Berufskrankheit
Wenn der Job krank macht

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Haben Beschäftigte eine Erkrankung, die eine berufliche Tätigkeit verursacht oder zumindest mitverursacht hat, können sie eine Berufskrankheit anerkennen lassen, die Grund für eine Entschädigung sein kann. Über die Abläufe und Hürden im Anerkennungsverfahren sollten die Interessenvertretungen im Betrieb informieren. Was wichtig ist, um das komplizierte Antragsverfahren zu bewältigen, erklärt Dr. Jürgen Reusch in der Zeitschrift »Gute Arbeit« (GA) 7-8/2016.

Zuerst sollten Beschäftigte mit ihrem Arzt besprechen, ob eine Erkrankung berufliche Ursachen haben kann. Zeugen sollten ebenfalls benannt werden. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, muss wissen, was bei der Meldung und gegebenenfalls beim Widerspruch zu beachten ist, wie das Verfahren abläuft und welche Leistungen eingefordert werden können.

Angesichts dieser Anforderungen gilt: Betroffene handeln besser nicht auf eigene Faust, sondern holen schon vor dem Antrag Rat und Hilfe ein: beim Personal- oder Betriebsrat, ihrer Gewerkschaft oder einer Beratungsstelle.

Weitere Informationen

Der Beitrag »Berufskrankheit: Beschäftigten-Rechte« von Dr. Jürgen Reusch lesen Sie in ganzer Länge in »Gute Arbeit« 7-8/2016 (S. 49).

Lesen Sie auch: Alles Wichtige zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) in den Ausgaben 11/2015 „Bundesarbeitsgericht: BEM und häufige Kurzerkrankungen“ (S. 33 ff.), 12/2015 „Kompetenz: Fortbildung zum BEM-Koordinator“ (S. 32 ff.), 2/2016 „Expertenrat“ (S. 40), 3/2016 „Eingliedern statt rausmobben“ (S. 36 ff.).

Für die Online-Ausgabe registrierte Abonnent(inn)en der Zeitschrift können im Archiv auf alle Ausgaben und Beiträge ab 1/2012 kostenfrei zugreifen: www.gutearbeit-online.de.

© bund-verlag.de (mst)

 

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  • The office routine: nikolayshubin_Dollarphotoclub