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Zeitschriftenarchiv

 

Aktuell in der Ausgabe 3/2017

  • Ulrike Wendeling-Schröder, Schadensersatz drittbetroffener Unternehmen bei Streiks?
  • Thomas Klein und Dominik Leist, Kein Einsatz von Leiharbeitnehmern als Streikbrecher
  • Marcel Halgmann, Betriebsvereinbarungen zur Arbeitszeit – Die Rolle von Macht in Verhandlungsprozessen

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Aktuelle Meldungen

 
  • Entgeltfortzahlung

    Künstliche Befruchtung ist keine Krankheit

    [06.03.2017]

    Eine Arbeitnehmerin, die sich einer künstlichen Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) unterzieht, um schwanger zu werden, kann für Fehlzeiten keine Entgeltfortzahlung beanspruchen. Eine Krankheit liege in diesem Fall nicht vor, entschied das BAG. Die Beschäftigte habe ihren Ausfall am Arbeitsplatz selbst verschuldet.

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  • Betriebliche Altersversorgung

    Witwenrente darf nicht auf eine Ehe beschränkt bleiben

    [24.02.2017]

    Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der »jetzigen« Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zusteht, ist unwirksam. Bei Versorgungszusagen, die vor dem 1.1.2002 erteilt wurden, kommt es darauf an, ob die Ehe bereits während des Arbeitsverhältnisses bestand – so das BAG. Lebenslängliche Witwenrente nur für »jetzige« Ehefrau Der […]

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  • Leiharbeit

    BAG: Rotkreuzschwestern sind Arbeitnehmerinnen

    [22.02.2017]

    Wird eine DRK-Schwester in einem von Dritten betriebenen Krankenhaus eingesetzt, liegt Leiharbeit vor. Denn im Sinne der Europäischen Leiharbeitsrichtlinie zählen auch die Rotkreuzschwestern als Arbeitnehmerinnen. Ihr Arbeitsverhältnis ist daher nur wirksam, wenn der Betriebsrat des Entleiherbetriebs zustimmt, so das BAG.

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  • Arbeitsvertrag

    Keine Ironie im Arbeitszeugnis

    [10.02.2017]

    Ein Arbeitszeugnis darf nicht so formuliert sein, dass es beim Leser einen boshaften Gesamteindruck hinterlässt. Die Formulierung »Wenn es eine bessere Note als »sehr gut« geben würde, würden wir ihn damit beurteilen«, zieht das Zeugnis ins Lächerliche. Erst recht dann, wenn ein Bedauern des Ausscheidens, augenfällig fehlt – so das […]

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  • Schwerbehinderung

    Schadensersatz für zu kurze Arbeitszeit

    [02.02.2017]

    Ein in Teilzeit Beschäftigter kann Schadenersatz verlangen, wenn sein Arbeitgeber sich wegen der Schwerbehinderung weigert, die Arbeitszeit aufzustocken. Allerdings muss belegt sein, dass das höhere  Stundenvolumen tatsächlich wegen der Schwerbehinderung verweigert wurde. Diese Indizien muss das Gericht im Einzelfall prüfen. Ein Anspruch besteht nur, wenn die Diskriminierung »überwiegend wahrscheinlich« ist. […]

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Die nächste Ausgabe von »Arbeit und Recht«

Die AuR 4/2017

erscheint gedruckt am 10.4.2017 und ist dann zeitnah auch online verfügbar.

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