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Beamtenversorgung Gemeinde haftet für Dienstzeit bei der Bundeswehr

[19.01.2015]Eine Gemeinde muss auch dann für ihren ehemaligen Beamten die Versorgungslasten für dessen Dienstzeit bei der Bundeswehr tragen, wenn dieser zwischenzeitlich zu einer anderen Kommune gewechselt war. So der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.

Beamter wechselte seinen Dienstherren

Die klagende Gemeinde S. stellte im November 1996 einen Beamten ein. Dieser war von Oktober 1982 bis August 1993 Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr. Im Mai 2010 wechselte dieser Beamte zur Stadt N. in Baden-Württemberg.

Nach dem damaligen bundeseinheitlichen Beamtenversorgungsrecht hätte die Gemeinde S. – als die so genannte abgebende Dienstherrin – in einem Versorgungsfall laufende Erstattungen an den künftigen letzten (Versorgungs-)Dienstherrn des Beamten leisten müssen. Und zwar im Verhältnis der bei ihr abgeleisteten ruhegehaltsfähigen Dienstzeiten.

Landesbeamtenversorgungsgesetz ermöglicht Dienstherrn Zahlung einer Abfindung

Das am 1. Januar 2011 in Kraft getretene Landesbeamtenversorgungsgesetz eröffnete ihr die Wahl, sich stattdessen für eine Abfindung zu entscheiden. Von dieser Möglichkeit machte die klagende Gemeinde S. Gebrauch. Der beklagte Kommunale Versorgungsverband BW setzte die auf fünf Jahre verteilte jährliche Abfindung erstmals in einem Umlagebescheid für das Haushaltsjahr 2012 an. Insoweit berücksichtigte er bei der Berechnung der Abfindung auch die ruhegehaltsfähige Soldatendienstzeit des Beamten. 

Dagegen klagte die Gemeinde S. Sie vertritt die Ansicht, bei der Berechnung der Abfindung dürfe nur die bei ihr abgeleistete Dienstzeit angesetzt werden. Nach erfolgloser Klage und Berufung hatte jetzt der Verwaltungsgerichtshof (VGH) zu entscheiden.

VGH hält Umlagebescheid des Versorgungsverbandes für rechtmäßig

Auch nach Auffassung des VGH BW ist der Umlagebescheid im angefochtenen Umfang rechtmäßig und verletzt die Gemeinde S. daher nicht in ihren Rechten. Die »Haftung» der Gemeinde für die Soldatendienstzeit ihres ehemaligen Beamten ergebe sich aus dem eindeutigen Wortlaut der gesetzlichen (Übergangs-)Regelungen des Landesbeamtenversorgungsgesetzes.

Abfindungsmodell ermöglicht Teilung der Versorgungslasten durch einmalige Zahlung

Das neu geschaffene gesetzliche Abfindungsmodell sei zur Teilung der Versorgungslasten da. So sollen die zum Zeitpunkt eines Dienstherrenwechsels erworbenen Versorgungsanwartschaften des Beamten durch eine pauschalierte Einmalzahlung des abgebenden Dienstherrn an den aufnehmenden Dienstherrn abgedeckt werden. Damit könne der Fall abschließend und verwaltungsökonomisch erledigt werden. Dies sei auch kein sachwidriges oder ungerechtfertigtes Ergebnis. Eine planwidrige Gesetzeslücke liege nicht vor.

Hinweis

Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Nichtzulassung der Revision kann nach Zustellung des Urteils noch durch Beschwerde zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angefochten werden.

Quelle:

VGH BW, Urteil vom 14.10.2014
Aktenzeichen: 4 S 2640/13
PM des VGH BW vom 28.10.2014

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