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Trunkenheitsfahrt: Angehender Polizist ist für Dienst ungeeignet

[27.12.2012]Einem Polizeianwärter darf nach einer Trunkenheitsfahrt vorläufig die Führung seiner Dienstgeschäfte untersagt werden. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden.

Der Fall:
Der Antragsteller befindet sich als Polizeikommissaranwärter in der Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten. Er steht in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf. Er war mit seinem Fahrzeug in eine Verkehrskontrolle geraten. Dabei wurde eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 1,2 Promille festgestellt. Daraufhin untersagte ihm sein Dienstherr die Führung der Dienstgeschäfte und ordnete den sofortigen Vollzug an. Der Antragsteller hat dagegen Widerspruch erhoben und einstweiligen Rechtsschutz beantragt.

Die Entscheidung:
Das VG Koblenz hat den Antrag abgelehnt.

Die angefochtene Untersagungsverfügung ist offensichtlich rechtmäßig. Ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte kann nach dem Beamtenstatusgesetz bei Vorliegen zwingender dienstlicher Gründe ausgesprochen werden. Ein solcher liegt u.a. dann vor, wenn ein auf die Beendigung des Beamtenverhältnisses gerichtetes Verfahren zu erwarten steht.

Dies ist hier der Fall. Beamte auf Widerruf kann der Dienstherr grundsätzlich jederzeit entlassen. Vor diesem Hintergrund ist es rechtlich nicht zu beanstanden, wenn der Dienstherr aus einer  Trunkenheitsfahrt  auf eine mangelnde charakterliche Eignung für den Beruf des Polizeibeamten schließt.

Einer zusätzlichen Gesamtwürdigung aller für und gegen die Eignung des Betroffenen sprechenden dienstlichen und außerdienstlichen Verhaltensweisen bedarf es nicht. Wenn ein Polizeibeamter in einem zentralen Bereich polizeilicher Aufgaben versagt, kann schon daraus die Prognose für eine endgültige Nichteignung als Lebenszeitbeamter abgeleitet werden. Es keiner weiterer konkreter Anhaltspunkte für eine Wiederholungsgefahr.

Quelle:


VG Koblenz, Beschluss vom 06.12.2012
Aktenzeichen: 6 L 1071/12.KO
PM des VG Koblenz Nr. Nr. 47/12 v. 27.12.2012