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Arbeits- und Gesundheitsschutz Personalrat darf beim Einsatz von Rauchmeldeanlagen mitbestimmen

[04.06.2013]Personalräte haben ein Mitbestimmungsrecht, wenn der Dienstherr in angemieteten Gebäuden eine Rauchmeldeanlage in Betrieb nehmen will. Das geht aus einer Enscheidung des OVG Nordrhein-Westfalen hervor. Die Auswahl der Anlage wird in dem konkret entschiedenen Fall aber nicht von der Mitbestimmung umfasst.

Der Fall:

Eine Dienststelle ließ in Abstimmung mit dem Gebäudeeigentümer eine Rauchmeldeanlage installieren, ohne die Personalvertretung zu irgendeinem Zeitpunkt zu beteiligen.

Als sich Beschäftigte über von der Anlage ausgehende Geräusche beschwerten, bat der Personalrat den Dienstherrn erfolglos um die Einleitung eines ordnungsgemäßen Mitbestimmungsverfahrens.

Dieser argumentiert, dass der Einbau der Brandmeldeanlage nicht der Mitbestimmung unterliege, weil es sich nicht um eine Maßnahme der Dienststelle, sondern um eine solche des Eigentümers der Gebäude handle. Auch für eine Gefährdungsbeurteilung sah der Dienstherr keinen Anlass.

Die Entscheidung:

Die Richter des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Nordrhein-Westfalen gaben der Personalvertretung recht.

Sie entschieden, dass die Inbetriebnahme von neuen Rauchmeldeanlagen der Mitbestimmung unterliegt und die Dienststelle verpflichtet ist, das Mitbestimmungsverfahren, soweit bereits Rauchmeldeanlagen in Betrieb genommen worden sind, nachzuholen.

Denn der Einbau der neuen Brandmeldeanlagen stellt eine Maßnahme zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheitsschädigungen im Sinne von § 72 Abs. 4 Satz 1 Nr. 7 LPVG NRW dar.

Dass sowohl die Auswahl als auch die Inbetriebnahme von neuen Rauchmeldeanlagen solche Maßnahmen darstellen, liegt auf der Hand. Denn schließlich ist beides darauf gerichtet, die Beschäftigten vor Brandgefahren zu schützen. 

Für die Auswahl der konkreten Anlage besteht kein Mitbestimmungsrecht

Ein Mitbestimmungsrecht des Antragstellers kann aber nur insoweit bestehen, als es sich dabei auch um eine Maßnahme des Dienstherrn handelt. Spitzfindig stellten die Richter fest, dass dies zwar für die Inbetriebnahme, nicht aber für die Auswahl von neuen Rauchmeldeanlagen bejaht werden kann.

Rechtlicher Knackpunkt: Anders als bei der Auswahl von neuen Rauchmeldeanlagen verfügt die Diensstelle laut dem Inhalt des mit dem Gebäudeeigentümer abgeschlossenen Mietvertrags hinsichtlich der Inbetriebnahme der Anlage über hinreichende Einwirkungs- und (Mit)Entscheidungsmöglichkeiten.

Quelle:

OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 29.06.2012
Aktenzeichen: 20 A 632/10

© bund-verlag.de - (jes)

Buchtipp der Online-Redaktion:

»Rechte des Personalrats und ihre Durchsetzung – Handlungshilfe für Personalräte« von Eberhard Baden, Bund-Verlag 2012, 147 Seiten, kartoniert, 2. Auflage, ISBN: 978-3-7663-6205-6