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    <title>Nachrichten für Personalräte</title>
    <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat</link>
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    <pubDate>Sun, 01 Nov 2026 08:26:27 GMT</pubDate>
    <item>
      <title>So rasch muss sich die SBV zu Kündigungen äußern</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~So-rasch-muss-sich-die-SBV-zu-Kuendigungen-aeussern~.html</link>
      <description>Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) ist stets anzuhören, wenn der Arbeitgeber die Kündigung eines schwerbehinderten oder gleichstellten Menschen plant. Versäumt er das, kann die Kündigung unwirksam sein. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat nun festgestellt: Es besteht eine Regelungslücke bei der Frist, wie rasch die SBV Stellung nehmen muss. Wie das BAG diese Lücke schließt, erklärt Georg Sendelbeck in »Gute Arbeit« 10/2026.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) ist stets anzuh&amp;ouml;ren, wenn der Arbeitgeber die K&amp;uuml;ndigung eines schwerbehinderten oder gleichstellten Menschen plant. Vers&amp;auml;umt er das, kann die K&amp;uuml;ndigung unwirksam sein. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat nun festgestellt: Es besteht eine Regelungsl&amp;uuml;cke bei der Frist, wie rasch die SBV Stellung nehmen muss. Wie das BAG diese L&amp;uuml;cke schlie&amp;szlig;t, erkl&amp;auml;rt Georg Sendelbeck in &amp;raquo;Gute Arbeit&amp;laquo; 10/2026.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das BAG bezieht sich in einem Urteil darauf, dass die Frist f&amp;uuml;r eine SBV-Stellungnahme im Sozialgesetzbuch (SGB) IX nicht eindeutig gekl&amp;auml;rt ist (BAG 29.1.2026 &amp;ndash; 2 AZR 128/25). Es schlie&amp;szlig;t diese Regelungsl&amp;uuml;cke, indem es analog die Beteiligungsregelungen f&amp;uuml;r den Betriebsrat aus &amp;sect; 102 Betriebsverfassungsgesetz heranzieht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach hat die SBV ihre Bedenken oder den Einspruch gegen eine beabsichtigte ordentliche K&amp;uuml;ndigung sp&amp;auml;testens innerhalb einer Woche gegen&amp;uuml;ber dem Arbeitgeber mitzuteilen; bei au&amp;szlig;erordentlichen K&amp;uuml;ndigungen hat die SBV unverz&amp;uuml;glich zu handeln, sie muss sich sp&amp;auml;testens innerhalb von drei Tagen &amp;auml;u&amp;szlig;ern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hintergrund des-Rechtsstreits war die Probezeitk&amp;uuml;ndigung eines schwerbehinderten Mitarbeiters im &amp;ouml;ffentlichen Dienst. Der Arbeitgeber hatte nach mehrfacher Unp&amp;uuml;nktlichkeit des Besch&amp;auml;ftigten beschlossen, das Arbeitsverh&amp;auml;ltnis in den ersten sechs Monaten zu beenden (Wartezeit). Der Arbeitgeber h&amp;ouml;rte hierzu die zust&amp;auml;ndige Arbeitnehmervertretung sowie mit Schreiben vom 7.12.2023 auch die SBV an. Laut Stempelaufdruck auf dem SBV-Anh&amp;ouml;rungsschreiben (Datum vom 11.12.2023) nahm die SBV davon &amp;bdquo;Kenntnis&amp;ldquo;. Mit Schreiben vom 13.12.2023, das dem gek&amp;uuml;ndigten Kl&amp;auml;ger bereits am Folgetag zuging, erkl&amp;auml;rte der Arbeitgeber bereits die K&amp;uuml;ndigung in der Wartezeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im K&amp;uuml;ndigungsschutzverfahren ging das Arbeitsgericht (ArbG) D&amp;uuml;sseldorf bereits wegen der fehlenden Durchf&amp;uuml;hrung eines Pr&amp;auml;ventionsverfahrens (nach &amp;sect; 167 Abs. 1 SGB IX) von der Unwirksamkeit der K&amp;uuml;ndigung aus. Nachdem das Landesarbeitsgericht (LAG) D&amp;uuml;sseldorf die K&amp;uuml;ndigungsschutzklage abwies, hat das BAG wiederum die Unwirksamkeit der K&amp;uuml;ndigung festgestellt (nach &amp;sect; 178 Abs. 2 Satz 3 SGB IX).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laut BAG war die Anh&amp;ouml;rung der SBV nicht ordnungsgem&amp;auml;&amp;szlig;, da das Anh&amp;ouml;rungsverfahren der SBV zum Zeitpunkt des K&amp;uuml;ndigungsausspruchs noch lief. Selbst bei einem Zugang der K&amp;uuml;ndigungsanh&amp;ouml;rung an die der SBV am 7.12.2023, w&amp;auml;re die Frist zur Stellungnahme von einer Woche erst mit Ablauf des 14.12.2023 geendet. Die K&amp;uuml;ndigung ging dem Betroffenen aber bereits am Nachmittag dieses Tages zu.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die K&amp;uuml;ndigung wurde vorschnell ausgesprochen. Der Stempelaufdruck &amp;bdquo;Kenntnis&amp;ldquo; (11.12.2023) sei nicht als finale SBV-R&amp;uuml;ckmeldung zu bewerten, so das BAG. Vor diesem Hintergrund hob das BAG die Entscheidung des LAG auf, der klagende Mitarbeiter ist weiter zu besch&amp;auml;ftigten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Praxistipp Auch wenn in den ersten sechs Monaten eines Besch&amp;auml;ftigungsverh&amp;auml;ltnisses weder der allgemeine noch der Sonderk&amp;uuml;ndigungsschutz f&amp;uuml;r schwerbehinderte und gleichgestellte Besch&amp;auml;ftigte aus &amp;sect;&amp;sect; 168 ff SGB IX greift, sind Betroffene von Probezeitk&amp;uuml;ndigungen nicht schutzlos. Das BAG hat aber gekl&amp;auml;rt, dass die SBV nicht tr&amp;ouml;deln darf: sie muss z&amp;uuml;gig binnen einer Woche oder sp&amp;auml;testens nach drei Tagen (siehe oben) Stellung nehmen, wenn der Arbeitgeber die K&amp;uuml;ndigung eines schwerbehinderten oder gleichgestellten Besch&amp;auml;ftigten beabsichtigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&amp;hellip;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/bundonline/modul/1726-43/inhalt/1726-44/zeitschrift/396-2315/asset/150-168851/position/_"&gt;Den vollst&amp;auml;ndigen Beitrag in &amp;raquo;Gute Arbeit&amp;laquo; 10/2026 lesen (S. 40).&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;h2&gt;Weitere Informationen&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Ein Expertenrat zu wichtiger Rechtsprechung ist in jeder Ausgabe der Zeitschrift &amp;raquo;Gute Arbeit&amp;laquo; zu finden. Es schreiben die Arbeitsrechtsexperten Georg Sendelbeck und Manfred Wulff. Au&amp;szlig;erdem in der Ausgabe 10/2026 im Titelthema lesen: Ausbildung und Berufsstart &amp;ndash; Die n&amp;auml;chste Generation aktiv im Arbeitsschutz. Die Fachbeitr&amp;auml;ge:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Sophie Schlingmann: Im Fachkr&amp;auml;ftemangel schw&amp;auml;chelt die Ausbildung (S. 8 ff.)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Romy Krug, Stefanie Hobrack-Zscheich: Sicher und gesund durch die Berufsausbildung (S. 13 ff.).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sasha K&amp;ouml;nig, Jessika Rotgang: JAV: Gute Ausbildung braucht Mitbestimmung (S. 17 ff.).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Milena B&amp;auml;hnisch: Arbeitsschutz von Anfang an &amp;ndash; ein Pr&amp;auml;ventionsprogramm wirkt (S. 20 ff.),&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die Online-Ausgabe registrierte Abonnent*innen von &amp;raquo;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/zeitschriften/gute-arbeit" target="_blank"&gt;Gute Arbeit&amp;laquo;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;greifen im Archiv der Zeitschrift kostenfrei auf alle Beitr&amp;auml;ge, Ausgaben und das ePaper zu.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="btn" href="https://www.gutearbeit-online.de/homepage" target="_blank"&gt;Jetzt 2 Ausgaben &amp;raquo;Gute Arbeit&amp;laquo; gratis testen und sofort online auf alle Inhalte zugreifen!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (be)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Zeitschriften-Abstract</category>
      <category domain="Themen">Personalratsarbeit, Betriebsratsarbeit, MAV-Arbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat, Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, MAV</category>
      <pubDate>Fri, 30 Oct 2026 08:46:34 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Teil-AU: Was muss der Personalrat beachten?</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Teil-AU-Was-muss-der-Personalrat-beachten~.html</link>
      <description>Die neue Teilarbeitsunfähigkeit bringt auch für Personalräte wichtige Fragen mit sich: Welche Überwachungs- und Mitbestimmungsrechte bestehen? Und was gilt, wenn Personalratsmitglieder selbst teilarbeitsunfähig sind? Rechtsanwalt Michael Kröll gibt Antworten in der aktuellen Oktober-Ausgabe von »Der Personalrat«.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit soll ab 1.1.2028 Langzeiterkrankten eine schrittweise R&amp;uuml;ckkehr in den Beruf erm&amp;ouml;glichen. Die Regelung steht in &amp;sect; 44c Sozialgesetzbuch (SGB) V. Danach k&amp;ouml;nnen gesetzlich Krankenversicherte trotz l&amp;auml;ngerer Arbeitsunf&amp;auml;higkeit teilweise arbeiten. Voraussetzung ist, dass sie dies m&amp;ouml;chten, ihr Arbeitgeber zustimmt und eine &amp;Auml;rztin oder ein Arzt eine Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit festgestellt hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die teilweise Arbeitsleistung w&amp;auml;hrend einer Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit wird von den betroffenen Besch&amp;auml;ftigten in der Dienststelle erbracht. Dadurch wird auch der Aufgabenbereich des Personalrats ber&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Aufgaben des Personalrats&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Nach &amp;sect; 62 Nr. 2 BPersVG sowie den entsprechenden Regelungen der Landespersonalvertretungsgesetze (LPVG) hat der Personalrat darauf zu achten, dass die Dienststelle die zugunsten der Besch&amp;auml;ftigten geltenden Gesetze einh&amp;auml;lt. Ab dem 1.1.2028 geh&amp;ouml;ren hierzu auch die Vorgaben zur Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit nach &amp;sect; 44c Abs. 1 SGB V. Der Personalrat hat dabei darauf zu achten, dass die Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit auf beiderseitiger Freiwilligkeit beruht. Weder die Besch&amp;auml;ftigten noch der Arbeitgeber k&amp;ouml;nnen sie einseitig durchsetzen. Der Personalrat muss insbesondere darauf hinwirken, dass erkrankte Besch&amp;auml;ftigte nicht vom Arbeitgeber dazu gedr&amp;auml;ngt werden, w&amp;auml;hrend ihrer Arbeitsunf&amp;auml;higkeit teilweise zu arbeiten. Dabei k&amp;ouml;nnen sie sich auf die gesetzliche Regelung berufen. Nach &amp;sect; 44c&amp;nbsp; Abs. 2 SGB V geht die Initiative zur teilweisen Arbeitsleistung w&amp;auml;hrend der Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit allein von der oder dem Besch&amp;auml;ftigten aus. Erst auf deren Anzeige hin hat der Arbeitgeber zu entscheiden, ob er der teilweisen Arbeitsleistung zustimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Personalrat hat au&amp;szlig;erdem darauf zu achten, dass eine Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit nur bei l&amp;auml;nger andauernden Erkrankungen in Betracht kommt. Bei kurzzeitigen Erkrankungen, beispielsweise einer zweiw&amp;ouml;chigen Erk&amp;auml;ltung, ist eine teilweise Arbeitsleistung, etwa im Homeoffice, nicht vorgesehen und unzul&amp;auml;ssig. Auf diese Voraussetzung sollte der Personalrat sowohl die Dienststellenleitung als auch die Besch&amp;auml;ftigten hinweisen.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Einstellung zur teilweisen Arbeitsleistung&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Nehmen langzeiterkrankte Besch&amp;auml;ftigte ihre T&amp;auml;tigkeit im Rahmen einer Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit teilweise wieder auf, liegt darin keine mitbestimmungspflichtige Einstellung nach &amp;sect; 78 Abs. 1 Nr. 1 BPersVG oder den entsprechenden Vorschriften der LPVG. Denn die Besch&amp;auml;ftigten werden nicht erstmals in die Dienststelle eingegliedert, sondern nehmen lediglich ihre bereits bestehende Besch&amp;auml;ftigung wieder auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dienststellenleitung muss den Personalrat jedoch &amp;uuml;ber die teilweise Arbeitsleistung der betroffenen Besch&amp;auml;ftigten informieren (&amp;sect; 66 Abs. 1 BPersVG oder die entsprechenden Vorschriften der LPVG). Dabei ist insbesondere mitzuteilen, welche Besch&amp;auml;ftigten wann, wo und in welchem zeitlichen Umfang eingesetzt werden. Diese Informationen ben&amp;ouml;tigt der Personalrat, um &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen zu k&amp;ouml;nnen, ob bei der teilweisen Besch&amp;auml;ftigung die ma&amp;szlig;geblichen Vorschriften, insbesondere die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, eingehalten werden.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Regelungen zu den Arbeitszeiten&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&amp;hellip;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Neugierig geworden?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Den kompletten Beitrag von Michael Kr&amp;ouml;ll lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von&amp;nbsp;&amp;raquo;Der Personalrat&amp;laquo;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie haben bereits ein Abo?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/bundonline/modul/1726-35/inhalt/1726-36/zeitschrift/396-2306/asset/150-170246/position/_"&gt;Dann lesen Sie den kompletten Beitrag hier!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sie haben noch kein Abo?&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/bestellseite/personalrat-testen?wkz=HP_E_2400_T" target="_blank"&gt;Dann jetzt 2 Ausgaben &amp;raquo;Der Personalrat&amp;laquo; gratis testen und sofort online auf alle Inhalte zugreifen!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style="background:#e3e9ec; box-shadow:inset 3px 0 0 0 #05393e; color:#2d363e; display:block; font-weight:700; line-height:1.5; padding:.75em 1rem; width:100%"&gt;Veranstaltungstipp&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Webinar: Teilarbeitsunf&amp;auml;higkeit &amp;ndash; Was kann der Personalrat tun? Teil-AU verstehen. Handlungsm&amp;ouml;glichkeiten kennen. Interessen wirksam vertreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;27.1.2027 | 9:00&amp;ndash;11:00 Uhr&lt;br /&gt;Zwei Stunden, die Sie auf den aktuellen Stand bringen &amp;ndash; praxisnah, verst&amp;auml;ndlich und auf den Punkt.&lt;br /&gt;Jetzt informieren und anmelden: &lt;a href="https://kroell-weber.de/2026/10/06/teil-au-neue-regeln-und-neue-aufgaben-fuer-den-personalrat/" target="_blank"&gt;www.kroell-weber.de/Veranstaltungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (fk)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Zeitschriften-Abstract</category>
      <category domain="Themen">Personalratsarbeit, Beschäftigtendatenschutz</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat</category>
      <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 07:10:21 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Chronische Erkrankung steht Verbeamtung entgegen</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Chronische-Erkrankung-steht-Verbeamtung-entgegen~.html</link>
      <description>Wer verbeamtet werden möchte, muss nicht nur fachlich, sondern auch gesundheitlich geeignet sein. Welche Voraussetzungen an die gesundheitliche Eignung geknüpft werden, zeigt eine aktuelle Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts.</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Darum geht es&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Ein Tarifbesch&amp;auml;ftigter des Bundesnachrichtendienstes (BND) bewarb sich um eine Verbeamtung in der Laufbahngruppe des h&amp;ouml;heren Dienstes. Der BND beabsichtigte, den Besch&amp;auml;ftigten auf Probe zu verbeamten. Zuvor musste er sich einer amts&amp;auml;rztlichen Untersuchung zur Feststellung seiner gesundheitlichen Eignung unterziehen. Die Amts&amp;auml;rztin teilte in ihrer Stellungnahme mit, dass aufgrund der chronischen Nierenerkrankung des Bewerbers, die mit Bluthochdruck als Folgeerkrankung einhergeht, gesundheitliche Bedenken gegen eine &amp;Uuml;bernahme in das Beamtenverh&amp;auml;ltnis best&amp;auml;nden. Denn es m&amp;uuml;sse damit gerechnet werden, dass bis zur Pensionierung &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;ige krankheitsbedingte Fehlzeiten auftr&amp;auml;ten, die zu einer erheblich geringeren Lebensdienstzeit f&amp;uuml;hrten. Aufgrund dieser Prognose lehnte der BND den Antrag auf &amp;Uuml;bernahme in ein Beamtenverh&amp;auml;ltnis auf Probe ab.&lt;br /&gt;Daraufhin erhob der Besch&amp;auml;ftigte Klage mit dem Ziel, in ein Beamtenverh&amp;auml;ltnis auf Probe &amp;uuml;bernommen zu werden. Er machte geltend, gesundheitlich geeignet zu sein. Wegen seiner chronischen Erkrankung m&amp;uuml;sse er zwar k&amp;uuml;nftig vermehrt Arzttermine wahrnehmen, aber er werde nicht ganze Tage ausfallen.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Das sagt das Gericht&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Das Bundesverwaltungsgericht lehnte die Klage aufgrund der fehlenden gesundheitlichen Eignung ab.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Zukunftsprognose ist entscheidend&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die Bewertung der gesundheitlichen Eignung ist nicht nur auf den gegenw&amp;auml;rtigen Stand abzustellen, sondern auf einen Prognosezeitraum bis zum Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze. Bei dieser Prognose werden die k&amp;ouml;rperlichen und psychischen Veranlagungen des jeweiligen Bewerbers festgestellt und deren Auswirkungen auf das Leistungsverm&amp;ouml;gen bestimmt.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Fehlzeiten schlie&amp;szlig;en gesundheitliche Eignung aus&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Eine gesundheitliche Nichteignung liegt vor, wenn mit einer &amp;uuml;berwiegenden Wahrscheinlichkeit von mehr als f&amp;uuml;nfzig Prozent davon auszugehen ist, dass der Bewerber vorzeitig dienstunf&amp;auml;hig wird oder &amp;uuml;ber Jahre hinweg wegen einer chronischen Erkrankung regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig ausf&amp;auml;llt. Hierbei reichen bereits stundenweise Abwesenheiten wie wiederkehrende Arzttermine aus, um erhebliche Fehlzeiten zu begr&amp;uuml;nden. Deswegen ist die gesundheitliche Eignung des Besch&amp;auml;ftigten nicht gegeben, auch wenn er wahrscheinlich vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze nicht dauerhaft dienstunf&amp;auml;hig sein wird. Insgesamt wird sein Leistungsverm&amp;ouml;gen aufgrund seiner Erkrankung deutlich verringert sein. Insbesondere schlie&amp;szlig;t eine voraussichtlich nur in Teilzeit m&amp;ouml;gliche Dienstverrichtung die gesundheitliche Eignung aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (lr)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Rechtsprechung</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat</category>
      <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 10:38:49 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
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    <item>
      <title>Verhindert oder nicht? Ersatzmitglieder im Personalrat</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Verhindert-oder-nicht-Ersatzmitglieder-im-Personalrat~.html</link>
      <description>Urlaub, Krankheit, Dienstreise – es gibt viele Gründe, warum ein Mitglied in der Sitzung fehlt. Kein Problem, dann wird einfach ein Ersatzmitglied eingeladen. Ganz so einfach ist es aber nicht. Denn ein Ersatzmitglied darf nur dann einspringen, wenn tatsächlich ein Verhinderungsgrund vorliegt. Die Folge nimmt typische Fälle aus der Praxis unter die Lupe und klärt: Darf ein Ersatzmitglied geladen werden – oder gerade nicht?</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;script class="podigee-podcast-player" src="https://player.podigee-cdn.net/podcast-player/javascripts/podigee-podcast-player.js" data-configuration="https://personalrat.podigee.io/135-ersatzmitglieder-im-personalrat/embed?context=external&amp;token=hEYEYLguX5ZWimrQMsmZYQ"&gt;&lt;/script&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Abonnieren Sie den Podcast und verpassen Sie keine Folge mehr - zum Beispiel auf &lt;a href="https://open.spotify.com/show/31sbyb4XpfxAb8ShBspLTi" target="_blank"&gt;Spotify&lt;/a&gt;, &lt;a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/der-personalrat/id1637606830" target="_blank"&gt;Apple Podcasts&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://www.deezer.com/de/show/4477987" target="_blank"&gt;Deezer&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alle Episoden finden Sie unter &lt;a href="/personalrat-podcast"&gt;www.bund-verlag.de/personalrat-podcast&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Podcast</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat</category>
      <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 07:30:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Zeitumstellung: Was gilt für Arbeitszeit und Vergütung?</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Was-gilt-fuer-Arbeitszeit-und-Verguetung~.html</link>
      <description>Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, wurden die Uhren wieder von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Für Beschäftigte in der Nachtschicht bedeutete das: Die Nacht dauerte eine Stunde länger. Doch muss diese zusätzliche Stunde tatsächlich gearbeitet werden und wie sieht es mit der Vergütung aus?</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Uhren um eine Stunde zur&amp;uuml;ckgestellt. Obwohl seit Jahrzehnten &amp;uuml;ber die Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert wird und gesundheitliche Folgen wissenschaftlich belegt sind, bleibt sie vorerst bestehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit stellt sich insbesondere f&amp;uuml;r Besch&amp;auml;ftigte im Schichtdienst die Frage, welche Auswirkungen die zus&amp;auml;tzliche Stunde auf ihre Arbeitszeit hat.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Eine Stunde l&amp;auml;nger arbeiten?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Ob die zus&amp;auml;tzliche Stunde gearbeitet werden muss, richtet sich zun&amp;auml;chst nach den tarifvertraglichen oder betrieblichen Regelungen. Fehlen eindeutige Vorgaben, kommt es auf eine Interessenabw&amp;auml;gung an. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) kann der Arbeitgeber bei einem kontinuierlichen Schichtsystem ein berechtigtes Interesse daran haben, L&amp;uuml;cken zwischen den Schichten zu vermeiden (BAG v. 11. 9. 1985 - 7 AZR 276/83).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besteht eine entsprechende Betriebsvereinbarung zur Schichtarbeit, kann diese daher so auszulegen sein, dass der Arbeitgeber bei der Umstellung auf die Winterzeit eine zus&amp;auml;tzliche Arbeitsstunde anordnen darf.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Kein Nacharbeiten im Fr&amp;uuml;hjahr&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Umgekehrt f&amp;auml;llt bei der Umstellung auf die Sommerzeit im Fr&amp;uuml;hjahr eine Stunde weg. Diese ausgefallene Stunde d&amp;uuml;rfen Arbeitgeber grunds&amp;auml;tzlich nicht zu einem sp&amp;auml;teren Zeitpunkt nacharbeiten lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Besch&amp;auml;ftigten mit einer festen Monatsverg&amp;uuml;tung wirkt sich die fehlende Stunde in der Regel nicht auf das Gehalt aus. Wer hingegen nach tats&amp;auml;chlich geleisteten Stunden bezahlt wird, erh&amp;auml;lt f&amp;uuml;r die weggefallene Stunde grunds&amp;auml;tzlich keine Verg&amp;uuml;tung.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Wie wird die zus&amp;auml;tzliche Stunde verg&amp;uuml;tet?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Auch bei der Verg&amp;uuml;tung der zus&amp;auml;tzlichen Stunde kommt es auf die Regelungen im Arbeits- oder Tarifvertrag an. Ist dort wirksam vereinbart, dass eine bestimmte Anzahl von &amp;Uuml;berstunden bereits mit dem Monatsgehalt abgegolten ist, kann darunter auch die zus&amp;auml;tzliche Stunde durch die Zeitumstellung fallen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist dagegen eine feste Wochenarbeitszeit vereinbart und wird diese durch die zus&amp;auml;tzliche Stunde &amp;uuml;berschritten, kann die Stunde als &amp;Uuml;berstunde zu verg&amp;uuml;ten oder entsprechend den geltenden Regelungen einem Arbeitszeitkonto gutzuschreiben sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fehlt eine entsprechende Regelung, richtet sich der Verg&amp;uuml;tungsanspruch nach &amp;sect; 612 BGB. Danach ist zu pr&amp;uuml;fen, ob die zus&amp;auml;tzliche Arbeit den Umst&amp;auml;nden nach nur gegen Verg&amp;uuml;tung zu erwarten ist (BAG v. 22. 2. 2012 - 5 AZR 765/10).&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Was sagt das Arbeitszeitgesetz?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Auch bei einer l&amp;auml;ngeren Nachtschicht sind die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes zu beachten. F&amp;uuml;r Nachtarbeit gilt grunds&amp;auml;tzlich eine werkt&amp;auml;gliche Arbeitszeit von h&amp;ouml;chstens acht Stunden. Sie kann auf bis zu zehn Stunden verl&amp;auml;ngert werden, wenn innerhalb von vier Wochen beziehungsweise eines Kalendermonats im Durchschnitt acht Stunden werkt&amp;auml;glich nicht &amp;uuml;berschritten werden (&amp;sect; 6 Abs. 2 ArbZG).&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Fazit&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r Besch&amp;auml;ftigte in der Nachtschicht kann die Zeitumstellung tats&amp;auml;chlich eine Stunde Mehrarbeit bedeuten. Entscheidend f&amp;uuml;r Arbeitszeit und Verg&amp;uuml;tung sind vor allem die geltenden tarifvertraglichen, betrieblichen oder arbeitsvertraglichen Regelungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (jb)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Mitbestimmung, Betriebsratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Betriebsrat, JAV, MAV, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung</category>
      <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 05:51:38 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Für wen ist die Grippeschutzimpfung sinnvoll?</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Fuer-wen-ist-die-Grippeschutzimpfung-sinnvoll-~.html</link>
      <description>Die Grippeschutzimpfung ist eine wichtige Maßnahme des betrieblichen Gesundheitsschutzes. Interessenvertretungen können durch die Unterstützung betrieblicher Impfangebote und die Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens dazu beitragen, Erkrankungen und krankheitsbedingte Ausfallzeiten zu reduzieren sowie besonders gefährdete Beschäftigte zu schützen.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die echte Grippe (Influenza) ist eine akute Erkrankung der Atemwege. Sie ist eine ernst zu nehmende, mitunter auch lebensbedrohliche Krankheit, die durch Grippeviren ausgel&amp;ouml;st wird. Erk&amp;auml;ltungen oder &amp;raquo;grippale Infekte&amp;laquo; werden von anderen Erregern verursacht. In den Wintermonaten kommt es hierzulande nach dem Jahreswechsel zu Grippewellen mit unterschiedlicher Ausbreitung und Schwere. Grippeviren ver&amp;auml;ndern sich regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig und bilden neue Varianten, sodass jedes Jahr wieder das Risiko besteht, an Grippe zu erkranken. Deshalb wird auch der Impfstoff der Grippeimpfung fast jedes Jahr angepasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die j&amp;auml;hrliche Grippeschutzimpfung wird besonders folgenden Personengruppen empfohlen:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Personen ab 60 Jahren&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schwangeren (ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, bei Vorerkrankungen bereits fr&amp;uuml;her)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Menschen mit chronischen Erkrankungen, z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Asthma oder geschw&amp;auml;chtem Immunsystem&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Besch&amp;auml;ftigten im Gesundheits- und Pflegebereich&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Personen mit erh&amp;ouml;htem beruflichen&amp;nbsp;Risiko oder engem Kontakt zu besonders gef&amp;auml;hrdeten Menschen&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Die Impfung kann aber auch f&amp;uuml;r gesunde Erwachsene sinnvoll sein, da sie das pers&amp;ouml;nliche Erkrankungsrisiko senkt und zur Verringerung von Ansteckungen beitr&amp;auml;gt.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Wer zahlt die Grippeschutzimpfung?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die von der St&amp;auml;ndigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Risikogruppen &amp;uuml;bernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten vollst&amp;auml;ndig. Dazu geh&amp;ouml;ren sowohl der Impfstoff als auch die &amp;auml;rztliche Leistung. Viele Krankenkassen &amp;uuml;bernehmen die Kosten dar&amp;uuml;ber hinaus auch f&amp;uuml;r Versicherte, die nicht zu einer Risikogruppe geh&amp;ouml;ren. Es empfiehlt sich daher, bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Wann ist der beste Zeitpunkt f&amp;uuml;r die Impfung?&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Laut Robert Koch-Institut (RKI) beginnt die Grippesaison ab Oktober. Im Verlauf der Saison folgt die Grippewelle: Die j&amp;auml;hrliche Grippewelle hat laut RKI in den vergangenen Jahren rund um den Jahreswechsel begonnen und drei bis vier Monate angedauert. Experten raten daher dazu, sich zwischen Anfang Oktober bis Mitte Dezember impfen zu lassen. Dabei ist zu beachten, dass der vollst&amp;auml;ndige Impfschutz nicht direkt besteht, sondern sich innerhalb von 10 bis 14 Tagen aufbaut. Eine Impfung kann aber auch im Januar oder sogar sp&amp;auml;ter noch einen Nutzen haben, denn auch w&amp;auml;hrend einer bereits laufenden Grippewelle kann die Impfung noch dazu beitragen, Erkrankungen zu verhindern oder schwere Verl&amp;auml;ufe abzumildern.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Wie kann ich mich noch vor der Grippe sch&amp;uuml;tzen?&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Gr&amp;uuml;ndliches und regelm&amp;auml;&amp;szlig;iges H&amp;auml;ndewaschen sch&amp;uuml;tzt vor Infektionen mit Grippeviren und nat&amp;uuml;rlich auch anderen Krankheitserregern. Dazu wird empfohlen, m&amp;ouml;glichst selten Schleimh&amp;auml;ute von Augen, Mund und Nase mit den H&amp;auml;nden zu ber&amp;uuml;hren. Auch ist es hilfreich, Abstand zu niesenden und hustenden Personen zu halten und besonders Besch&amp;auml;ftigte sollten mit Krankheitssymptomen lieber zu Hause bleiben, bevor sie ihre Kolleg*innen ungewollt anstecken.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Tipps f&amp;uuml;r Interessenvertretungen&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Interessenvertretungen k&amp;ouml;nnen an dieser Stelle einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten: Sie k&amp;ouml;nnen Besch&amp;auml;ftigte rechtzeitig vor Beginn der Grippesaison &amp;uuml;ber Nutzen und M&amp;ouml;glichkeiten der Impfung informieren. Besonders gef&amp;auml;hrdete Besch&amp;auml;ftigtengruppen, etwa &amp;auml;ltere Besch&amp;auml;ftigte oder Menschen mit Vorerkrankungen, k&amp;ouml;nnen gezielt angesprochen werden. Gemeinsam mit Arbeitgeber und Betriebsarzt k&amp;ouml;nnen Impfaktionen organisiert werden. Dabei sollte auf eine einfache und barrierefreie Teilnahme geachtet werden, insbesondere durch Impfangebote w&amp;auml;hrend der Arbeitszeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (jv)&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Aktuelles</category>
      <category domain="Themen">Personalratsarbeit, Betriebsratsarbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat, Betriebsrat, JAV, MAV, Schwerbehindertenvertretung</category>
      <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 06:30:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Sicher und gesund durch die Berufsausbildung</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Sicher-und-gesund-durch-die-Berufsausbildung~.html</link>
      <description>In Deutschland waren 2025 rund 1,2 Millionen Auszubildende in einer dualen Ausbildung aktiv: Das sind junge Menschen in einer besonderen Lebensphase, in der sie auch Sicherheits- und Gesundheitskompetenzen entwickeln sollen. Romy Krug und Stefanie Hobrack-Zscheich vermitteln in der Zeitschrift »Gute Arbeit« 10/2026, wie das Arbeitsschutzrecht, praxisnahe Präventionsansätze und Sensibilisierung dabei helfen.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Die gute Nachricht: F&amp;uuml;r Auszubildende gelten &amp;ndash; wie f&amp;uuml;r alle Besch&amp;auml;ftigten &amp;ndash; gelten s&amp;auml;mtliche Vorschriften des Arbeitsschutzrechts, f&amp;uuml;r minderj&amp;auml;hrige Azubis gilt zudem das Jugendarbeitsschutzgesetz. Rechtlich sind die Ausbildungsbetriebe und berufsbildende Bildungseinrichtungen verpflichtet, zur Sicherheit und Gesundheit junger Menschen beizutragen.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Verpflichtung der Betriebe und Bildungseinrichtungen&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die wichtigsten &amp;uuml;bergreifenden Rechtsgrundlagen sind das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die Unfallverh&amp;uuml;tungsvorschrift &amp;bdquo;Grunds&amp;auml;tze der Pr&amp;auml;vention&amp;ldquo; (DGUV Vorschrift 1). Danach sind Auszubildende in die Arbeitsschutzorganisation zu integrieren, bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen (&amp;sect;3 DGUV Vorschrift 1, &amp;sect;&amp;sect; 5, 6 ArbSchG) und bei den Unterweisungen (&amp;sect; 4 DGUV Vorschrift 1, &amp;sect; 12 ArbSchG) einzubeziehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r einzelne Ausbildungsberufe regeln Ausbildungsordnungen auch verbindliche Vorgaben zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Diese Regelungen verpflichten die Ausbildungsbetriebe und berufsbildenden Bildungseinrichtungen dazu, junge Erwachsene zur Entwicklung berufsbezogener und berufs&amp;uuml;bergreifender Handlungskompetenzen zu bef&amp;auml;higen &amp;ndash; einschlie&amp;szlig;lich der Kompetenz, ihre Gesundheit zu sch&amp;uuml;tzen, spezifische Unfallgefahren zu erkennen und zu vermeiden.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Berufliche und pers&amp;ouml;nliche Orientierung&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die meisten Auszubildenden sind zwischen 16 und 22 Jahren alt. In dieser Lebensphase stehen die Sicherheitsorientierung und Risikowahrnehmung nicht vorrangig im Fokus. Es geht eher um pers&amp;ouml;nliche Freiheit, Unabh&amp;auml;ngigkeit, Identit&amp;auml;t, Autonomie, emotionale Erfahrungen und Reife, schlie&amp;szlig;lich um das Festigen der individuelle Pers&amp;ouml;nlichkeit. In der neuen Umgebung &amp;bdquo;Beruf&amp;ldquo; &amp;auml;ndern sich Bezugspersonen, Lernorte, Erwartungen und Anforderungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In dieser komplexen Lebensphase sollen junge Erwachsene auch lernen, Verantwortung f&amp;uuml;r ihre Sicherheit und Gesundheit zu &amp;uuml;bernehmen. Die Ausbildung ist daher zentral f&amp;uuml;r das Entwickeln sicherheits- und gesundheitsbewussten Handelns, was zur Pers&amp;ouml;nlichkeitsentwicklung geh&amp;ouml;rt.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Unfallgeschehen und Pr&amp;auml;vention&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die Daten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ergeben: 2024 wurden im Altersbereich bis 25 Jahre 15 Prozent der meldepflichtigen Unf&amp;auml;lle angezeigt; das waren 25.900 Arbeitsunf&amp;auml;lle von Azubis. Der Blick auf die Unfallquote best&amp;auml;tigt ein erh&amp;ouml;htes Unfallgeschehen: Besch&amp;auml;ftigte ab 30 Jahren aufw&amp;auml;rts haben eine Unfallquote von 15,2 Arbeitsunf&amp;auml;llen je 1.000 Besch&amp;auml;ftigte, die relativ konstant ist; bei den unter 25-J&amp;auml;hrige betr&amp;auml;gt die Quote 20,8 Arbeitsunf&amp;auml;lle je 1.000 Besch&amp;auml;ftigte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Lernort Berufsausbildung muss daher den technischen, organisatorischen und p&amp;auml;dagogischen Rahmen schaffen, junge Erwachsene f&amp;uuml;r sichere und gesundheitsf&amp;ouml;rderliche Arbeit zu gewinnen und entsprechendes Verhalten im Alltag zu integrieren. Dazu geh&amp;ouml;rt die vorschriftenkonforme Gestaltung der Arbeits- und Bildungsbereiche sowie die Bereitstellung sicherer Arbeits-, Lehr- und Lernmittel. Vordringlich ist zudem eine ausgepr&amp;auml;gte Pr&amp;auml;ventionskultur, zu der gemeinsame Haltungen und gelebte Werte geh&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;(&amp;hellip;)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/bundonline/modul/1726-43/inhalt/1726-44/zeitschrift/396-2315"&gt;Den vollst&amp;auml;ndigen Beitrag in &amp;raquo;Gute Arbeit&amp;laquo; 10/2026 lesen (S. 13-16).&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;h2&gt;Weitere Informationen&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Neugierig auf den Beitrag von Romy Krug und Stefanie Hobrack-Zscheich? Lesen in der Zeitschrift &amp;raquo;Gute Arbeit&amp;laquo; 10/2026, Titelthema: Ausbildung und Berufsstart &amp;ndash; Die n&amp;auml;chste Generation aktiv im Arbeitsschutz. Die Fachbeitr&amp;auml;ge:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Sophie Schlingmann: Im Fachkr&amp;auml;ftemangel schw&amp;auml;chelt die Ausbildung (S. 8 ff.)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Romy Krug, Stefanie Hobrack-Zscheich: Sicher und gesund durch die Berufsausbildung (S. 13 ff.).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sasha K&amp;ouml;nig, Jessika Rotgang: JAV: Gute Ausbildung braucht Mitbestimmung (S. 17 ff.).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Milena B&amp;auml;hnisch: Arbeitsschutz von Anfang an &amp;ndash; ein Pr&amp;auml;ventionsprogramm wirkt (S. 20 ff.),&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die Online-Ausgabe registrierte Abonnent*innen von &amp;raquo;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/zeitschriften/gute-arbeit" target="_blank"&gt;Gute Arbeit&amp;laquo;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;greifen im Archiv der Zeitschrift kostenfrei auf alle Beitr&amp;auml;ge, Ausgaben und das ePaper zu.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="btn" href="https://www.gutearbeit-online.de/homepage" target="_blank"&gt;Jetzt 2 Ausgaben &amp;raquo;Gute Arbeit&amp;laquo; gratis testen und sofort online auf alle Inhalte zugreifen!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (be)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Zeitschriften-Abstract</category>
      <category domain="Themen">Personalratsarbeit, Betriebsratsarbeit, MAV-Arbeit</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat, Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, MAV</category>
      <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 05:19:34 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Equal-Pay: Abteilungsleiterin steht höheres Gehalt zu</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Equal-Pay-Abteilungsleiterin-steht-hoeheres-Gehalt-zu~.html</link>
      <description>Eine Abteilungsleiterin forderte so bezahlt zu werden, wie ein männlicher Kollege auf derselben Hierarchieebene. Nachdem das Verfahren bis zum Bundesarbeitsgericht (BAG v 23. 10. 2025 - 8 AZR 300/24) gegangen war, entschied das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg (LAG BaWü), dass der Abteilungsleiterin zwar nicht das Topgehalt des von ihr benannten Kollegen zustehe, das Medianentgelt der männlichen Kollegen ihrer Entgeltebene aber schon.</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Das war der Fall&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Eine Arbeitnehmerin ist seit 1995 bei ihrer Arbeitgeberin besch&amp;auml;ftigt, seit 2008 als Abteilungsleiterin. Das Entgelt auf dieser Hierarchieebene setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Hierzu geh&amp;ouml;ren u.a. ein Grundgehalt, ein Company Bonus und die Zuteilung von virtuellen Aktien. Wie das eigene Entgelt im Vergleich zu den Kollegen derselben F&amp;uuml;hrungsebene ausf&amp;auml;llt, l&amp;auml;sst sich &amp;uuml;ber das Entgelttransparenz-Dashboard im Intranet der Arbeitgeberin herausfinden. Dieses zeigt die eigene Verg&amp;uuml;tung sowie das im Median erzielte Entgelt der m&amp;auml;nnlichen und weiblichen Vergleichsgruppe. Individuelle Gehaltsdaten werden dort nicht eingestellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Abteilungsleiterin vertrat die Ansicht, dass sie wegen ihres Geschlechts entgeltdiskriminiert werde, da sie &amp;uuml;ber einen Zeitraum von mehreren Jahren (2018 &amp;ndash; 2022) ein niedrigeres Gehalt erhielt als ein m&amp;auml;nnlicher Kollege derselben F&amp;uuml;hrungsebene. Beide waren im Jahr 2008 auf die Abteilungsleiterebene bef&amp;ouml;rdert worden. W&amp;auml;hrend der m&amp;auml;nnliche Kollege seither in Vollzeit arbeitete, war die Abteilungsleiterin f&amp;uuml;r etwa vier Jahre in Elternzeit und ungef&amp;auml;hr genauso lange in h&amp;auml;lftiger Teilzeit besch&amp;auml;ftigt. Das Gehalt der in den Jahren 2018 bis 2022 teilzeitbesch&amp;auml;ftigten Abteilungsleiterin lag &amp;ndash; umgerechnet auf eine Vollzeitstelle - deutlich unterhalb des Gehalts des von ihr benannten Kollegen und auch unterhalb des Medians der m&amp;auml;nnlichen und weiblichen Vergleichsgruppe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeitnehmerin verlangte von ihrer Arbeitgeberin r&amp;uuml;ckwirkend die finanzielle Gleichstellung mit dem konkret benannten m&amp;auml;nnlichen Kollegen.&lt;br /&gt;Hilfsweise verlangte die Arbeitnehmerin die Differenz zwischen ihrer individuellen Verg&amp;uuml;tung und der Verg&amp;uuml;tung des Medians der m&amp;auml;nnlichen Vergleichsgruppe gem&amp;auml;&amp;szlig; den Werten des Entgelttransparenz-Dashboards.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeitgeberin war der Auffassung, dass die Arbeitnehmerin keine gleichwertige T&amp;auml;tigkeit im Vergleich zu dem von ihr benannten Kollegen erbracht habe, da sie u.a. bei gemeinsamen Projekten nur unterst&amp;uuml;tzende und keine leitenden T&amp;auml;tigkeiten &amp;uuml;bernommen habe. Zudem verwies sie darauf, dass der m&amp;auml;nnliche Kollege wegen der doppelt so langen Arbeitszeit &amp;uuml;ber eine gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Berufserfahrung verf&amp;uuml;ge.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Das sagt das Gericht&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Das Gericht entschied, dass der Abteilungsleiterin die Differenz zwischen ihrer Verg&amp;uuml;tung und dem Medianentgelt der m&amp;auml;nnlichen Vergleichsgruppe zusteht. Einen Anspruch auf die Bezahlung des konkret genannten Kollegen lehnte das Gericht aber ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei seiner Entscheidung unterstellte das Gericht, dass die Gehaltsdaten verwertbar sind, diese ein absolutes Indiz f&amp;uuml;r eine geschlechtsbedingte Benachteiligung darstellen und es sich bei der von der Arbeitnehmerin ausge&amp;uuml;bten T&amp;auml;tigkeit um eine gleichwertige T&amp;auml;tigkeit handelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Anspruch auf die Verg&amp;uuml;tung des von der Arbeitnehmerin benannten Kollegen bestehe nicht, da die Arbeitgeberin die Vermutung einer geschlechtsbedingten Benachteiligung widerlegt habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gegen die Vermutung, dass die Gehaltsdifferenz zwischen der Arbeitnehmerin und der konkreten m&amp;auml;nnlichen Vergleichsperson auf dem Geschlecht basiert spreche, dass die m&amp;auml;nnliche Vergleichsperson auch im Vergleich zu den anderen m&amp;auml;nnlichen Kollegen seiner Entgeltebene ein deutlich h&amp;ouml;heres Gehalt beziehe. Des Weiteren verwies das Gericht auf die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Berufserfahrung des m&amp;auml;nnlichen Kollegen, welcher zwar gleichzeitig mit der Arbeitnehmerin auf die Abteilungsleiterebene bef&amp;ouml;rdert wurde, dort aber zehn Jahre in Vollzeit besch&amp;auml;ftigt war &amp;ndash; im Gegensatz zur Arbeitnehmerin, die in diesem Zeitraum weniger als zwei Jahre in Vollzeit gearbeitet hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gericht gab aber dem Hilfsantrag gerichtet auf Bezahlung entsprechend dem Medianentgelt der m&amp;auml;nnlichen Vergleichsgruppe statt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Gehaltsdifferenz zwischen dem eigenen Gehalt und dem Medianentgelt der Vergleichsgruppe habe Indizwirkung f&amp;uuml;r eine geschlechtsbedingte Benachteiligung. Nach &amp;sect; 22 AGG, welcher nach der Rechtsprechung des BAG in Rechtsstreitigkeiten um gleiches Entgelt anwendbar ist, m&amp;uuml;sse deshalb die Arbeitgeberin beweisen, dass keine Benachteiligung vorliege.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Arbeitgeberin habe diese Vermutung nicht widerlegen k&amp;ouml;nnen, da sie zu den Gr&amp;uuml;nden f&amp;uuml;r die Differenz zwischen dem Entgelt der Arbeitnehmerin und dem Medianentgelt nicht ausreichend vorgetragen habe.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gericht entschied zudem &amp;uuml;ber einen weiteren Verg&amp;uuml;tungsbestandteil, virtuelle Aktien, und sprach der Arbeitnehmerin die Differenz zu den durchschnittlichen Leistungen zu, welche geschlechts&amp;uuml;bergreifend an Personen ihrer Vergleichsgruppe gew&amp;auml;hrt werden. Dies st&amp;uuml;tzte das Gericht auf den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (ar)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Rechtsprechung</category>
      <category domain="Themen">Mitbestimmung</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat, Schwerbehindertenvertretung, Betriebsrat, MAV, JAV</category>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 05:00:59 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Benachteiligung im Bewerbungsprozess führt nicht zu unbegrenztem Schadensersatzanspruch</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Benachteiligung-im-Bewerbungsprozess-fuehrt-nicht-zu-unbegrenztem-Schadensersatzanspruch~.html</link>
      <description>Nachdem er 2009 von einem Unternehmen im Bewerbungsprozess benachteiligt worden war, klagte ein Jurist nun auf entgangenes Arbeitsentgelt in Höhe von 236.000 Euro. Die Revision vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) blieb erfolglos, da der Jurist mehrere Jahre bei einem anderen Arbeitgeber fest angestellt gewesen war.</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Das war der Fall&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Der Jurist hatte sich im M&amp;auml;rz 2009 bei einem Unternehmen der Versicherungswirtschaft f&amp;uuml;r ein Trainee-Programm beworben. Dort erhielt er eine Absage, w&amp;auml;hrend vier andere Bewerberinnen eine Zusage f&amp;uuml;r das Trainee-Programm erhielten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er war der Meinung, dass er wegen seines Alters und Geschlechts im Bewerbungsprozess diskriminiert worden sei und klagte erfolgreich vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht (HessLAG v. 18. 6. 2018 - 7 Sa 851/17). Das HessLAG nahm eine unzul&amp;auml;ssige Benachteiligung wegen des Alters an und stellte die Verpflichtung des Versicherungsunternehmens fest, dem abgelehnten Bewerber s&amp;auml;mtliche k&amp;uuml;nftigen materiellen Sch&amp;auml;den zu ersetzen, die auf der unterlassenen Einstellung basierten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Jurist klagte erneut auf Schadensersatz f&amp;uuml;r die Jahre 2020 bis 2023 in H&amp;ouml;he von 236.000 Euro wegen entgangenen Gewinns. Er war der Meinung, dass das Versicherungsunternehmen dazu verpflichtet sei, ihm die Differenz zwischen dem bei seinem aktuellen Arbeitgeber erzielten Entgelt und dem fiktiven Entgelt, welches er bei dem Versicherungsunternehmen bezogen h&amp;auml;tte, auszuzahlen.&lt;br /&gt;Nachdem Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht die Klage abwiesen, hatte das BAG zu entscheiden.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Das sagt das Gericht&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Das BAG wies die Klage ab. Zun&amp;auml;chst stellte das Gericht klar, dass gem. &amp;sect; 15 Abs. 1 Satz 1 AGG ein abgelehnter Bewerber grunds&amp;auml;tzlich Schadensersatz f&amp;uuml;r entgangenes Arbeitsentgelt verlangen kann. Eine von vornherein bestehende Begrenzung des Haftungsumfangs des Arbeitgebers gebe es dabei nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das BAG betonte aber, dass der Arbeitgeber nur so lange f&amp;uuml;r das entgangene Arbeitsentgelt des abgelehnten Bewerbers hafte, bis zwischen der diskriminierenden Nichteinstellung und dem Verdienstausfallschaden kein Zusammenhang mehr bestehe. Dies soll dann der Fall sein, wenn der abgelehnte Bewerber eine passende Arbeitsstelle gefunden und sich dort eingelebt habe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Jurist hatte bis Mitte 2020 f&amp;uuml;r fast vier Jahre bei der Zentralen Ausl&amp;auml;nderbeh&amp;ouml;rde gearbeitet und dort eine seiner Qualifikation entsprechende T&amp;auml;tigkeit ausge&amp;uuml;bt. Das BAG entschied, dass ein Zusammenhang mit der Diskriminierung aus dem Jahr 2009 deshalb nicht mehr vorliege. Die weitere berufliche Entwicklung sei Teil des allgemeinen Lebensrisikos.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (ar)&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Rechtsprechung</category>
      <category domain="Themen">Mitbestimmung</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat, Schwerbehindertenvertretung, Betriebsrat, MAV, JAV</category>
      <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 10:47:59 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
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      <title>Typische Datenschutzrisiken in der Gremienpraxis</title>
      <link>https://www.bund-verlag.de/personalrat/aktuellespr~Typische-Datenschutzrisiken-in-der-Gremienpraxis~.html</link>
      <description>Ob vertrauliche Unterlagen, digitale Kommunikation oder E-Mail-Verteiler: In der Gremienarbeit lauern zahlreiche Datenschutzrisiken. Wo liegen die typischen Fehlerquellen? Und wie lassen sie sich vermeiden, um personenbezogene Daten wirksam zu schützen? Rechtsanwalt Sebastian Baunack verrät es in der aktuellen Oktober-Ausgabe von »Der Personalrat«.</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;In der t&amp;auml;glichen Gremienarbeit werden regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig personenbezogene Daten von Besch&amp;auml;ftigten verarbeitet. Dabei k&amp;ouml;nnen bereits kleine Unachtsamkeiten erhebliche Datenschutzrisiken nach sich ziehen. Umso wichtiger ist es, die typischen Fehlerquellen zu kennen. Diese lassen sich in drei Bereiche unterteilen: &amp;raquo;Zu viel Wissen&amp;laquo;, &amp;raquo;Zu viel Transparenz&amp;laquo; und &amp;raquo;Zu wenig Struktur&amp;laquo;. Was hat es damit im Einzelnen auf sich?&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;&amp;raquo;Zu viel Wissen&amp;laquo;: Zugriff auf und Nutzung von Besch&amp;auml;ftigtendaten&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r den Personalrat gilt der Grundsatz, die Erforderlichkeit der Verarbeitung von Besch&amp;auml;ftigtendaten sorgf&amp;auml;ltig zu pr&amp;uuml;fen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zuerst sollten sich Personalratsmitglieder daher dar&amp;uuml;ber klar werden, dass der Begriff der Verarbeitung sehr weit gefasst ist. Er umfasst nach Art. 4 Nr. 2 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) insbesondere das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Ver&amp;auml;nderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch &amp;Uuml;bermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verkn&amp;uuml;pfung, die Einschr&amp;auml;nkung, das L&amp;ouml;schen oder die Vernichtung personenbezogener Daten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jede dieser Verarbeitungen von Besch&amp;auml;ftigtendaten bedarf einer Erlaubnisgrundlage. Da die einzelnen Besch&amp;auml;ftigten regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig nicht pers&amp;ouml;nlich in die Verarbeitung beim Personalrat einwilligen (Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO), ist sie nur zul&amp;auml;ssig, sofern sie zur Erf&amp;uuml;llung der gesetzlichen Aufgaben des Personalrats nach dem BPersVG bzw. dem anwendbaren Landespersonalvertretungsgesetz erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 c) DSGVO). Dabei hat der Personalrat sowohl den Grundsatz der Datenminimierung aus Art. 5 Abs. 1 c) DSGVO als auch die besonderen Schutzpflichten aus Art. 88 Abs. 2 DSGVO zur Datenverarbeitung im Besch&amp;auml;ftigungskontext zu beachten &amp;ndash; insbesondere im Hinblick auf die Transparenz der Verarbeitung, die &amp;Uuml;bermittlung personenbezogener Daten innerhalb einer Unternehmensgruppe und die &amp;Uuml;berwachungssysteme am Arbeitsplatz.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Einsicht in Personalakten&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Besondere Sorgfalt ist danach zum einen bei der Bearbeitung von materiellen Personalaktendaten geboten. Personalaktendaten sind gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;sect; 106 Satz 4 Bundesbeamtengesetz (BBG) bzw. &amp;sect; 50 Satz 2 Beamtenstatusgesetz (BeamtStG) alle Unterlagen, die die Beamtin oder den Beamten betreffen, soweit sie mit dem Dienstverh&amp;auml;ltnis in einem unmittelbaren inneren Zusammenhang stehen. Dies gilt entsprechend auch f&amp;uuml;r Tarifbesch&amp;auml;ftigte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Personalrat ist insoweit kein Dritter, sodass es auf die Vorschriften zur &amp;Uuml;bermittlung an Dritte nach &amp;sect; 111 BBG bzw. die Vorschrift des entsprechenden Landesbeamtengesetzes nicht ankommt. Dennoch gilt hinsichtlich der Personalaktendaten ein besonderer Vertraulichkeitsma&amp;szlig;stab (&amp;sect; 106 Abs. 1 Satz 2 BBG, &amp;sect; 50 Satz 3 BeamtStG).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus diesem Grund d&amp;uuml;rfen gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;sect; 66 Abs. 2 Satz 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Regelungen in den Landespersonalvertretungsgesetzen (LPVG) Personalakten nur mit Zustimmung der oder des Besch&amp;auml;ftigten und nur von den von ihr oder ihm bestimmten Mitgliedern des Personalrats eingesehen werden. Dies dient dem Schutz der besonderen Vertraulichkeitserwartung der Besch&amp;auml;ftigten. Dieser Schutz ist insbesondere geboten, weil die Einwilligung nicht auszugsweise, sondern nur hinsichtlich der vollst&amp;auml;ndigen Personalakte gew&amp;auml;hrt werden darf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies f&amp;uuml;hrt aber auch dazu, dass das ausgew&amp;auml;hlte Mitglied des Personalrats eine besondere Pflicht zur Geheimhaltung hinsichtlich der bei der Einsichtnahme in die Personalakte gewonnenen Kenntnisse hat &amp;ndash; auch gegen&amp;uuml;ber denjenigen Personalratsmitgliedern, denen die Einsicht nicht gestattet wurde (&amp;sect; 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BPersVG). Die ausgew&amp;auml;hlten Mitglieder k&amp;ouml;nnen aber &amp;ndash; wenn es zur Wahrnehmung der Aufgaben des Gremiums erforderlich ist &amp;ndash; die durch ihre Einsichtnahme gewonnenen Kenntnisse in Form von Schlussfolgerungen in den Beratungen des Personalrats mitteilen.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Verarbeitung sensibler Daten (Gesundheit, Beschwerden)&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Besondere Sorgfalt ist au&amp;szlig;erdem bei der Verarbeitung sensitiver Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO geboten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insbesondere Gesundheitsdaten d&amp;uuml;rfen nur verarbeitet werden, sofern der Personalrat besondere Schutzma&amp;szlig;nahmen trifft. Solche Schutzma&amp;szlig;nahmen sind in&amp;nbsp;Art.&amp;nbsp;32&amp;nbsp;DSGVO vorgesehen und sollten im Datenschutzkonzept des Personalrats verankert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;hellip;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Neugierig geworden?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Den kompletten Beitrag von Sebastian Baunack lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von&amp;nbsp;&amp;raquo;Der Personalrat&amp;laquo;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie haben bereits ein Abo?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/bundonline/modul/1726-35/inhalt/1726-36/zeitschrift/396-2306/asset/150-170037/position/_"&gt;Dann lesen Sie den kompletten Beitrag hier!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sie haben noch kein Abo?&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.bund-verlag.de/bestellseite/personalrat-testen?wkz=HP_E_2400_T" target="_blank"&gt;Dann jetzt 2 Ausgaben &amp;raquo;Der Personalrat&amp;laquo; gratis testen und sofort online auf alle Inhalte zugreifen!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; bund-verlag.de (fk)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</content:encoded>
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      <category domain="Typ">Zeitschriften-Abstract</category>
      <category domain="Themen">Personalratsarbeit, Beschäftigtendatenschutz</category>
      <category domain="Zielgruppen">Personalrat</category>
      <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 06:00:21 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Fachredaktion Bund-Verlag</dc:creator>
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