Nominiert für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2019

Gemeinsam nominiert:
Gesamtbetriebsrat der Siemens AG, München und Betriebsrat der Siemens AG, Tübingen
Projekt:
Den Strukturwandel aktiv gestalten – Ein paritätisches Arbeitsmodell für mehr Beteiligung

„Wir brauchen eine Qualifizierungsoffensive, um nachhaltige Perspektiven für die Mitarbeiter zu schaffen. Bei der Personalstrategie der Zukunft wollen wir die hervorragenden Kompetenzen der Mitarbeiter im Unternehmen halten und weiterentwickeln - das ist absolut zentral, um im Strukturwandel und der Digitalisierung zu bestehen. Dafür haben wir den Zukunftspakt beschlossen.“

Birgit Steinborn, GBR-Vors. und stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrates der Siemens AG

Daten und Stichworte zum Projekt

Projekt:

Den Strukturwandel aktiv gestalten – Ein paritätisches Arbeitsmodell für mehr Beteiligung

Bewerber/in: Gesamtbetriebsrat der Siemens AG, München und Betriebsrat der Siemens AG, Tübingen
Beschäftigtenzahl: 70000
Branche:

Metall- und Elektroindustrie

Gewerkschaften: IG Metall

 

Kurzinfo zum Projekt

Gemeinsame Klammer ist die proaktive Gestaltung von Transformationsprozessen aus Arbeitnehmerperspektive auf der Betriebs- und Unternehmensebene. Das Projekt des Betriebsrats am Standort Tübingen zeigt exemplarisch, wie dieser den Betrieb unter Einbeziehung aller beteiligten Interessengruppen auf den Weg zum "Digitalen Vorzeigewerk" gebracht und so die Zukunft des Standortes nachhaltig gesichert hat. Der Anteil des Gesamtbetriebsrats, München, besteht in den von ihm erzielten Vereinbarungen zum  Zukunftsfonds. Der von Gesamtbetriebsrat und IG Metall mit der Firmenseite beschlossene Fonds bietet in Situationen wie beispielsweise in Tübingen Möglichkeiten, die Digitalisierung vor allem durch Qualifizierung im Sinne der Beschäftigten zu gestalten. Siemens hat dafür 100 Millionen Euro bereitgestellt;  die ersten Projekte sind bereits genehmigt.