Öffentlicher Dienst

Arbeitszeit unter der Lupe

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Quelle: © M. Schuppich / Foto Dollar Club

Die Arbeitszeit – auch im Öffentlichen Dienst – ist für die Gewerkschaften ein dickes Brett. Wo Flexibilität Vorteile für Beschäftigte und Dienstherren verspricht, lauern auch Gefahren. Zum Beispiel für die Gesundheit.

Heutzutage ist leicht, dienstliche E-Mails am Abend auf dem Sofa zu checken, statt abzuschalten und sich zu erholen. Da diese neuen Möglichkeiten zusammentreffen mit langen Wochenarbeitszeiten, hoher Arbeitsmenge, Personalknappheit und oft auch mit Erwartungen an ständige Verfügbarkeit, entstehen daraus neue Belastungen und somit auch neue Anforderungen an eine gute Arbeitsgestaltung.

Flexibilität zugunsten der Beschäftigten

Die neuen technischen Möglichkeiten können aber auch im Interesse der Beschäftigten genutzt werden. Viele Beschäftigte wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten, etwa für eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Eine solche Flexibilisierung kann ein sinnvoller Weg sein, Arbeitsbedingungen humaner und attraktiver zu gestalten. Sie muss aber mit einer Begrenzung der Arbeitszeiten und mit einer ausreichenden Personalausstattung verbunden werden. Im Sinne der Beschäftigten muss dabei sowohl mehr Arbeitszeitsouveränität als auch ein guter Arbeitsschutz erreicht werden – eine schwierige Aufgabe.

Den vollständigen Beitrag »Arbeitszeiten im öffentlichen Dienst« von Dr. Niels Spilker lesen Sie in der Fachzeitschrift »Der Personalrat« 07/2018, Seiten 16/17.  

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