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Arbeitsschutz Restrukturierungen erträglich gestalten

[30.03.2015]Kosten runter, Effizienz rauf: Nicht nur in der deutschen Wirtschaft, in ganz Europa werden Unternehmen permanent auf den Kopf gestellt und umstrukturiert. Oft geschieht das rücksichtslos auf Kosten der Belegschaft.

Wird ein Unternehmen umgekrempelt, steigt nicht selten der Krankenstand: Ursachen sind unklare Zuständigkeiten, Arbeitsplatzabbau, tiefe Verunsicherung, mangelhafte Transparenz, willkürliche Versetzungen - kurz: ein mieses Betriebsklima der Angst. Die France Télécom machte mit rigorosen Restrukturierungen in Permanenz traurige Schlagzeilen. Jahrelang - bis mindestens 2008 – kam es zu einer dramatischen Serie von Selbstmorden der Angestellten. Der Arbeitsstress war so extrem angestiegen, dass schließlich die Politik einschritt und Anti-Stress-Regelungen erließ.

Restrukturierung – die Bandbreite

Mit Restrukturierungen gemeint sind viele Veränderungsprozesse der Arbeitsorganisation in Betrieben und Dienststellen – angefangen bei kleinen (technischen) Neuerungen am einzelnen Arbeitsplatz oder Outsourcing bis hin zum Komplettumbau mit Entlassungen, Fusionen, Übernahmen, Standortverlagerungen.
Warum können betriebliche Veränderungen zur Belastungsprobe werden? Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erhellt dies in ihrem Bericht „Herausforderung Restrukturierung – Bedeutung, Auswirkungen, Gestaltungsoptionen“. Interessenvertretungen und Geschäftsführungen können daraus Anregungen für das gute Meistern von Restrukturierungen gewinnen.

Aus Fehlern lernen: Betriebsräte können mitgestalten

Motive für Restrukturierungen sind meistens eine höhere Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und der ökonomische Erfolg. Neuerungen wirken jedoch bedrohlich, wie die bisherige Forschung belegt. Sie gehen einher mit Unsicherheit und Arbeitsintensivierung als bedeutenden Stressoren. Die BAuA verweist u.a. auf die Ergebnisse des DGB-Index „Gute Arbeit“, der ermittelt hat: Beschäftigte in Umstrukturierungen, die zudem Entlassungen im Betrieb erleben, berichten von mehr Angst um die berufliche Zukunft, geringerer Motivation und gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Schlecht gemanagte „Anpassungen“ schlagen negativ zu Buche, das schmälert auch den Erfolg. Der BAuA-Bericht enthält „positive Gestaltungsmuster“, die den Arbeitskräften im Umbruch Fairness, Unterstützung, Transparenz und (eine ehrliche) Kommunikation sichern sollen. Mitarbeiterbeteiligung wird als wichtig erachtet, zudem die Qualität des Führungsverhaltens. Neben Wertschätzung und Beteiligung gehört das Schaffen von Ressourcen – wie Qualifikation und Unterstützung - zu den Aufgaben guter Führung.
Betriebs- und Personalräte können Vereinbarungen abschließen, wie Umstrukturierungen ablaufen sollen: wie z.B. die Faktoren Kommunikation, Beteiligung der Beschäftigten, Beschäftigungssicherung gestaltet werden. Empfohlen wird auch der Abschluss präventiver Vereinbarungen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dazu enthält ein Buch (s.u.) wertvolle Tipps.

Weitere Informationen

Buchtipp: Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.), Rudi Rupp, »Restrukturierungsprozesse in Betrieben und Unternehmen«. Reihe Betriebs- und Dienstvereinbarungen. Bund Verlag Frankfurt/M 2012, ISBN 978-3-7663-6206-3.

BAuA-Studie: Thomas Rigotti, Kathleen Otto, Birgit Köper, »Herausforderung Restrukturierung - Bedeutung, Auswirkungen, Gestaltungsoptionen«. Dortmund, BAuA, 1. Aufl. 2014, 40 Seiten, ISBN 978-3-88261-027-7.

© bund-verlag.de (BE)

 

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