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Erfolgreicher Widerspruch gegen Abmahnung

Ratgeber zur Abmahnung

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Abmahnung

Ratgeber für Arbeitnehmer und ihre Interessenvertretung

Anspruch
Anspruch: einfach einfach
Anspruch: mittel mittel
Anspruch: gehoben gehoben
Anspruch: Anspruch

1. Auflage 2016 (Dezember 2015)
207 Seiten

Ausstattung: kartoniert

Verlag: Bund-Verlag, Frankfurt

ISBN: 978-3-7663-6478-4



Der Ratgeber ?Abmahnung? beantwortet zuverlässig alle wichtigen Fragen rund um dieses sensible arbeitsrechtliche Thema. Die Autorin liefert eine Vielzahl von konkreten Beispielen, direkt einsetzbare Checklisten und zudem umfangreiche Mustertexte für den Einsatz in der Praxis. Dazu zählt eine umfassende Einleitung zum Thema und detaillierte Schilderungen beispielsweise dazu, welchen formalen und rechtlichen Kriterien eine Abmahnung genügen muss.
Daneben zeigt sie Betriebsräten und Personalräten auf, welche Handlungsmöglichkeiten sie haben, um den Arbeitnehmer bei dessen Vorgehen gegen eine Abmahnung zu unterstützen und unter welchen Voraussetzungen sie gegebenenfalls sogar selbst abgemahnt werden können.

Die ?gelbe Karte? im Arbeitsrecht


Die Abmahnung ist die ?gelbe Karte? im Arbeitsrecht. Der Arbeitgeber kann sie ziehen, wenn der Arbeitnehmer gegen seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag verstoßen hat. Zugleich droht der Arbeitgeber für den Wiederholungsfall arbeitsrechtliche Konsequenzen an. Das ist in der Regel die Kündigung. Der Ratgeber zeigt auf, was Beschäftigte und deren Interessenvertretung wissen sollten, wenn dieser Fall eintritt und welche Folgen zu beachten sind.

Arbeitsrecht und Abmahnung: Das finden Sie im Ratgeber


  • Welches Verhalten kann der Arbeitgeber abmahnen?
  • Wie muss eine wirksame Abmahnung formuliert sein?
  • Wann ist eine Abmahnung vor Ausspruch einer Kündigung erforderlich?
  • Welche formellen Kriterien müssen eingehalten werden?
  • Wie wehren sich Betroffene am besten gegen eine Abmahnung?
  • Wann können Betriebsratsmitglieder abgemahnt werden?

Der Ratgeber berücksichtigt die aktuelle Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und der Instanzgerichte bis Oktober 2015.

An wen richtet sich der Ratgeber Abmahnung?


Das Buch wendet sich an Arbeitnehmer, die mit einer Abmahnung konfrontiert werden und gleichzeitig an Betriebsräte- und Personalräte, um ihnen das notwendige Wissen rund um diese Thema kompakt bereitzustellen. Die Autorin listet übersichtlich die unterschiedlichen Abmahnungsgründe ? von Alkohol bis Zeiterfassung ? auf und berücksichtigt zudem weitere Sonderfälle.

Die Autorin


Ariane Mandalka, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht in der Kanzlei schwegler rechtsanwälte, Frankfurt.




Drei Fragen zur Abmahnung



Die Abmahnung ist die »gelbe Karte« im Arbeitsrecht. Der Arbeitgeber kann sie ziehen, wenn der Arbeitnehmer gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten verstoßen hat. Was Beschäftigte und Betriebsrat bei einer Abmahnung tun können, beantwortet Ariane Mandalka, Autorin des soeben erschienenen Ratgebers zur Abmahnung.


1. Bund-Verlag: Was sollte/kann ein Arbeitnehmer machen, wenn er eine Abmahnung erhält?

Ariane Mandalka:

Bei einer unberechtigten Abmahnung sollte der Beschäftigte die Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte verlangen. Dieses kann er auch gerichtlich durchsetzen. Es ist aber zweckmäßig, vorab die innerbetriebliche Konfliktlösung zu suchen und zunächst Beschwerde beim Betriebsrat wegen ungerechter Behandlung einzulegen. Dieses hat zwei Vorteile. Zum einen verhandeln die Interessenvertreter mit dem Arbeitgeber auf ?Augenhöhe?, zum anderen gelangt der Arbeitnehmer so auch ?aus der Schusslinie?.
Liegt eine berechtigte Abmahnung vor, so kann der Arbeitnehmer eine Gegendarstellung zu den Personalakten geben, die erst mit der Abmahnung aus der Personalakte entfernt werden darf.

2. Bund-Verlag: Welche Handlungsmöglichkeiten hat der Betriebsrat, um den Arbeitnehmern bei einer Abmahnung zu helfen?


Ariane Mandalka:

Der Betriebsrat hat zwar kein Beteiligungsrecht vor Ausspruch der Abmahnungen, ist aber eine Abmahnung erteilt, hat er mehrere Möglichkeit, den Beschäftigten zu unterstützen oder vermittelnd tätig zu werden: So besteht der Anspruch auf Hinzuziehung eines Betriebsratsmitglieds im Rahmen der Beschwerde beim Arbeitgeber gemäß § 84 BetrVG, der Betriebsrat kann eine an ihn gerichtete Beschwerde des Arbeitnehmers gemäß § 85 Abs. 1 BetrVG prüfen und - wenn er diese für unberechtigt hält -, beim Arbeitgeber die Abhilfe verlangen. Kann der Betriebsrat sich mit dem Arbeitgeber über die Berechtigung der Beschwerde nicht einigen, so kann er sogar die Einigungsstelle gem. § 85 Abs. 2 BetrVG anrufen.


3. Bund-Verlag: Wie wird die Rechtmäßigkeit einer Abmahnung geprüft?

Ariane Mandalka:

Zunächst einmal muss die Abmahnung als Vorstufe zu einer verhaltensbedingten Kündigung der Dokumentations-, Hinweis- und Warnfunktion genügen. Eine Abmahnung ist dann rechtswidrig, wenn sie inhaltlich unbestimmt ist, auf unzutreffenden Tatsachen oder auf einer unzutreffenden rechtlichen Bewertung des Verhaltens beruht, unverhältnismäßig ist oder der Arbeitgeber kein schutzwürdiges Interesse am Ver

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