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AiB:Assist für den Betriebsrat


Der Betriebsrat findet in AiB:Assist alle wichtigen Informationen für seine Betriebsratsarbeit. Denn AiB:Assist ist das speziell für Betriebsräte entwickelte Online-Portal.

Alle Fragen rund um das Betriebsverfassungsgesetz wie Mitbestimmung, Freistellung, Betriebsratswahl, Sozialplan und Betriebsübergang werden genauso behandelt wie Fragen der Organisation des Betriebsrats oder Themen zum Kündigungsschutz, zum Arbeitsschutz und zum Gesundheitsschutz.

Der Betriebsrat findet auf jede Frage die passende Antwort, zudem Muster und Arbeitshilfen sowie die wichtigsten Urteile für seine Arbeit als Betriebsrat.

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Datenschutz Datenbrillen verändern die Arbeitswelt

[12.02.2015]Datenbrillen sind in den Betrieben auf dem Vormarsch. Die am Kopf getragenen Mini-Computer könnten die Arbeitswelt komplett umkrempeln. Datenschutzrechtlich allerdings ist Skepsis geboten. Die Gefahren für die Arbeitnehmerüberwachung sind erheblich.

Datenbrillen vereinfachen den Arbeitsprozess

Datenbrillen sind kleine am Kopf getragene Mini-Computer, die einen ähnlichen Leistungsumfang wie Smartphones haben. Die Brillen blenden ihren Trägern passend zum Sichtfeld bestimmte Informationen ein, bekanntestes Fabrikat ist Google glass, das in Kürze in neuer Version erscheint. Datenbrillen sind im professionellen Umfeld überall dort denkbar, wo zusätzliche Informationen für einen Arbeitsprozess notwendig sind. Erste Erfahrungen gibt es beispielsweise in der Autoindustrie. Dort nutzen teilweise Techniker oder Mechaniker in der Produktion die Datenbrillen. Durch das freihändige Arbeiten können sie – während sie ihre Tätigkeit ausüben – gleichzeitig über die Datenbrille Anleitungen oder Konstruktionspläne lesen. Aber auch in der Logistikbranche werden Datenbrillen beim Packen von Waren getestet. In der Medizin gibt es erste Erfahrungen bei Operationen, auch im Bürobereich ist der Einsatz dieser smarten Brillen denkbar.

Datenschutzrechtlich gibt es Bedenken

Datenschutzrechtliche Bedenken sind vielfältig. Datenschützer wehren sich gegen die Einführung der Brille vor allem, weil sie in der Lage ist, die Umgebung des Trägers auszuspähen und alle Aufzeichnungen sämtlicher Nutzer auf den konzerneigenen Server überträgt. Beim Einsatz von Datenbrillen im Betrieb sollte eine Betriebsvereinbarung regeln, was erlaubt ist und was genau auf dem Server an durch die Brillen aufgenommenen Bildern gespeichert werden darf.

Zum gesamten Komplex der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine
lesen Sie mehr bei: »Mensch und Maschine«, Dieter K. Sinn, CuA 1/2015, S. 4.

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