspruchnahme von Beratungsangeboten der ambulanten Suchthilfe ist dagegen r&amp;uuml;ckl&amp;auml;ufig &amp;ndash; ein bedenklicher Trend. Die gesamte Evaluation l&amp;auml;uft noch bis April 2028, die Ergebnisse sind daher vorl&amp;auml;ufiger Natur.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;3. Cannabis am Arbeitsplatz: Was ist (nicht) erlaubt?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Da es sich bis zur Legalisierung um eine illegale Droge gehandelt hat, war der Konsum von Cannabis im Betrieb oder in der Beh&amp;ouml;rde verboten. Diese Strafbarkeit von Cannabiskonsum war jedoch keine Schutzvorschrift f&amp;uuml;r den Arbeitgeber. Wenn er also einen Cannabiskonsum &amp;ndash; oder den Konsum anderer Drogen &amp;ndash; am Arbeitsplatz ausschlie&amp;szlig;en wollte, musste eine innerbetriebliche Regelung, also eine Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung &amp;uuml;ber ein Drogenverbot, abschlie&amp;szlig;en. Daran hat auch die Teillegalisierung nichts ge&amp;auml;ndert &amp;ndash; die teilweise Legalisierung von Cannabis hat lediglich die Strafbarkeit aufgehoben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Generell gilt, dass Besch&amp;auml;ftigte nicht unter Drogeneinfluss arbeiten d&amp;uuml;rfen, da ein regelm&amp;auml;&amp;szlig;iger Konsum von Suchtmitteln die Reaktionsf&amp;auml;higkeit, die Aufmerksamkeit und das Urteilsverm&amp;ouml;gen mindern k&amp;ouml;nnen. Gerade im Arbeitskontext kann das bedeuten, dass bspw. die Fahrsicherheit oder der sichere Umgang mit Maschinen und Werkzeugen derart beeintr&amp;auml;chtigt sind, dass es zu gravierenden Folgen kommen kann. Daher ist es den Besch&amp;auml;ftigten nach &amp;sect; 15 Abs. 2 DGUV Vorschrift 1 untersagt, sich durch Alkohol, Drogen oder andere berauschende Mittel in einen Zustand zu versetzen, durch den sie sich selbst oder andere gef&amp;auml;hrden k&amp;ouml;nnen. Dar&amp;uuml;ber hinaus d&amp;uuml;rfen Arbeitgeber Besch&amp;auml;ftigte, die zum Beispiel aufgrund von Cannabiskonsum erkennbar nicht in der Lage sind, ihre Arbeit sicher auszuf&amp;uuml;hren, gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;sect; 7 Abs. 2 DGUV Vorschrift 1 die Arbeit untersagen. Der Arbeitgeber kann dies ggf. sogar mit seiner F&amp;uuml;rsorgepflicht den betroffenen und auch den &amp;uuml;brigen Besch&amp;auml;ftigten gegen&amp;uuml;ber rechtfertigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daneben ist der Arbeitgeber grunds&amp;auml;tzlich berechtigt, ein betriebliches Cannabisverbot einzuf&amp;uuml;hren. Da ein solches Verbot regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig nicht nur das mitbestimmungsfreie Arbeitsverhalten, sondern auch das Ordnungsverhalten im Betrieb oder in der Beh&amp;ouml;rde betrifft, hat der Betriebs- oder Personalrat nach &amp;sect; 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG bzw. &amp;sect; 80 Abs. 1 Nr. 18 BPersVG hierbei ein Mitbestimmungsrecht.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;4. Wann genau hat der Betriebs- bzw. Personalrat ein Mitbestimmungsrecht?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Ein Cannabisverbot ist mitbestimmungsfrei, wenn es sich ausschlie&amp;szlig;lich auf die Aus&amp;uuml;bung bestimmter Arbeitst&amp;auml;tigkeiten bezieht, bei denen der Alkohol- und Drogenkonsum ohnehin bereits durch gesetzliche Vorgaben untersagt ist (etwa bei Taxi-, Bus- und Berufskraftfahrer, Piloten oder Angestellten bei Sicherheitsdiensten).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dagegen unterliegt ein betriebliches Cannabisverbot der Mitbestimmung des Betriebs- bzw. Personalrats, wenn das Verbot als solches weitergehende Ordnungsregeln enth&amp;auml;lt oder den Arbeits- und Gesundheitsschutz betrifft, um Gefahren f&amp;uuml;r Besch&amp;auml;ftigte selbst oder andere zu verhindern, die durch Arbeiten im berauschten Zustand entstehen. Eine Mitbestimmungspflicht entsteht auch dann, wenn die Verbotsregelung zus&amp;auml;tzlich umfassende Regelungen zur Kontrolle der Einhaltung des Cannabisverbots vorgibt. Dem gleichgestellt sind kollektiv vorgegebene weitere Ma&amp;szlig;nahmen zur Drogenpr&amp;auml;vention oder begleitenden therapeutische Ma&amp;szlig;nahmen. Hier ist nicht allein das Arbeitsverhalten der Besch&amp;auml;ftigten betroffen.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;5. Darf der Arbeitgeber Drogentests durchf&amp;uuml;hren?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Sowohl Drogen- als auch Alkoholtests d&amp;uuml;rfen in Betrieben nur mit Zustimmung der betroffenen Person durchgef&amp;uuml;hrt werden, da Blut- oder Haartests insoweit eine Verletzung in die k&amp;ouml;rperliche Unversehrtheit darstellen. Auch Schnelltests gehen mit einer Verletzung von Pers&amp;ouml;nlichkeitsrechten einher. Insofern fehlt es dem Arbeitgeber an einer Erlaubnisnorm f&amp;uuml;r die einseitige Anordnung von derartigen &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fungen. Eine solche kann auch nicht &amp;uuml;ber eine Betriebsvereinbarung geschaffen werden.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;6. Droht bei einem Versto&amp;szlig; eine K&amp;uuml;ndigung?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Verst&amp;ouml;&amp;szlig;t ein Besch&amp;auml;ftigter oder eine Besch&amp;auml;ftigte gegen ein betriebliches oder beh&amp;ouml;rdliches Cannabisverbot, stellt dies ein arbeitsvertraglich relevantes Fehlverhalten dar, was auch zu einer Abmahnung oder zu einer K&amp;uuml;ndigung f&amp;uuml;hren kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grunds&amp;auml;tzlich muss aber jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin in der Lage sein, die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. Wenn die Arbeitsleistung durch den Konsum von Cannabis etwa wegen Orientierungslosigkeit, verminderter Reaktionsf&amp;auml;higkeit oder Erinnerungsl&amp;uuml;cken eingeschr&amp;auml;nkt ist, liegt ein arbeitsrechtlicher Pflichtversto&amp;szlig; vor. Dieser kann eine Abmahnung oder auch eine K&amp;uuml;ndigung zur Folge haben &amp;ndash; auch wenn kein innerbetriebliches Cannabisverbot aufgestellt worden ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (nu)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit, Personalratsarbeit, Arbeitsschutz, Mitbestimmung</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, Personalrat, JAV, MAV, Schwerbehindertenvertretung</category>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:34:45 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Zeitumstellung verkürzt die nächtliche Arbeitszeit</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Zeitumstellung-verkuerzt-die-naechtliche-Arbeitszeit~.html</link>
      <description>Am 29. März 2026 beginnt die Sommerzeit. Das kann nicht nur den eigenen Biorhythmus beeinflussen, sondern hat auch Auswirkungen auf Millionen Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Denn fast jede*r zehnte Beschäftigte ist nachts aktiv, um Geld zu verdienen.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Knapp vier Millionen Erwerbst&amp;auml;tige in Deutschland haben im Jahr 2024 Nachtarbeit geleistet. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Blick auf Ergebnisse des Mikrozensus 2024 mit. Von Nachtarbeit ist die Rede, wenn in einem Zeitraum von vier Wochen (Berichtswoche und drei Wochen davor) st&amp;auml;ndig (an jedem Arbeitstag), regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig (an mindestens der H&amp;auml;lfte der Arbeitstage) oder gelegentlich (an weniger als der H&amp;auml;lfte der Arbeitstage) zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr gearbeitet wird.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2024 traf das auf 9,3 % der 42,6 Millionen Erwerbst&amp;auml;tigen zu.&amp;nbsp;Der Anteil der nachts arbeitenden erwerbst&amp;auml;tigen M&amp;auml;nner war laut Destatis mit 11,7 % fast doppelt so hoch wie der Anteil der Frauen (6,5 %). Zudem ist Nachtarbeit bei Erwerbst&amp;auml;tigen im jungen Alter (bis 34 Jahre: 10,6 %) und im mittleren Alter (35 bis 54 Jahre: 9,6 %) verbreiteter als bei &amp;auml;lteren besc&amp;auml;ftigten ab 55 Jahren (7,4 %).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am h&amp;auml;ufigsten fiel Nachtarbeit im Jahr 2024 bei Erwerbst&amp;auml;tigen in der Luftfahrt an. Hier&amp;nbsp; lag der Anteil bei 42,6 %. Es folgen Wach- und Sicherheitsdienste sowie Detekteien (40,2 %) und die Metallerzeugung und -bearbeitung (31,1 %). Weitere gro&amp;szlig;e Branchen mit &amp;uuml;berdurchschnittlich vielen Erwerbst&amp;auml;tigen in Nachtarbeit waren etwa die Lagerei und sonstigen Verkehrsdienstleistungen (18,6 %), das Gesundheitswesen (17,6 %) sowie die Gastronomie (13,9 %).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die gute Nachricht f&amp;uuml;r alle Nachtarbeitenden: Die Arbeitszeit verk&amp;uuml;rzt sich in der Nacht vom 28. auf 29. M&amp;auml;rz 2026 um eine Stunde &amp;ndash; bei vollem Gehalt, zumindest dann, wenn ein Monatslohn und kein Stundenlohn vereinbart ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr zum Thema Nachtarbeit: &lt;a href="https://www.bund-verlag.de/bundonline/modul/1726-72/inhalt/1726-126/zeitschrift/396-2200/asset/150-154975/position/_" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Mitbestimmung bei Schicht- und Wechseldiensten nutzen&amp;laquo;&lt;/a&gt; in &amp;raquo;Arbeitsschutz und Mitbestimmung&amp;laquo; 3/2026 ab Seite 4.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="btn" href="https://www.bund-verlag.de/bestellseite/infodienst-arbeitsschutz-testen?wkz=HP_E_2600_T" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Arbeitsschutz und Mitbestimmung&amp;laquo; gratis testen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Pressemitteilung des&amp;nbsp;Statistischen Bundesamts (Destatis) vom 24.3.2026&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit, Personalratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, Personalrat, MAV, JAV</category>
      <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 07:09:56 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Equal Pay Day: Lohnlücke im gesamten Erwerbsleben</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Equal-Pay-Day-Lohnluecke-im-gesamten-Erwerbsleben~.html</link>
      <description>Am 27. Februar dreht sich alles um das Thema »Entgeltgleichheit«. Mit dem Equal Pay Day machen Gewerkschaften und weitere Organisationen in diesem Jahr darauf aufmerksam, wie sich die Lohnlücke im Laufe des Lebens entwickelt und auswirkt. Derzeit verdienen Frauen im Schnitt 16 Prozent weniger als Männer.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Silke Zimmer, Mitglied im Bundesvorstand der ver.di und zust&amp;auml;ndig f&amp;uuml;r Gleichstellung fordert anl&amp;auml;sslich des Equal Pay Days 2026 die konsequente Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht. Zielsetzung der Gewerkschaft ist es, dass Arbeitgeber verpflichtet werden, ihre Entgeltpraxis offenzulegen und bestehende Benachteiligungen zu beseitigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zudem seien strukturelle Ver&amp;auml;nderungen erforderlich, etwa fl&amp;auml;chendeckende Tarifnbindung der Unternehmen. Tarifvertr&amp;auml;ge schaffen transparente Lohnstrukturen und sch&amp;uuml;tzen wirksam vor Diskriminierung &amp;ndash; doch nur noch rund die H&amp;auml;lfte der Besch&amp;auml;ftigten in Deutschland arbeitet unter einem Tarifvertrag, hei&amp;szlig;t es in einer ver.di-Mitteilung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu kommen weitere Faktoren, die nahezu das gesamte Erwerbsleben von Frauen beeinflussen. Frauen arbeiten zum Beispiel h&amp;auml;ufiger in Teilzeit, sind &amp;ouml;fter alleinerziehend und in schlecht bezahlten Jobs t&amp;auml;tig.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat zum Equal Pay Day 2026 folgende Forderungen formuliert:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Lohngleichheit: Gleiche Bezahlung f&amp;uuml;r gleiche und gleichwertige Arbeit&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bessere Bezahlung von Frauen: frauendominierte Berufe und Branchen aufwerten, Tarifbindung st&amp;auml;rken, Mindestlohn erh&amp;ouml;hen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mehr Frauen in F&amp;uuml;hrungspositionen, bessere Weiterbildungs- und Qualifizierungsm&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;r (insbesondere teilzeitarbeitende) Frauen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gleichberechtigte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen M&amp;auml;nnern und Frauen, bessere M&amp;ouml;glichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Das schafft die Voraussetzung zur Weiterentwicklung des Entgelttransparenzgesetzes.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="btn" href="https://www.equalpayday.de/" target="_blank"&gt;Hier finden Sie alle Informationen zum Equal Pay Day 2026&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&amp;Uuml;bersichten von ver.di und dem DGB zum Equal Pay Day 2026&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit, Mitbestimmung, Personalratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung, MAV, JAV</category>
      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 06:50:39 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Betreuungspflichten sind in vielen Fällen Anlass für Teilzeit</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Betreuungspflichten-sind-in-vielen-Faellen-Anlass-fuer-Teilzeit~.html</link>
      <description>Die Gründe für Teilzeit sind vielfältig: Am häufigsten ist in Deutschland der Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten zu verzeichnen, gefolgt von dem Erfordernis, Angehörige zu betreuen. Das zeigt ein Blick in die Zahlen des Statistischen Bundesamtes.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;F&amp;uuml;r das Jahr 2024 gaben 27,9 % der Teilzeitbesch&amp;auml;ftigten den eigenen Wunsch nach Teilzeit als Grund f&amp;uuml;r die Reduzierung der Arbeitsstunden an. Insgesamt sind das 13,1 Millionen Erwerbst&amp;auml;tige, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Endergebnissen des Mikrozensus 2024 mitteilt. Bei weiblichen Teilzeitbesch&amp;auml;ftigten (28,9 %) ist diese Antwort h&amp;auml;ufiger als bei m&amp;auml;nnlichen (24,9 %).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als weiteren wichtigen Grund f&amp;uuml;r die Teilzeitt&amp;auml;tigkeit nennen die Befragten die Betreuung von Angeh&amp;ouml;rigen (23,5 %), also von Kindern, Menschen mit Behinderungen oder pflegebed&amp;uuml;rftige Personen. Bei Frauen war dieser Anteil mit 28,8 % mehr als viermal so hoch wie bei M&amp;auml;nnern mit 6,8 %. Entgegen oftmals genannter Gr&amp;uuml;nde ist bei der Arbeitszeitreduzierung aus Anlass von Betreuungspflichten die Verf&amp;uuml;gbarkeit von entsprechenden Angeboten kein entscheidendes Kriterium. Lediglich jede zehnte Person hatte laut Destatis Probleme, eine geeignete Pflegem&amp;ouml;glichkeit zu finden &amp;ndash; rund zwei drittel der befragten haben sich bewusst f&amp;uuml;r die eigenst&amp;auml;ndige Pflege der Angeh&amp;ouml;rigen entschieden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Aus- oder Fortbildung oder ein Studium waren f&amp;uuml;r 11,6 % ein Teilzeitgrund, bei M&amp;auml;nnern erfolgt diese Aussage mit einem Anteil von 21,5 % deutlich h&amp;auml;ufiger als bei Frauen (8,4 %). Auch die eigene Krankheit oder Behinderung (4,9 %) sind f&amp;uuml;r Besch&amp;auml;ftigte Anlass, die Arbeitszeit zu reduzieren.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lediglich 4,8 % der Teilzeitbesch&amp;auml;ftigten w&amp;uuml;rden gern in Vollzeit arbeiten, konnten jedoch keine passende Stelle dazu finden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt arbeiteten im Jahr 2024 in Deutschland 30,6 % aller Erwerbst&amp;auml;tigen in Teilzeit. Bei Frauen war die Teilzeitquote mit 49,5 % deutlich h&amp;ouml;her als bei M&amp;auml;nnern (13,9 %).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 30.1.2026&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratswahl, Personalratsarbeit, MAV-Arbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, Personalrat, MAV, JAV, Schwerbehindertenvertretung</category>
      <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 07:40:30 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Spendenaktion für getöteten DB-Zugbegleiter</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Spendenaktion-fuer-getoeteten-DB-Zugbegleiter~.html</link>
      <description>Für die Hinterbliebenen des bei einer Ticketkontrolle tödlich verletzten Zugbegleiters Serkan C. rufen die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zu Spenden auf.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Der 36j&amp;auml;hrige Zugbegleiter &amp;nbsp; war am 2. Februar 2026 bei einer Ticketkontrolle von einem Fahrgast attackiert worden und verstarb an seinen Verletzungen. Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert erk&amp;auml;rte dazu am 6. Februar:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&amp;raquo;Wir sind ersch&amp;uuml;ttert und trauern um unseren Kollegen Serkan C., der seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Wir rufen heute alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sowie die Fahrg&amp;auml;ste zu einer Schweigeminute um 15 Uhr auf. Heute steht die Eisenbahnerfamilie still. Und ab morgen erh&amp;ouml;hen wir nochmal den Druck. Dieser brutale &amp;Uuml;berfall muss jetzt ein Umdenken einleiten. Wir erwarten, dass die Politik jetzt sofort Ma&amp;szlig;nahmen f&amp;uuml;r mehr Sicherheit ergreift. So ein Fall darf sich niemals wiederholen.&amp;laquo;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Serkan C. war alleinerziehender Vater zweier Kinder. Um seine Familie zu unterst&amp;uuml;tzen, wurde ein Spendenkonto eingerichtet:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt"&gt;Empf&amp;auml;nger:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;DB Regio Aktiengesellschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;IBAN:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;DE 15 5008 0000 0091 6377 01&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Verwendungszweck:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Serkan C.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt"&gt;(Quelle: EVG, Pressemitteilung vom 6.2.2026)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt"&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (ck)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, Personalrat, JAV</category>
      <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 10:17:35 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Kurzarbeitergeld auf bis zu zwei Jahre verlängert</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Kurzarbeitergeld-auf-bis-zu-zwei-Jahre-verlaengert~.html</link>
      <description>Das Bundeskabinett hat am 17. Dezember die  »Vierte Verordnung über die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld« beschlossen. Damit wird die Bezugsdauer für das KUG auf bis zu 24 Monate, längstens bis 31.12.2026 verlängert.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Betriebe, die sich bereits in Kurzarbeit befinden, haben dadurch die M&amp;ouml;glichkeit, anstelle der regul&amp;auml;ren Bezugsdauer von 12 Monaten bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld f&amp;uuml;r ihre Besch&amp;auml;ftigten zu beziehen. Der Koalitionsausschuss hatte sich am 27. November 2025 auf die Verl&amp;auml;ngerung verst&amp;auml;ndigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die durch Kurzarbeit frei werdenden Arbeitszeitkapazit&amp;auml;ten k&amp;ouml;nnen von den Betrieben z. B. f&amp;uuml;r Weiterbildungsma&amp;szlig;nahmen genutzt werden, wie das Bundesministerium f&amp;uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) mitteilt. Die durch Kurzarbeit frei werdenden Arbeitszeitkapazit&amp;auml;ten k&amp;ouml;nnen von den Betrieben z. B. f&amp;uuml;r Weiterbildungsma&amp;szlig;nahmen genutzt werden. Bei verbesserter Situation k&amp;ouml;nnten die Betriebe ohne Such- und Einarbeitungsaufw&amp;auml;nde die Auslastung kurzfristig wieder erh&amp;ouml;hen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu erkl&amp;auml;rte die Bundesarbeitsministerin B&amp;auml;rbel Bas (SPD): &amp;raquo;Die Verl&amp;auml;ngerung der Bezugsdauer f&amp;uuml;r das Kurzarbeitergeld begr&amp;uuml;&amp;szlig;e ich ausdr&amp;uuml;cklich. Mit der Verl&amp;auml;ngerung geben wir Betrieben in Deutschland in Anbetracht derzeitiger handels- und geopolitischer Risiken Planungssicherheit f&amp;uuml;r die kommenden Monate. Wir sch&amp;uuml;tzen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Arbeitslosigkeit und sichern ihre Einkommen. Als Arbeitsministerin stehe ich an der Seite der Besch&amp;auml;ftigten und der Unternehmen in diesem Land.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: BMAS, Pressemitteilung vom 17.12.2025&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (ck)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, JAV</category>
      <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 10:55:54 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Generation Z glaubt nicht mehr an Leistungsprinzip</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Generation-Z-glaubt-nicht-mehr-an-Leistungsprinzip~.html</link>
      <description>Rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind in einem Ausbildungsverhältnis, um einen Beruf zu erlernen – viele davon gehören der sog. Generation Z an. Eine neue Studie zeigt: Die Gen Z ist verunsichert, zweifelt an Aufstieg durch Leistung und fühlt sich von der Politik oft nicht gehört.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die repr&amp;auml;sentative Befragung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 24 Jahren, die McDonald&amp;#39;s Deutschland zusammen mit dem Institut f&amp;uuml;r Demoskopie Allensbach ver&amp;ouml;ffentlicht hat, l&amp;auml;sst einen gewissen Pessimismus der Gen Z erkennen. Laut einer Mitteilung von McDonald&amp;#39;s Deutschland schwinde unter anderem der&amp;nbsp;Glaube an Chancengleichheit: Nur 48 % der Befragten glauben, dass sich Leistung lohnt und Aufstieg m&amp;ouml;glich ist (2019 waren es noch 59 %). Das gilt insbesondere f&amp;uuml;r Jugendliche aus sozial schw&amp;auml;cheren Haushalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur ein Drittel empfindet zudem die Berufswahl als einfach. Es fehle an Praxisbezug, Orientierung und digitaler Kompetenz &amp;ndash; es l&amp;auml;sst sich eine deutliche Kritik am Bildungssystem in Deutschland ablesen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Erkenntnis: Die Gen Z f&amp;uuml;hlt sich nicht geh&amp;ouml;rt: 60 % sehen zu wenig M&amp;ouml;glichkeiten bei der Teilhabe oder Einfluss auf die Politik.&amp;nbsp;63 % f&amp;uuml;hlen sich von Politikerinnen und Politikern nicht ausreichend vertreten - besonders junge Frauen und &amp;ouml;konomisch benachteiligte Jugendliche.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Michael Sommer, Projektleiter vom Institut f&amp;uuml;r Demoskopie Allensbach, sagt: &amp;raquo;Die aktuelle McDonald&amp;#39;s Ausbildungsstudie zeigt, wie verunsichert die junge Generation in ihre berufliche Zukunft blickt. Besonders beunruhigend ist, dass junge Erwachsene gleichzeitig zunehmend daran zweifeln, dass Leistung sich in unserer Gesellschaft lohnt und sich der soziale Status durch eigene Anstrengung verbessern l&amp;auml;sst.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Pressemitteilung von&amp;nbsp;McDonald&amp;#39;s Deutschland LLC vom 14.11.2025&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, JAV, Personalrat</category>
      <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 12:33:25 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Gewaltprävention für Azubis</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Gewaltpraevention-fuer-Azubis~.html</link>
      <description>Gewalt kann überall vorkommen, auch im Berufsleben und quer über alle Branchen. Deshalb sensibilisiert das Präventionsprogramm »Jugend will sich-er-leben« unter dem diesjährigen Motto »Gewaltfrei? Bin dabei!« rund um das Thema Gewaltprävention in Ausbildung und Beruf – und stellt dafür auch kostenfreie Unterweisungskonzepte für Betriebe zur Verfügung.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&amp;raquo;Jugend will sich-er-leben&amp;laquo; (JWSL) ist ein Pr&amp;auml;ventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung f&amp;uuml;r Auszubildende zu Themen rund um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Es wird &amp;uuml;ber die Landesverb&amp;auml;nde der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) allen Berufsschulen und Ausbildungsunternehmen in Deutschland angeboten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;JWSL bietet zu j&amp;auml;hrlich wechselnden Schwerpunkten didaktisch konzeptionierte Materialien f&amp;uuml;r den Einsatz im Unterricht und im Betrieb. Dazu geh&amp;ouml;rt (neben einem Unterrichtskonzept, einem Quiz und einem Kreativwettbewerb) ein Unterweisungskonzept, das Ausbilder oder Ausbilderinnen bei der Unterweisungen der Azubis unterst&amp;uuml;tzt. Denn: Alle Besch&amp;auml;ftigten m&amp;uuml;ssen regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig &amp;ndash; mindestens einmal j&amp;auml;hrlich &amp;ndash; &amp;uuml;ber die mit ihrer Arbeit verbundenen Gef&amp;auml;hrdungen und die Ma&amp;szlig;nahmen zu ihrer Verh&amp;uuml;tung unterwiesen werden (&amp;sect; 4 DGUV Vorschrift 1, &amp;sect; 12 Arbeitsschutzgesetz &amp;ndash; ArbSchG). Und Personen, f&amp;uuml;r die das Jugendarbeitsschutzgesetz gilt (die also j&amp;uuml;nger als 18 Jahre sind), sind sogar mindestens halbj&amp;auml;hrlich zu unterweisen (&amp;sect; 29 Jugendarbeitsschutzgesetz &amp;ndash; JArbSchG).&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Inhalte des Unterweisungskonzepts&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Das &lt;u&gt;&lt;a href="https://www.jwsl.de/fuer-ausbildende/unterweisungskonzept-1" target="_blank"&gt;diesj&amp;auml;hrige Konzept&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&amp;nbsp;beinhaltet sechs Module sowie Untermodule mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Gewaltpr&amp;auml;vention:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Modul 1: Ist das Gewalt?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Modul 2: Woher kommt Gewalt?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Modul 3: Wozu f&amp;uuml;hrt Gewalt?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Modul 4: Haltung zeigen und bewahren&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Modul 5: Kommunikation und Deeskalation&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Modul 6: Du bist nicht allein! Zust&amp;auml;ndigkeiten im Betrieb&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Modul 6.1: Einsatz- und Rettungskr&amp;auml;fte&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Modul 6.2: Pflege/Gesundheitswesen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Modul 6.3: Im Kontakt mit Kundinnen und Kunden&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Module geben Impulse f&amp;uuml;r die Unterweisung, lassen jedoch auch Spielraum f&amp;uuml;r die eigene betriebliche Ausgestaltung. Das ist wichtig, denn Grundlage f&amp;uuml;r Unterweisungen sind stets die konkreten T&amp;auml;tigkeiten, Arbeitspl&amp;auml;tze und die damit verbundenen Gef&amp;auml;hrdungen sowie Ma&amp;szlig;nahmen zum Arbeitsschutz und Erster Hilfe im eigenen Betrieb. Sie m&amp;uuml;ssen daher zwingend in die Unterweisung einbezogen werden, die Module bieten jedoch n&amp;uuml;tzliche Anregungen, wie das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sinnvoll vermittelt werden kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedes der sechs Unterweisungsmodule steht f&amp;uuml;r sich und kann unabh&amp;auml;ngig von den anderen bearbeitet werden &amp;ndash; je nach Vorerfahrungen und Situation. Bei nur wenig Zeit k&amp;ouml;nnen einzelne Themen aus den Modulen herausgegriffen und abschnittsweise behandelt werden. Zur Vertiefung der Inhalte stehen Arbeitsbl&amp;auml;tter, Wissensseiten mit Zahlen, Fakten und Kommunikations- und Deeskalationsstrategien sowie Erkl&amp;auml;r- und Unterrichtsfilme zur Verf&amp;uuml;gung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses und weitere spannende Themen gibt es in der aktuellen Ausgabe 11/2025 von &lt;a href="https://www.bund-verlag.de/zeitschriften/arbeitsschutz-und-mitbestimmung"&gt;&amp;raquo;Arbeitsschutz und Mitbestimmung&amp;laquo;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (fk)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Zielgruppen">JAV, Betriebsrat</category>
      <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 09:00:27 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Spirale aus Überforderung und dauerhafter Erschöpfung</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Spirale-aus-Ueberforderung-und-dauerhafter-Erschoepfung~.html</link>
      <description>Wer krank zur Arbeit geht, setzt seine Kolleginnen und Kollegen Ansteckungsgefahren aus – und trägt auch selbst ein höheres Risiko, länger krankheitsbedingt auszufallen. Das zeigt eine neue Studie.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Pr&amp;auml;sentismus hat einschneidendere Folgen als bisher angenommen: Eine aktuelle Studie der Technischen Universit&amp;auml;t Chemnitz, der Universit&amp;auml;t Groningen und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zeigt, dass die Ersch&amp;ouml;pfung, die mit dem Arbeiten trotz gesundheitlicher Beschwerden einhergeht, deutlich l&amp;auml;nger anh&amp;auml;lt als zun&amp;auml;chst vermutet.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen einer w&amp;ouml;chentlichen Tagebuchstudie wurden 123 Berufst&amp;auml;tige &amp;uuml;ber einen Zeitraum von bis zu 16 Wochen begleitet. Die Teilnehmenden berichteten regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig, ob sie trotz Krankheit gearbeitet hatten und wie ersch&amp;ouml;pft sie sich f&amp;uuml;hlten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Ergebnis: &lt;/strong&gt;In den Wochen, in denen Besch&amp;auml;ftigte krank zur Arbeit gingen, stieg das Ersch&amp;ouml;pfungsniveau deutlich an und blieb auch in den darauffolgenden Wochen erh&amp;ouml;ht. Die Regenerationsphase verl&amp;auml;ngert sich also durch die vorhergehende Belastung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwa zwei Drittel der Teilnehmenden berichteten von mindestens einer Episode von Pr&amp;auml;sentismus w&amp;auml;hrend des Untersuchungszeitraums. Einige von ihnen gaben an, mehrfach krank gearbeitet zu haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auff&amp;auml;llig: Je h&amp;auml;ufiger Menschen krank arbeiten, desto st&amp;auml;rker h&amp;auml;ufen sich Anzeichen chronischer M&amp;uuml;digkeit. Die Forschenden nennen das die &amp;raquo;Spirale aus &amp;Uuml;berforderung und dauerhafter Ersch&amp;ouml;pfung&amp;laquo;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Relevanz f&amp;uuml;r Betriebe und Besch&amp;auml;ftigte&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Um sicherzustellen, dass die beobachteten Effekte tats&amp;auml;chlich auf das Arbeiten trotz Krankheit zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren sind, ber&amp;uuml;cksichtigten die Forschenden in ihren Analysen auch Faktoren wie Krankheitssymptome, Arbeitsbelastung und Zeitdruck. Sie konnten belegen, dass die Ersch&amp;ouml;pfung nicht &amp;raquo;nur&amp;laquo; eine Folge der Krankheit selbst, sondern vor allem eine Folge des Verhaltens war.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Erkenntnisse sind insbesondere f&amp;uuml;r das betriebliche Gesundheitsmanagement relevant. Betriebe sollten Besch&amp;auml;ftigte aktiv dazu ermutigen, sich bei Krankheit auszukurieren. Und f&amp;uuml;r die Besch&amp;auml;ftigten lautet die Botschaft: Ausruhen ist keine Schw&amp;auml;che.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Pressemitteilung der Technischen Universit&amp;auml;t Chemnitz vom 7.11.2025&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Arbeitsschutz, Betriebsratsarbeit, Mitbestimmung, Personalratsarbeit, MAV-Arbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, JAV, MAV, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung</category>
      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 09:22:22 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Kostendruck für Städte und Gemeinden steigt</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Kostendruck-fuer-Staedte-und-Gemeinden-steigt~.html</link>
      <description>Kommunen in Deutschland müssten stetig steigende Kosten für Soziales und Verwaltung stemmen. Für Investitionen bleibt kaum Spielraum. Das zeigen neue Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). </description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der Anteil der Sozialausgaben wie Kinderbetreuung und Sozialhilfe ist in den vergangenen drei Jahrzehnten von 25 % (1992) auf fast 38 % (2022) gestiegen ist. Verwaltungskosten machen mittlerweile rund ein F&amp;uuml;nftel des kommunalen Budgets aus. Gleichzeitig ist der Anteil f&amp;uuml;r Infrastrukturma&amp;szlig;nahmen wie Stra&amp;szlig;enbau, Abwasser- und M&amp;uuml;llentsorgung von 34 auf nur noch 20 % gesunken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass Kostensteigerungen bei den Kommunen oftmals durch Entscheidungen auf Bundesebene herbeigef&amp;uuml;hrt werden, zeigen zum Beispiel die inflationsbereinigten Ausgaben pro Einwohner: Zwischen 1992 und 2022 stiegen die Kosten f&amp;uuml;r Soziales und Jugend von 759 auf 1.675 Euro. Die Verwaltungskosten haben sich in den vergangenen drei Jahrzehnten zudem mehr als verdoppelt und sind von 375 auf 923 Euro gestiegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r Aufgaben, bei denen die Kommunen selbst entscheiden k&amp;ouml;nnen &amp;ndash; etwa beim Stra&amp;szlig;en- oder Wohnungsbau &amp;ndash; bleibe laut IW kaum Geld &amp;uuml;brig. 2022 floss nur jeder f&amp;uuml;nfte Euro in entsprechende Projekte, 1992 war es noch jeder dritte. Das Defizit der Kommunen erreichte im Jahr 2024 mit knapp 25 Milliarden Euro einen neuen Negativ-Rekord.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;IW-Finanzexperte Bj&amp;ouml;rn Kauder betont, dass Bund und L&amp;auml;nder die Kommunen finanziell so ausstatten m&amp;uuml;ssten, dass Investitionen nicht auf der Strecke bleiben. Er verweist allerdings auch auf &amp;raquo;erhebliches Sparpotenzial, vor allem durch eine effizientere Verwaltung&amp;laquo;.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vom 24.10.2025&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Personalratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat, JAV</category>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 07:24:23 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Falsche Teilnehmer kippen JAV-Wahl</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Falsche-Teilnehmer-kippen-JAV-Wahl~.html</link>
      <description>Die Wahl zur Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) beim Bundesnachrichtendienst in Pullach ist ungültig, so das Bundesverwaltungsgericht. Es hatten Personen teilgenommen, die nicht wahlberechtigt waren.</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Das war der Fall&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die Leiterin der Dienststelle hatte die Wahl mit der Begr&amp;uuml;ndung angefochten, dass die ca. 50 sogenannten Stipendiaten des BND, von denen vier in die JAV gew&amp;auml;hlt wurden, &amp;nbsp;nicht wahlberechtigt waren. Ihnen stand das aktive und passive Wahlrecht nach den ma&amp;szlig;geblichen Vorschriften des Bundespersonalvertretungsgesetzes (BPersVG) nicht zu. Bei den Stipendiaten handelt es sich um Studierende an der Universit&amp;auml;t der Bundeswehr in M&amp;uuml;nchen in zwei technischen Studieng&amp;auml;ngen, die eine Kooperation mit dem BND innehat und in einem der Studieng&amp;auml;nge unter anderem Praktikanten zum BND schickt. Der andere Studiengang sieht als sogenanntes praxisintegriertes duales Studium auch obligatorische praktische Studienabschnitte mit einer Dauer von insgesamt 18 Wochen beim BND vor.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Das sagt das Gericht&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat die Wahl f&amp;uuml;r ung&amp;uuml;ltig erkl&amp;auml;rt, weil die Stipendiaten am ma&amp;szlig;geblichen Tag der Wahl (23. April 2024) nicht die in &amp;sect; 100 Abs. 1 und 2 BPersVG geregelten Voraussetzungen der Wahlberechtigung und W&amp;auml;hlbarkeit erf&amp;uuml;llt haben. Es handelt sich nicht um Besch&amp;auml;ftigte der Dienststelle. Denn die Stipendiaten sind keine &amp;raquo;zu ihrer Berufsausbildung Besch&amp;auml;ftigten&amp;laquo; (&amp;sect; 4 Abs. 1 Nr. 5 BPersVG).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Voraussetzung w&amp;auml;re ein mit dem BND bestehendes Ausbildungsverh&amp;auml;ltnis. Ein solches wird allein durch Vereinbarungen &amp;uuml;ber eine Studienfinanzierung auch dann nicht begr&amp;uuml;ndet, wenn diese der Nachwuchsgewinnung dienen soll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den Stipendiaten aus dem dualen Studium fehlt die Besch&amp;auml;ftigteneigenschaft, n&amp;auml;mlich der Eingliederung in die Dienststelle am Wahltag. Diese setzt voraus, dass der Auszubildende nach den Weisungen der Dienststelle t&amp;auml;tig ist. Hieran fehlt es au&amp;szlig;erhalb der Zeit der ebenfalls nur von Juli bis September abzuleistenden praktischen Studienabschnitte, weil die Ausbildung an der Universit&amp;auml;t auf der Grundlage des Hochschulrechts und damit unter ihrer alleinigen rechtlichen und tats&amp;auml;chlichen Verantwortung erfolgt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die W&amp;auml;hlbarkeit aller Stipendiaten ist auch deshalb ausgeschlossen, weil sie eine Mindestbesch&amp;auml;ftigungsdauer von sechs Monaten im &amp;ouml;ffentlichen Dienst des Bundes voraussetzt (&amp;sect; 100 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. &amp;sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BPersVG), die von keiner der beiden Studierendengruppen erreicht wird. Da die Stipendiaten nicht wahlberechtigt waren (und sich daher die Bemessungsgrundlage ver&amp;auml;ndert hat), waren f&amp;uuml;r die JAV auch nicht f&amp;uuml;nf Vertreter zu w&amp;auml;hlen (&amp;sect; 101 Abs. 1 Nr. 3 BPersVG).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Rechtsprechung</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat, JAV</category>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 08:18:25 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>DGB wertet duale Ausbildung als Erfolgsmodell</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~DGB-wertet-duale-Ausbildung-als-Erfolgsmodell~.html</link>
      <description>Sieben von zehn Auszubildenden in Deutschland sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Allerdings hängt es sehr stark von der Branche ab, in der sie tätig sind. Und: Das Geld ist bei vielen knapp.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die Ergebnisse des vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) durchgef&amp;uuml;hrten Ausbildungsreports 2025 lassen auf eine insgesamt positive Entwicklung der Ausbildungsqualit&amp;auml;t schlie&amp;szlig;en. Dennoch besteht in einigen zentralen Bereichen Nachholbedarf. So sind Auszubildende zum Beispiel mit ihren Zukunftsperspektiven und ihrer finanziellen Absicherung unzufrieden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei der Zufriedenheit mit der Ausbildung insgesamt gibt es messbare Unterschiede zwischen den Branchen bzw. Ausbildungsberufen. Zwar sind 71,6 % der befragten Auszubildenden mit ihrer Ausbildung zufrieden. Insbesondere in der Versicherungswirtschaft, der &amp;ouml;ffentlichen Verwaltung und im Mechatronikbereich haben die Nachwuchskr&amp;auml;fte wenig zu beanstanden. 80 % geben in diesen Berufssparten an, mit ihrer Ausbildung zufrieden zu sein. Im Gast- und Hotelgewerbe und bei den Friseurinnen und Friseuren sieht die Lage anders aus: hier sind nur 60 % der befragten Auszubildenden zufrieden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laut DGB-Bundesjugendsekret&amp;auml;r Kristof Becker m&amp;uuml;sste die Arbeitgeberseite in manchen Branchen mehr f&amp;uuml;r gute Ausbildungsbedingungen tun. Dennoch sieht er die duale Berufsausbildung als Erfolgsmodell. Die Entscheidung f&amp;uuml;r eine Ausbildung sei ein guter Schritt ins Erwerbsleben.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;&amp;raquo;Lehrjahre sind keine Herrenjahre&amp;laquo;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Als positiv bewertet der DGB, dass die Zahl der geleisteten &amp;Uuml;berstunden und von ausbildungsfremden T&amp;auml;tigkeiten zur&amp;uuml;ckgegangen ist. Dennoch arbeitet rund ein Drittel der Auszubildenden mehr als vertraglich vereinbart.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und auch so manches Vorurteil wird vom Ausbildungsreport untermauert. Trotz des R&amp;uuml;ckgangs der ausbildungsfremden T&amp;auml;tigkeiten werden rund 15 % der Auszubildenen zu Aufgaben wie Kaffeekochen oder Putzen herangezogen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Zukunft teils ungewiss&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r gro&amp;szlig;e Unsicherheit sorgt bei Auszubildenden die Frage nach der beruflichen Zukunft, da im letzten Lehrjahr vier von zehn Befragten nicht wissen, ob sie &amp;uuml;bernommen werden. Der DGB fordert hier klare gesetzliche Regelungen zur &amp;Uuml;bernahme nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sorgenfalten bereitet auch die problematische finanzielle Situation vieler junger Menschen in Ausbildung. Der DGB-Auswertung zufolge k&amp;ouml;nnen 62,8 % nicht eigenst&amp;auml;ndig &amp;ndash; also nicht ohne Unterst&amp;uuml;tzung &amp;ndash; von ihrer Ausbildungsverg&amp;uuml;tung leben. Fast ein Drittel ist auf Hilfe der Eltern angewiesen, 12,7 % m&amp;uuml;ssen zus&amp;auml;tzlich zur Ausbildung jobben. Die DGB-Jugend fordert daher eine Erh&amp;ouml;hung der gesetzlichen Mindestausbildungsverg&amp;uuml;tung von aktuell 682 Euro brutto auf mindestens 834 Euro brutto, was 80 % der durchschnittlichen tariflichen Verg&amp;uuml;tung entspricht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Ausbildungsreport des DGB basiert auf der Befragung von 9.090 Auszubildenden aus den 25 beliebtesten Ausbildungsberufen. Die Erhebung fand zwischen September 2024 und April 2025 statt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="btn" href="https://jugend.dgb.de/materialien/++co++ac30b104-6c50-11f0-a718-3d93057b8f6f" target="_blank"&gt;Hier ist der vollst&amp;auml;ndige Ausbildungsreport zu finden&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Pressemitteilung des DGB vom 21.8.2025&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit, Mitbestimmung, Personalratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, JAV, Personalrat</category>
      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 09:37:09 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Breite Mehrheit der Berufstätigen will 8-Stunden-Tag</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Breite-Mehrheit-der-Berufstaetigen-will-8-Stunden-Tag~.html</link>
      <description>Die Beschäftigten in Deutschland lehnen eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit ab. Das zeigt die aktuelle Beschäftigtenbefragung zur Arbeitszeit durch den Deutschen Gewerkschaftsbund im Rahmen des DGB-Index Gute Arbeit.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Demnach sprechen sich 72 % der Befragten f&amp;uuml;r Arbeitstage mit maximal 8 Stunden aus. Nahezu alle Befragten (98 %) wollen weniger als zehn Stunden pro Tag arbeiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die freie Zeit am Abend ist den allermeisten Besch&amp;auml;ftigten wichtig: 95 % der Befragten geben an, dass sie sp&amp;auml;testens um 18 Uhr Feierabend haben m&amp;ouml;chten. Und auch die M&amp;ouml;glichkeit einer Aufteilung des Arbeitstages in mehrere Abschnitte bis in den Abend hinein ist f&amp;uuml;r die Mehrheit der Besch&amp;auml;ftigten unattraktiv. Nur 17 % der Besch&amp;auml;ftigten mit Kindern nutzen solche M&amp;ouml;glichkeiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dem DGB zufolge zeige die Befragung, dass Politik und Arbeitgeber den bestehenden Schutz durch das Arbeitszeitgesetz nicht aufweichen d&amp;uuml;rften. Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi betont erneut, dass eine Abschaffung des regul&amp;auml;ren 8-Stunden-Tages an der Realit&amp;auml;t vorbeigehe und eine einseitige Verlagerung der Gestaltung von Arbeitszeiten zugunsten der Arbeitgeber sei. Es m&amp;uuml;sse vielmehr daf&amp;uuml;r gesorgt werden, dass Belastungen reduziert und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert w&amp;uuml;rden.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Quelle:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Pressemitteilung des DGB vom 23.7.2025&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (mst)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Arbeitsschutz, Betriebsratsarbeit, Personalratsarbeit, Mitbestimmung</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, Personalrat, JAV</category>
      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 06:57:05 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Die Nominierten für den Deutschen Personalräte-Preis 2025</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Nominierte-2025~.html</link>
      <description>(Frankfurt). Zehn Projekte hat eine Experten-Jury für den Deutschen Personalräte-Preis 2025 nominiert. Die Auszeichnung würdigt die beispielhafte Arbeit von Personalratsgremien, Jugend- und Auszubildendenvertretungen und Schwerbehindertenvertretungen in Deutschland und zeichnet herausragende Projekte aus. Der Preis ist eine Initiative der Fachzeitschrift „Der Personalrat“ und wird vom Bund-Verlag, Frankfurt, bereits zum 15. Mal vergeben.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Die Nominierten f&amp;uuml;r den Deutschen Personalr&amp;auml;te-Preis 2025 in alphabetischer Reihenfolge des Ortes:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Personalrat F&amp;ouml;rderschulen und Klinikschulen bei der Bezirksregierung Arnsberg&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Arbeitskreis der Personalr&amp;auml;te und Betriebsr&amp;auml;te in der IHK-Organisation, Berlin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Personalrat Berliner Stadtreinigungsbetriebe&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Jugend- und Auszubildendenvertretung Polizeiverwaltungsamt Dresden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Gesamtpersonalrat Landeshauptstadt Hannover&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Personalrat Kreis Herford&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Personalrat Hochschule Koblenz&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Gesamtpersonalrat Bundesamt f&amp;uuml;r Logistik und Mobilit&amp;auml;t, K&amp;ouml;ln&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Gesamtpersonalrat AOK Bayern &amp;ndash; die Gesundheitskasse, N&amp;uuml;rnberg&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Personalrat Klinikum Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Der Deutsche Personalr&amp;auml;te-Preis wird je einmal in den Kategorien Gold, Silber und Bronze verliehen. Einen Sonderpreis vergibt die DGB-Jugend und pr&amp;auml;miert damit beispielhafte Jugend- und Auszubildendenvertretungen und deren Einsatz f&amp;uuml;r jugendliche Besch&amp;auml;ftigte und Auszubildende. Ein weiterer Sonderpreis kommt vom Versicherungsunternehmen Debeka &amp;ndash; als F&amp;ouml;rderer der Auszeichnung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Die offizielle &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Verleihung des Deutschen Personalr&amp;auml;te-Preises erfolgt im Rahmen des Sch&amp;ouml;neberger Forums am 18. November 2025 in Berlin. Die j&amp;auml;hrliche Fachtagung f&amp;uuml;r den &amp;ouml;ffentlichen Dienst wird veranstaltet vom DGB Bildungswerk e.V. und vom DGB.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Weitere&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt; Informationen: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/personalrat/deutscher-personalraete-preis" style="color:blue; text-decoration:underline"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;dprp.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt"&gt;Kontakt&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt"&gt;: Bund-Verlag GmbH, Christof Herrmann, &lt;/span&gt;&lt;a href="mailto:christof.herrmann@bund-verlag.de" style="color:blue; text-decoration:underline"&gt;&lt;span style="font-size:10.0pt"&gt;christof.herrmann@bund-verlag.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Pressemitteilung</category>
      <category domain="Themen">Deutscher-Personalräte-Preis</category>
      <category domain="Zielgruppen">Schwerbehindertenvertretung, JAV, Personalrat</category>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 08:00:52 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>50 Jahre »Kittner« im Fußballmuseum</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~50-jahre-arbeits-sozialordnung~.html</link>
      <description>Die »Arbeits- und Sozialordnung«, besser bekannt unter dem Kurztitel »Kittner«, ist im Jahr 2025 in der 50. Auflage erschienen. Dieses besondere Jubiläum nahm der Bund-Verlag zum Anlass für eine Veranstaltung der etwas anderen Art: Gemeinsam mit den Autoren Prof. Dr. Michael Kittner und Prof. Dr. Olaf Deinert wurde am 26. Juni im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gefeiert.</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;R&amp;uuml;ckblick auf 50 Jahre ASO&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Im Mittelpunkt des Abends stand die Entwicklung des Nachschlagewerks seit seiner ersten Ver&amp;ouml;ffentlichung im Jahr 1976. Die Autoren Kittner und Deinert berichteten im Gespr&amp;auml;ch mit &lt;strong&gt;J&amp;uuml;rgen Scholl&lt;/strong&gt;, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer des Bund-Verlags, und &lt;strong&gt;Eva-Maria Stoppkotte&lt;/strong&gt;, verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift &lt;em&gt;Arbeitsrecht im Betrieb&lt;/em&gt;, &amp;uuml;ber Herausforderungen und Erfahrungen aus f&amp;uuml;nf Jahrzehnten kontinuierlicher Aktualisierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Michael Kittner erl&amp;auml;uterte die Entstehungsgeschichte des Werks, das von Anfang an als verst&amp;auml;ndlich formulierte Arbeits- und Gesetzessammlung speziell f&amp;uuml;r betriebliche Interessenvertretungen konzipiert war. Die &amp;bdquo;Arbeits- und Sozialordnung&amp;ldquo; positioniert sich zwischen wissenschaftlicher Kommentarliteratur und reinem Gesetzestext &amp;ndash; mit dem Ziel, Betriebsr&amp;auml;ten, Personalr&amp;auml;ten und Gewerkschaftsmitgliedern einen praxisnahen Zugang zum Arbeits- und Sozialrecht zu bieten. Seit 2008 ist Olaf Deinert als verantwortlicher Autor Teil des Teams.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;&lt;img alt="" src="/dam/jcr:6b1eeee3-f6ff-4e28-9db7-97d4614f7648/50_Jahre_ASO_web_2.2025-07-01-09-11-11.jpg" style="height:580px; width:870px" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Perspektivenwechsel mit der jungen Generation&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Im zweiten Teil der Veranstaltung kamen &lt;strong&gt;Vertreterinnen und Vertreter der Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV)&lt;/strong&gt; zu Wort. In einer Diskussionsrunde ging es um die Frage, wie Betriebsratsarbeit generationen&amp;uuml;bergreifend funktioniert und welche Anforderungen junge Interessenvertretungen heute an arbeitsrechtliche Informationen stellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Dabei wurde deutlich, dass auch in Zeiten digitaler Angebote die Nachfrage nach verl&amp;auml;sslicher, gut aufbereiteter Rechtsinformation unver&amp;auml;ndert hoch ist &amp;ndash; sowohl gedruckt als auch digital. Themen wie Nachwuchsf&amp;ouml;rderung, Beteiligung und Ressourcenknappheit wurden offen angesprochen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;&lt;img alt="" src="/dam/jcr:5e358761-619c-415e-a110-7f4acaa11a52/50_Jahre_ASO_web_3.2025-07-01-09-11-33.jpg" style="float:right; height:380px; margin-left:10px; margin-right:10px; width:570px" /&gt;&lt;/span&gt;Rahmenprogramm mit Gespr&amp;auml;chen und Austausch&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Neben dem inhaltlichen Teil bot die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch in informeller Atmosph&amp;auml;re. Erg&amp;auml;nzt wurde das Rahmenprogramm durch eine Zeichenaktion des Karikaturisten &lt;strong&gt;Reinhard&amp;nbsp;Alff&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;sowie eine sportliche Mitmachaktion an der Original-ZDF-Torwand des Museums.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Alle Infos zur aktuellen Jubil&amp;auml;umsausgabe der &amp;bdquo;Arbeits- und Sozialordnung 2025&amp;ldquo; &lt;/span&gt;&lt;a href="https://shop.bund-verlag.de/mein-kittner" style="color:blue; text-decoration:underline"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat, Schwerbehindertenvertretung, Betriebsrat, JAV, MAV</category>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 08:00:11 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte des Arbeitsrechts: »Es gibt viele Kontinuitäten«</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~Kittner-beleuchtet-Arbeitsrecht-und-Geschichte~.html</link>
      <description>Michael Kittner – der Name ist untrennbar mit dem Bund-Verlag verknüpft. Er steht für jahrzehntelange Kommentierung des Arbeitsrechts in Standardwerken und Basiskommentaren und für seine Sicht auf das Arbeitsrecht aus der Perspektive der Arbeitnehmerschaft und der Gewerkschaften. Sein neues Werk Arbeitsrecht und Geschichte« stellt er im Interview vor.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum hast du &amp;raquo;Arbeitsrecht und Geschichte&amp;laquo; geschrieben?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach &amp;uuml;ber 30 Jahren als praktisch t&amp;auml;tiger Arbeitsrechtler habe ich mich weitere 25 Jahre mit der Geschichte des Arbeitsrechts befasst. Der Ausgangspunkt f&amp;uuml;r mein Buch war die Frage: An welchem St&amp;uuml;ck hast du mitgewirkt? Das war auch der Antrieb f&amp;uuml;r meine erste Arbeit &amp;uuml;ber die Geschichte des Arbeitskampfs 2005. Es folgten kleinere Arbeiten und B&amp;uuml;cher &amp;uuml;ber die Sachthemen Betriebsverfassung, K&amp;uuml;ndigungsschutz und die Rolle des Richterrechts f&amp;uuml;r die Entwicklung des Arbeitsrechts. Schlie&amp;szlig;lich dachte ich: Jetzt ist die Zeit reif f&amp;uuml;r eine Gesamtschau.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gab es keine Arbeitsrechtsgeschichte?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mich &amp;uuml;berraschte, dass so etwas bislang nicht vorlag. Schon 1920 hatte Hugo Sinzheimer &amp;nbsp;festgestellt: &amp;raquo;Wir haben keine Rechtsgeschichte der Arbeit&amp;laquo;. Das galt auch noch &amp;uuml;ber 100 Jahre sp&amp;auml;ter &amp;ndash; bis auf einige &amp;Uuml;berblicksartikel und Beitr&amp;auml;ge zu Teilbereichen. Da war es f&amp;uuml;r mich naheliegend, eine Gesamtschau zu wagen und die L&amp;uuml;cke zu schlie&amp;szlig;en. Treiber war meine Neugier, die Triebkr&amp;auml;fte der Entscheidungen und Entwicklungen besser zu verstehen und systematisch aufzuschreiben. Schlie&amp;szlig;lich war ich 50 Jahre lang Beteiligter und teils historischer Akteur.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum ist eine Gesamtgeschichte des Arbeitsrechts heute bedeutsam?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall ist sie wichtig, da spielt eines meiner Motive ein Rolle: Generell wollte ich die historischen Bedingungen erhellen, unter denen sich das Arbeitsrecht entwickelt hat. Das hilft uns dabei nachzuvollziehen, wie rechtlich-politische Auseinandersetzungen verliefen, wie Kr&amp;auml;fteverh&amp;auml;ltnisse und Einflussm&amp;ouml;glichkeiten unterschiedlicher Gruppen waren. Wer die Geschichte, die m&amp;uuml;hsamen Fortschritte und Konflikte kennt, kann die Gegenwart besser verstehen und nach vorne schauen, die Zukunft umsichtig gestalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Engagement ist nat&amp;uuml;rlich auch der Tatsache geschuldet, dass ich lange, und zwar in bewegten Zeiten, als Justiziar der IG Metall eine Schl&amp;uuml;sselposition innehatte, durch die ich an der Entwicklung des Arbeitsrechts in Deutschland mitwirken konnte. Zudem war ich parallel wissenschaftlich in der Lehre als Universit&amp;auml;tsprofessor t&amp;auml;tig. Mein Hintergrund und mein berufliches Tun bestimmen bis heute meine Arbeit und meine Perspektive auf das Arbeitsrecht. Und keine Frage, das &amp;ouml;ffnet mir auch T&amp;uuml;ren, etwa in Archive und zur Einsichtnahme historischer Dokumente. Deren Gehalt konnte ich einsch&amp;auml;tzen und bewerten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kann eine Arbeitsrechtsgeschichte aus dieser Perspektive objektiv sein?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Gefahr der Subjektivit&amp;auml;t besteht nat&amp;uuml;rlich, und zwar bei fast jedem Autor. Ob mir mein Vorhaben gegl&amp;uuml;ckt ist, entscheiden die Leserinnen und Leser. Was ihnen gefallen k&amp;ouml;nnte, ist meine unmittelbare N&amp;auml;he zu vielen Ereignissen &amp;ndash; mit konkreten, plastischen Einblicken und Erlebnissen, die geschichtsrelevant sind. Das Buch hat eine autobiografische Note, wen sollte das wundern? Besondere Highlights sind f&amp;uuml;r mich die Sicherung des gewerkschaftlichen Streikrechts sowie der Kampf um die Mitbestimmung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Thema ist die Aussperrung bei Streiks: Geht es dabei um gewerkschaftliches Herzblut?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja nat&amp;uuml;rlich, ab 1972 standen gro&amp;szlig;e Auseinandersetzungen an: das &amp;raquo;Verbot der Aussperrung&amp;laquo; von Besch&amp;auml;ftigten, vor allem von der IG Metall getragen, die Umsetzung des neuen Betriebsverfassungsgesetzes, der Kampf um das Mitbestimmungsgesetz 1976, das Recht auf den gewerkschaftlichen Warnstreik und die Auseinandersetzung um die Zahlung von Kurzarbeitergeld an mittelbar von Arbeitsk&amp;auml;mpfen Betroffene. Das Ganze gipfelte im gro&amp;szlig;en Streik um die 35-Stunden-Woche 1984 mit der anschlie&amp;szlig;enden Auseinandersetzung um den alten &amp;raquo;Streikparagrafen&amp;laquo;: &amp;sect; 116 Arbeitsf&amp;ouml;rderungsgesetz*.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Themen sind au&amp;szlig;erdem herausragend?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach 1989 pr&amp;auml;gten die Turbulenzen durch den Zusammenbruch des Sowjetkommunismus mit der Wiedervereinigung Deutschlands die Agenda &amp;ndash; samt der vielen, so nicht erwarteten Folgen im Arbeits- und Sozialrecht, die gewerkschaftlich zu begleiten und mitzugestalten waren. F&amp;uuml;r mich pers&amp;ouml;nlich war der erste erfolgreiche Streik in der Metallindustrie der neuen Bundesl&amp;auml;nder 1993 ein herausragendes Erlebnis.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche historische Entscheidung beeinflusst uns bis heute grundlegend?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist wohl unbestritten die Novemberrevolution 1918: Sie brachte die Anerkennung der Gewerkschaften, die rechtliche Sicherung des Tarifvertrags mit der Tarifvertrags-Verordnung 1918 und das Betriebsr&amp;auml;tegesetz 1920. Damit wurden Grundlagen unserer heutigen modernen Arbeitsverfassung gelegt &amp;ndash; mit ihrem Dualismus von staatlichem und autonomem Schutzrecht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der wirtschaftlich und politisch instabilen Weimarer Republik konnte dies leider nie richtig zur Entfaltung kommen, das gelang erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Danach entfalteten der Tarifvertrag auf Grundlage des Tarifvertragsgesetzes von 1948 sowie die Betriebsverfassungsgesetze von 1952 und 1972 ihre volle Wirksamkeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was lernen wir aus der Arbeitsrechtsgeschichte?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bedeutsam ist das allgemein g&amp;auml;ngige Konzept der Geschichtswissenschaft, das Konzept der &amp;raquo;longue duree&amp;laquo;, also der langen Dauer. Das gilt auch f&amp;uuml;r das Arbeitsrecht: Es gibt viele Kontinuit&amp;auml;ten. Ich nannte die Novemberrevolution mit Tarifvertrag und Betriebsverfassung als historischen Schl&amp;uuml;sselereignisse. Nur fielen sie 1918 nicht vom Himmel, sie hatten einen teils jahrhundertelangen Vorlauf mit betrieblichen und &amp;uuml;berbetriebliche Arrangements, zur&amp;uuml;ck bis zur Praxis der kampfstarken Gesellenvereinigungen in der Zunftzeit des Mittelalters: Da haben sich Gesellen gegen&amp;uuml;ber den Meistern behaupten m&amp;uuml;ssen; hinzu kommen knappschaftliche Rechte im Bergbau. Die besonderen Traditionen pr&amp;auml;gen bis heute markante Unterschiede im Arbeitsrecht von Deutschland, Frankreich und Gro&amp;szlig;britannien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und es gab Br&amp;uuml;che durch das verbrecherische Nazi-Regime. Meine Forschungsergebnisse zum Thema Nationalsozialismus haben mich &amp;uuml;berrascht. Unbestritten ist seine Ausnahmestellung als Zivilisationsbruch einschlie&amp;szlig;lich der Ausl&amp;ouml;schung der kollektiven Elemente der Arbeitsverfassung durch die Zerst&amp;ouml;rung der Gewerkschaften und Abschaffung freigew&amp;auml;hlter Betriebsr&amp;auml;te. Das individuelle Arbeitsrecht erwies sich aber, wenn die regimespezifischen Ausw&amp;uuml;chse abgezogen werden, als Fortf&amp;uuml;hrung des Weimarer Rechts, das nach 1945 teils jahrzehntelang unver&amp;auml;ndert weitergef&amp;uuml;hrt wurde. Das galt auch f&amp;uuml;r die 1934 anstelle der Tarifvertr&amp;auml;ge eingef&amp;uuml;hrten staatlichen &amp;raquo;Tarifordnungen&amp;laquo;, die weitestgehend die alten Tarifvertr&amp;auml;ge unver&amp;auml;ndert &amp;uuml;bernahmen oder bestehen lie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was k&amp;ouml;nnen im Arbeitsrecht T&amp;auml;tige &amp;nbsp;aus &amp;raquo;Arbeitsrecht und Geschichte&amp;laquo; deiner Arbeit lernen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt keine platte Handlungsanleitung zum Lernen aus der Geschichte. Wichtig ist, aus der besseren Kenntnis der Vergangenheit in die Zukunft weisende Entwicklungslinien zu erkennen: Wer wei&amp;szlig;, wo er herkommt, kann den vor ihm liegenden Weg besser erkennen. Zentral f&amp;uuml;r mich sind die Traditionslinien von Tarifvertr&amp;auml;gen und Betriebsr&amp;auml;ten &amp;ndash; als die wichtigste Weichenstellung im deutschen Arbeitsrecht seit 1918. Darin liegt die systempr&amp;auml;gende Eigenart des deutschen Arbeitsrechts begr&amp;uuml;ndet. Deren Kern ist die Eigeninitiative der Arbeitnehmer. Diese m&amp;uuml;ssen freiwillig Mitglied einer Gewerkschaft werden und sie m&amp;uuml;ssen in Eigeninitiative Betriebsr&amp;auml;te w&amp;auml;hlen. Und hier sehe ich eine Bedrohung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum ist die Entwicklung f&amp;uuml;r dich bedrohlich?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In beiden Bereichen ist die Tendenz r&amp;uuml;ckl&amp;auml;ufig: Nahezu drei Viertel der Besch&amp;auml;ftigten sind inzwischen ohne Tarifbindung und Vertretung durch einen Betriebsrat. Die Sorgen um die Basis unserer Arbeitsverfassung werden durch die Zunahme des staatlich verordneten Mindestlohnsektors nicht weniger. Keine tarif-, sozial und arbeitsrechtliche &amp;raquo;Abweichung nach unten&amp;laquo;, keine rechtliche Deregulierung hat jemals Besch&amp;auml;ftigung gesichert oder Gute Arbeit geschaffen. Die Losung an den Gesetzgeber lautet: &amp;raquo;H&amp;auml;nde weg vom Tarifvertrag&amp;laquo;. Etwaige Probleme sollen und m&amp;uuml;ssen die Tarifvertragsparteien l&amp;ouml;sen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Rolle spielt Europa im deutschen Arbeitsrecht?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Europa ist enorm wichtig, historisch zun&amp;auml;chst mit der Europ&amp;auml;ischen Wirtschaftsgemeinschaft ab 1957 auf Grundlage der r&amp;ouml;mischen Vertr&amp;auml;ge, dann die Europ&amp;auml;ische Gemeinschaft ab 1993 mit Maastricht, und heute seit 2009 die Europ&amp;auml;ische Union. Es gab und gibt immer intensivere Impulse, heute ist das deutsche Arbeitsrecht in vielen Bereichen europ&amp;auml;isch gepr&amp;auml;gt. In diesem Zusammenhang wurde der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof zum wichtigen Akteur f&amp;uuml;r das deutsche Arbeitsrecht und das der Mitgliedstaaten. Seine wohl markantesten Spuren hat der EuGH im Antidiskriminierungsrecht hinterlassen: zun&amp;auml;chst vor allem hinsichtlich der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und M&amp;auml;nnern, dann generell mit dem Konzept der &amp;raquo;mittelbaren Diskriminierung&amp;laquo; und auch im Bereich Arbeitszeiterfassung. Hier liegen gro&amp;szlig;e Verdienste des EuGH.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;* Anmerkung der Redaktion:&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;span style="font-size:10pt"&gt;Der &amp;raquo;Anti-Streik-Paragraf&amp;laquo;, auch &amp;raquo;Franke-Erlass&amp;laquo; genannt, heute &amp;sect; 160 Sozialgesetzbuch III: Wird gewerkschaftlich als rechtswidrige Entscheidung der Bundesanstalt f&amp;uuml;r Arbeit von 1984 bewertet. Die Entscheidung erm&amp;ouml;glichte den Unternehmen die &amp;raquo;kalte Aussperrung&amp;laquo;. Bei k&amp;uuml;nftigen Arbeitsk&amp;auml;mpfen au&amp;szlig;erhalb der umk&amp;auml;mpften Tarifgebiete, aber innerhalb der gleichen Branche wird kein Kurzarbeitergeld mehr gezahlt. Dieser Akt der Knebelung von Gewerkschaften scheiterte damals an den Sozialgerichten. Daraufhin &amp;auml;nderte die Bundestagsmehrheit den Paragraf im AFG.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Im Gespr&amp;auml;ch&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Dr. Michael Kittner ist emeritierter Professor f&amp;uuml;r Arbeitsrecht und ehemaliger Justitiar der IG Metall. Der Verfasser und Herausgeber zahlreicher Fachb&amp;uuml;cher und Arbeitsrechtskommentare ist zudem &lt;a href="https://shop.bund-verlag.de/arbeits-und-sozialordnung-2025-978-3-7663-7476-9" target="_blank"&gt;Begr&amp;uuml;nder und Herausgeber der &amp;raquo;Arbeits- und Sozialordnung&amp;laquo; (ASO)&lt;/a&gt;: Die kommentierte Sammlung wichtiger Arbeits- und Sozialgesetze in Ausz&amp;uuml;gen geh&amp;ouml;rt zum Standard-Handwerkszeug von Betriebsr&amp;auml;ten. Die &amp;raquo;ASO&amp;laquo; erscheint inzwischen seit 50 Jahren. Nun hat Kittner die &amp;raquo;Geschichte des Arbeitsrechts&amp;laquo; geschrieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Themen">Betriebsratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, JAV, MAV, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung</category>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 07:55:19 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
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    <item>
      <title>50 Jahre Kittner – das muss gefeiert werden!</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~50-Jahre-Kittner-–-das-muss-gefeiert-werden-~.html</link>
      <description>Am 18. Juni 2025 lädt das Team hinter dem »Kittner« zur großen Jubiläumsveranstaltung ins Deutsche Fußballmuseum in Dortmund. Und du kannst dabei sein – wir verschenken 10 exklusive Eintrittskarten!</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Freu dich auf ein au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliches Event mit spannenden Vortr&amp;auml;gen, prominenten G&amp;auml;sten und einem Blick zur&amp;uuml;ck auf ein halbes Jahrhundert betriebsverfassungs&amp;shy;rechtlicher Geschichte. Im Zentrum stehen nicht nur das Werk &lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&amp;raquo;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;Der Kittner&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&amp;laquo;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;, sondern auch die Menschen, die sich seit Jahrzehnten f&amp;uuml;r Mitbestimmung und starke Betriebsr&amp;auml;te einsetzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;strong&gt;First come first serve&lt;/strong&gt; &amp;ndash; melde Dich jetzt unter &lt;a href="https://www.kittner-veranstaltung.de" style="color:#467886; text-decoration:underline"&gt;www.kittner-veranstaltung.de&lt;/a&gt; an. Du kannst gerne eine Begleitung aus deinem Gremium mitbringen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;strong&gt;Wann?&lt;/strong&gt; 18. Juni 2025 ab 18 Uhr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;strong&gt;Wo?&lt;/strong&gt; Deutsches Fu&amp;szlig;ballmuseum | Platz der Deutschen Einheit 1 | 44137 Dortmund&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, JAV, MAV, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung</category>
      <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 13:51:22 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Die Shortlist für den Betriebsräte-Oscar 2025 steht</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/jav/aktuellesjav~DBRP-2025-Die-Nominierten~.html</link>
      <description>(Frankfurt). – Die Nominierten für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2025, der bundesweit wichtigsten Auszeichnung für betriebliche Mitbestimmung, sind gesetzt. Insgesamt zwölf Gremien hat die Experten-Jury ausgewählt – für die drei Hauptpreise in Gold, Silber und Bronze  sowie die Auszeichnungen in drei weiteren Sonderkategorien. Insgesamt sind in diesem Jahr wieder mehr als 60 Bewerbungen für den Betriebsräte-Oscar eingegangen.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;&lt;span style="background-color:white"&gt;Die Shortlist f&amp;uuml;r den Deutschen Betriebsr&amp;auml;te-Preis 2025 in alphabetischer Reihenfolge:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-23"&gt;AGCO Fendt GmbH, Marktoberdorf (Betriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-6"&gt;Asklepios Kliniken Hamburg GmbH (Konzernbetriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-54"&gt;Aurubis AG, Hamburg (Betriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-63"&gt;DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Werk Bremen (Betriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-44"&gt;Elbe Werkst&amp;auml;tten GmbH, Hamburg (Betriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-62"&gt;enercity AG, Hannover (Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-60"&gt;E.ON SE, Essen (Konzernbetriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-35"&gt;Erwin Hymer Group SE, Bad Waldsee (Konzernbetriebsrat und Konzernschwerbehindertenvertretung)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-39"&gt;John Deere GmbH &amp; Co. KG, Werk Zweibr&amp;uuml;cken (Betriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-5"&gt;Linde GmbH, Pullach (Konzernschwerbehindertenvertretung&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-45"&gt;SMS group GmbH, M&amp;ouml;nchengladbach (Gesamtbetriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11pt"&gt;&lt;a href="/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis/Preis-2025/P-01"&gt;ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen (Betriebsrat)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;Der Deutsche Betriebsr&amp;auml;te-Preis ist eine Initiative der Zeitschrift &amp;bdquo;Arbeitsrecht im Be&amp;shy;trieb&amp;ldquo; aus dem Bund-Verlag, Frankfurt, und wird seit 2009 vergeben. Preisw&amp;uuml;rdig sind Mitbestimmungs-Initiati&amp;shy;ven, die zur Verbesse&amp;shy;rung von Arbeitsbedin&amp;shy;gungen, zum Erhalt von Arbeitspl&amp;auml;tzen oder zur Bew&amp;auml;ltigung der Transformation f&amp;uuml;hren oder gef&amp;uuml;hrt haben. Schirmherr des bundesweit vielbeachteten Preises ist das Bundesministerium f&amp;uuml;r Arbeit und Soziales.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;&lt;span style="background-color:white"&gt;Am 6. November 2025 werden in Bonn, im Rahmen des 22. Deutschen Betriebsr&amp;auml;te-Tags,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;&lt;span style="background-color:white"&gt;&amp;nbsp;die insgesamt sechs Preistr&amp;auml;ger offiziell gek&amp;uuml;rt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:11.0pt"&gt;&lt;span style="background-color:white"&gt;Weitere Informationen zu den nominierten Projekten in K&amp;uuml;rze unter &lt;a href="https://www.bund-verlag.de/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis?srsltid=AfmBOooJhTnwpOZXe_iCa3CKQal65-zeXGTRRW-XrN3r7280xP1ve70i"&gt;dbrp.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;strong&gt;______________________________&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12pt"&gt;&lt;span style="color:#444444"&gt;Kontakt: Bund-Verlag GmbH, Christof Herrmann, Presse- und &amp;Ouml;ffentlichkeitsarbeit,&lt;/span&gt; &lt;a href="mailto:christof.herrmann@bund-verlag.de"&gt;christof.herrmann@bund-verlag.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Pressemitteilung</category>
      <category domain="Themen">Deutscher-Betriebsräte-Preis</category>
      <category domain="Zielgruppen">Schwerbehindertenvertretung, MAV, JAV, Betriebsrat</category>
      <pubDate>Tue, 20 May 2025 07:00:49 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
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