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Amtsangemessene Alimentation Höherbesoldung kann nicht im Eilverfahren durchgesetzt werden

[04.02.2014]Mehrere nordrhein-westfälische Beamte sind vor dem VG Gelsenkirchen damit gescheitert, eine höhere Besoldung im Wege der einstweiligen Anordnungen durchzusetzen. Es liegt keine Eilbedürftigkeit vor, da ihre Alimentation nicht die Grenze von 115 Prozent des sozialhilferechtlichen Gesamtbedarfs der Familie unterschreitet.

Der Fall:
Der nordrhein-westfälische Landtag hatte im Zuge der "Besoldungsrunde 2013 und 2014" beschlossen, das Tarifergebnis für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes nur für die Beamten der unteren Besoldungsgruppen zu übertragen.

Für die Beamten der Besoldungsgruppen A 11 und A 12 sollte jeweils lediglich eine einprozentige Besoldungserhöhung sowie für die Beamten der Besoldungsgruppen ab A 13 aufwärts keine Besoldungserhöhung vorgenommen werden.

Die Antragsteller sind Polizisten und Lehrer, die als Angehörige der Besoldungsgruppen A 11 bis A 16 keine oder keine volle Besoldungserhöhung erhalten. Sie machten mit ihren Eilanträgen im Wesentlichen geltend, angesichts jahrelang bereits erfolgter Besoldungskürzungen entspreche ihre Besoldung spätestens seit der jetzt streitigen Besoldungsrunde nicht mehr den Anforderungen des Grundgesetzes an eine amtsangemessene Alimentation. Es sei ihnen nicht zumutbar, die Durchführung eines Hauptsacheverfahrens bis zum Ergehen einer verfassungsgerichtlichen Entscheidung abzuwarten und während dieses voraussichtlich langjährigen Zeitraumes eine verfassungswidrig zu niedrige Besoldung zu erhalten.

Die Entscheidung:
Die Beamten scheiterten mit ihrem Ansinnen vor dem VG Gelsenkirchen.

Die Kammer hat in ihrer ablehnenden Entscheidung zur Frage der Verfassungsmäßigkeit des gegenwärtigen Besoldungsniveaus keine Stellung bezogen.

Zur Begründung führte sie vielmehr aus, dass es an dem für den Erlass einer einstweiligen Anordnung erforderlichen sogenannten Anordnungsgrund, d.h. an der Eilbedürftigkeit, fehlt. Dabei geht die Kammer davon aus, dass eine Eilbedürftigkeit für Ansprüche auf laufende Alimentation regelmäßig erst dann anzunehmen ist, wenn die zur Verfügung stehenden Leistungen des Dienstherrn 115 Prozent des sozialhilferechtlichen Gesamtbedarfs der Familie unterschreiten.

Dies hat das Gericht in allen zur Entscheidung stehenden Fällen verneint, da die Besoldung eines beispielhaften Beamten der Besoldungsgruppe A 11 als Alleinverdiener mit Ehepartner und zwei unterhaltsberechtigten Kindern sich auf ca. 130 Prozent des sozialhilferechtlichen Bedarfs beläuft.

Zudem ist eine Entscheidung in der Hauptsache in zumutbarer Zeit zu erwarten, da die Frage der Verfassungsmäßigkeit der aktuellen Besoldung dem Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen bereits zur Prüfung vorliegt.

Quelle:
VG Gelsenkirchen, Beschlüssen vom 30.01.2014,
Aktenzeichen: 1 L 1704/13 u.a.,
PM des VG Gelsenkirchen vom 31.01.2014

Lesetipp der Online-Redaktion:
»Grundzüge der Beamtenversorgung« von Baden in »Der Personalrat« 4/2007, S. 149–156.

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