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Insolvenzhandbuch für die Praxis

Arbeitnehmerrechte in der Insolvenz sichern

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Das Insolvenzhandbuch für die Praxis

Insolvenzrecht Arbeitsrecht Sozialrecht

Anspruch
Anspruch: einfach einfach
Anspruch: mittel mittel
Anspruch: gehoben gehoben
Anspruch: Anspruch

4. Auflage 2016 (Januar 2016)
576 Seiten

Ausstattung: gebunden

Verlag: Bund-Verlag, Frankfurt

ISBN: 978-3-7663-6441-8



Das eingeführte Insolvenzhandbuch für die Praxis geht ausführlich auf die Schnittstellen zwischen Arbeitsrecht und Insolvenzrecht ein und berücksichtigt dabei die wichtigen Überschneidungen mit dem Sozialrecht. Insbesondere für Betriebsräte und juristische Berater liefert es die erforderlichen Grundlagen für die gerichtliche sowie außergerichtliche Vertretung von Beschäftigten und Interessenvertretern.
Außerdem stellt das Insolvenzhandbuch zahlreiche Checklisten und Mustertexte für den direkten Einsatz zur Verfügung.

Worauf der Betriebsrat achten muss


Im Falle der Unternehmensinsolvenz sind Betriebsräte besonders gefordert. Zu ihren wichtigsten Aufgaben zählt die rechtlich verbindliche Information der Belegschaft. Bei drohender Insolvenz läuft das noch im Zusammenspiel mit dem Arbeitgeber. Kann sie nicht abgewendet werden, tritt an dessen Stelle der Insolvenzverwalter. Dieser muss ebenfalls die Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte des Betriebsrats beachten. Das Insolvenzhandbuch bietet dafür das notwendige Rüstzeug.

Antworten auf Ihre Fragen


Wie kann ein Betriebsübergang erfolgen? Wie wird die betriebliche Altersversorgung gesichert? Welche weiteren Einflussmöglichkeiten hat der Betriebsrat und was ist im Gläubigerausschuss zu tun. Auf diese und viele weitere Fragen liefert das Insolvenzhandbuch die notwendigen Antworten

Schwerpunkte im aktuellen Insolvenzhandbuch


  • Auswirkungen des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG)
  • Betriebsübergänge innerhalb und außerhalb von Insolvenzverfahren (§ 613a BGB)
  • Betriebliche Altersversorgung
  • Altersteilzeit und Insolvenzsicherung einschließlich der sozialrechtlichen Fragestellungen
  • Sanierung im Insolvenzverfahren, Einflussmöglichkeiten von Betriebsrat, Gewerkschaft, Gläubigerausschuss und Gläubigerversammlung
  • Ausführliche Hinweise zum Umgang mit verschiedenartigen Arbeitnehmerforderungen
  • Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren und Insolvenzplanverfahren
  • Aktuelle Rechtsprechung und Literatur
  • Checklisten und Mustertexte


Herausgeber und Autoren des Insolvenzhandbuchs


Wilhelm Bichlmeier, Rechtsanwalt in Aschaffenburg, berät Gewerkschaften und Betriebsräte in Insolvenzfällen und bei Umstrukturierungen.
Stephan Sartoris, Regionalleiter Bayern/Hessen der DGB Rechtsschutz GmbH.
Kerstin Schminke, politische Sekretärin beim Vorstand der IG Metall, Frankfurt/M.
Stefan Soost, Ass.jur., IG Metall Bezirksleitung Küste, ehrenamtlicher Richter beim Bundesarbeitsgericht.
Christian Sperber, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht in Fürth, mit Tätigkeitsschwerpunkt im (Insolvenz-)Arbeitsrecht
Andrej Wroblewski, Jurist, Ressort Arbeits- und Sozialrecht / Betriebliche Altersversorgung beim Vorstand der IG Metall, Frankfurt/M., auch zuständig für das Insolvenz- und Insolvenzgeldrecht.




Das müssen Betriebsräte zur Insolvenz wissen

Gerät ein Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage, ist der Betriebsrat in besonderem Maße gefordert. Die Belegschaft ist zu informieren, Auswirkungen auf Arbeitszeitkonten, Altersteilzeit oder Betriebsrente zu prüfen. Wilhelm Bichlmeier, Mitherausgeber unseres »Insolvenzhandbuchs für die Praxis«, erläutert im Interview, was Betriebsräte wissen müssen.

Bund-Verlag: Wie können Betriebsräte rechtzeitig erkennen, dass ihr Unternehmen in die wirtschaftliche Schieflage gerät bzw. dass eine Unternehmensinsolvenz droht

Wilhelm Bichlmeier:

1. Es gibt keinen Königsweg

2. Es gelten die alt hergebrachten Rezepte:

? Fortwährende intensive Wirtschaftsausschussarbeit mit sachverständiger Beratung zur Krisenfrüherkennung (Strategie- / Erfolgs- / Liquiditätskrise)
Genaue Beobachtung des Unternehmens- und Betriebsalltags:
- Werden die Lieferanten termingetreu bezahlt und die Kunden vertragsgetreu beliefert
- Wie steht es um die Zahlungsziele; fordern Lieferanten ?cash
- werden die Arbeitsentgelte rechtzeitig und vertragsgetreu bezahlt
- Gibt es (viele) Vollstreckungshandlungen gegen das Unternehmen (?geht der Gerichtsvollzieher ein und aus?)
- Fordert das Unternehmen Entgeltverzichte, Stundungen, etc. von den Arbeitnehmern
- Sollen Sanierungsvereinbarungen (Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge) verhandelt werden
- Wie ist die Investitionssituation
- Gibt es Auftragsrückgänge oder Auftragsverluste
- Wie ist es um die Branche bestellt
- Wie ist es um die Produkte bestellt; sind die Produkte gut (Innovation ?)
- Was macht die Gerüchteküche
? Rechtzeitige Einschaltung der Gewerkschaft und eines Sachverständigen (§ 80 Abs. 3 BetrVG)

3. Entwicklung von Sanierungsszenarien et.

4. Überlegungen zu Insolvenzszenarien

Bund-Verlag: Was müssen Betriebsräte dann beachten? Was müssen sie tun?


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