Suchbegriff

erweiterte Suche
Zeitschriftenarchiv

/zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/11/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/1/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/2/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/3/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/4/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/5/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/6/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/7/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/9/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2016/10/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/1/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/2/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/3/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/4/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/5/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/6/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/7/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/9/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/10/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/11/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2015/12/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/4/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/3/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/2/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/1/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/5/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/6/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/7/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/9/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/10/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/11/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2014/12/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/1/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/12/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/11/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/10/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/2/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/3/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/4/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/5/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/6/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/7/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2013/9/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/1/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/2/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/3/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/4/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/5/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/6/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/7/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/9/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/10/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/11/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/12/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/4/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/3/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/2/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/1/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/5/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/7/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/12/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/6/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/11/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/10/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2011/9/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2010/11/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2010/12/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2010/10/ /zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2010/9/
 

Aktuelle Meldungen

RSS

Dienstunfall Schadenersatzanspruch einer Lehrerin ist nicht verfristet

[25.06.2014]Eine Lehrerin kann auch dann Anspruch auf Schadenersatz für eine bei einem Dienstunfall beschädigte Brille haben, wenn die Schulleitung ihre Unfallmeldung erst einige Monaten zu spät weitergeleitet hat. Die Behörde muss trotz der Fristversäumung über den Ersatzanspruch entscheiden, wie das Verwaltungsgericht (VG) Koblenz mitteilt.

Land sah Antragsfrist als versäumt an
Die Klägerin steht als Lehrerin im Dienst des beklagten Landes. Sie erlitt auf dem Schulhof einen Dienstunfall, bei dem ihre Brille beschädigt wurde. Zwei Tage nach dem Unfall später legte sie bei ihrer Schule die Unfallmeldung auf einem dafür vorgesehenen Formular vor. Die Schule leitete das Formular versehentlich erst zirka vier Monate später an die Schadenregulierungsstelle weiter.

Dem war ein Begleitschreiben beigefügt, in dem die Schulleitung sich für die verspätete Übersendung entschuldigte. Dennoch lehnte das beklagte Land einen Schadenersatz ab. Der Antrag sei nicht innerhalb der gesetzlichen Frist von drei Monaten bei der Schadenregulierungsstelle eingegangen.

Mit ihrer dagegen erhobenen Klage verfolgt die Klägerin ihr Begehren weiter. Sie habe ihren Antrag rechtzeitig bei der Schulleitung abgegeben. Aus Gründen, die nicht mehr aufklärbar seien, habe es die Schule versäumt, den Antrag innerhalb der Frist weiterzuleiten. Dies dürfe ihr nicht zum Nachteil gereichen.

Fristversäumnis war nicht verschuldet
Die Klage hatte teilweise Erfolg. Das Land hätte den Antrag der Klägerin auf Schadenersatz nicht unter Hinweis auf die Fristversäumung ablehnen dürfen. Die Klägerin sei aus Gründen, die die Behörde zu berücksichtigen habe, gehindert gewesen, die Frist einzuhalten. Sie habe die Unfallmeldung dem Beklagten unter Verwendung des vorgeschriebenen Formulars über die Leitung ihrer Dienststelle zuleiten müssen.

Mit der Einhaltung des vorgeschriebenen Dienstweges habe die Klägerin aus ihrer Sicht alles Erforderliche für eine rechtzeitige Antragstellung getan. Sie habe sich deshalb auf eine fristgerechte Weiterleitung ihrer Erklärung an die Schadenregulierungsstelle verlassen dürfen. Eine Erkundigungspflicht der Beamtin, weshalb die zuständige Stelle nach einer gewissen Zeit über den Antrag noch nicht entschieden habe, bestehe demgegenüber nicht.

Lehrerin hat Anspruch auf neue Entscheidung in der Sache
Allerdings konnte das Gericht der Klägerin nicht unmittelbar den begehrten Schadenersatz zusprechen. Denn nach den gesetzlichen Regelungen bleibt dem Dienstherrn ein Ermessensspielraum für seine Entscheidung über den Anspruch. Infolgedessen muss der Beklagte nunmehr unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts erneut über den Schadenersatzanspruch der Klägerin entscheiden.

Quelle
VG Koblenz, Urteil vom 13.06.2014
Aktenzeichen 5 K 284/14.KO
VG Koblenz, Pressemitteilung Nr. 19/2014 vom 24.06.2014

© bund-verlag.de (ck)